Urbane Utopien
Belgrader
urbane Oasen

Belgrader urbane Oasen 1200x1200 © EUNIC/ Foto: Aleksandar Gazibara

Das internationale Projekt „Urbane Utopien“ widmet sich der Transformation vernachlässigter urbaner Räume mit dem Ziel, diese funktional, nachhaltig und im Einklang mit den Bedürfnissen der lokalen Gemeinschaft sowie unter deren aktiver Beteiligung zu gestalten.

Über das Projekt Urbane Utopien

Das internationale Projekt des Goethe-Instituts mit dem Titel „Urbane Utopien“ widmet sich der Transformation vernachlässigter urbaner Räume mit dem Ziel, diese funktional, nachhaltig und im Einklang mit den Bedürfnissen der lokalen Gemeinschaft sowie unter deren aktiver Beteiligung zu gestalten. Das Projekt wird in Ankara, Belgrad, Jerewan und Skopje umgesetzt.

Ziel

Obwohl die einzelnen Projekte in diesen vier Städten unterschiedlich sind, verbinden sie gemeinsame Elemente: die Arbeit an vernachlässigten städtischen Räumen, die Zusammenarbeit mit der lokalen Gemeinschaft sowie der Austausch und die Akkumulation von Wissen und Erfahrungen im Bereich partizipativer und „grassroots“-basierter Transformationen des urbanen Raums. Auf diese Weise etablieren „Urbane Utopien“ ein partnerschaftliches Netzwerk zwischen den beteiligten Städten.

Ablauf

Die im Rahmen der einzelnen Projekte gewonnenen Kenntnisse und Erfahrungen werden durch Mini-Residenzen ausgetauscht, bei denen lokale Partner aus allen Städten die Möglichkeit haben, andere Städte zu besuchen, deren Projekte kennenzulernen, eigene Erfahrungen zu präsentieren sowie neu gewonnene Erkenntnisse und Einsichten auszutauschen.

Neben den hier geplanten Mini-Residenzen ist ein besonderer Bestandteil des Programms im Rahmen von „Urbane Utopien“ die Spreepark-Residenz in Berlin, die im Rahmen der Plattform Ecological Futures in Zusammenarbeit mit ARCH+ aus Berlin realisiert wird. Im Rahmen dieser zweimonatigen Residenz werden Vertreter*innen aus Ankara, Belgrad, Skopje und Jerewan gemeinsam an der Entwicklung neuer Methoden der Partizipation und der Mobilisierung lokaler Gemeinschaften arbeiten. Als Abschlussveranstaltung in Berlin ist eine öffentliche Präsentation der im Rahmen der Residenz erzielten Ergebnisse geplant, ebenso die Ausstellung Ecological Futures sowie eine Podiumsdiskussion, in der die Besucher*innen die Möglichkeit haben werden, sich eingehender mit den einzelnen Projekten vertraut zu machen und Fragen zu stellen. Die im Rahmen dieser Residenz entwickelte Methodologie wird anschließend in den einzelnen Städten angewendet. Die Vertreterin aus Serbien ist die Masterabsolventin der Architektur Dušana Nikolić vom Studio „La Villette“ aus Pančevo.

Zeitraum

2026

Über das Projekt Belgrader urbane Oasen

Die Studierenden der Universität Belgrad – Fakultäten für Forstwirtschaft und Architektur – sind, in Zusammenarbeit mit ihren Professor*innen, nationalen und internationalen Expert*innen und den lokalen Communities, für die neue, partizipative Gestaltung von drei Standorten in Belgrad verantwortlich. Die drei städtischen Gebiete im Fokus sind die Umgebung des Zentrums für Jugendintegration in Zvezdara (CIM), des Zentrums für Unterbringung und Tagesbetreuung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Julino Brdo sowie ein Standort in der Nähe des Arboretums der Fakultät für Forstwirtschaft in Banovo Brdo.
 

Ziel

In den urbanen Oasen geht es um die Aktivierung der lokalen Nachbar*innenschaften durch Workshops für Bürger*innen, öffentliche Veranstaltungen und künstlerische Interventionen, an denen Kinder und Erwachsene aus zwei sozialen Einrichtungen aktiv beteiligt werden. Auf diese Weise werden zentrale städtische Punkte geschaffen, die das Bewusstsein für Umwelt, Nachhaltigkeit und Inklusivität fördern.
 

Zeitraum

2024-2026
 

Eindrücke

  • Oase Nr. 1 - Centar za integraciju mladih, Zvezdara, Geburtstagsfeier © Aleksandar Grujičić

    Oase Nr. 1 - Centar za integraciju mladih, Zvezdara, Geburtstagsfeier

  • Oase Nr. 1 - Centar za integraciju mladih, Zvezdara Foto Aleksandar Gazibara © Goethe-Institut

    Oase Nr. 1 - Centar za integraciju mladih, Zvezdara

  • Oase Nr. 1 - Centar za integraciju mladih, Zevzdara, Workshop mit Kindern © Aleksdandar Grujičić

    Oase Nr. 1 - Centar za integraciju mladih, Zevzdara, Workshop mit Kindern

  • Oase Nr. 1 - Centar za integraciju mladih, Zvezdara, Workshop mit Kindern © Aleksandar Grujičić

    Oase Nr. 1 - Centar za integraciju mladih, Zvezdara, Workshop mit Kindern

  • Oase Nr. 2 - Centar za smeštaj i dnevni boravak dece i omladine ometene u razvoju - “Čukarica” Foto Aleksandar Gazibara © Goethe-Institut

    Oase Nr. 2 - Centar za smeštaj i dnevni boravak dece i omladine ometene u razvoju - “Čukarica”

  • Oase Nr. 3 - Arboretum der Fakultät für Forstwirtschaft, Amphitheater © Jovan Mitrović

    Oase Nr. 3 - Arboretum der Fakultät für Forstwirtschaft, Amphitheater

Oasen 2026

Partner

Belgrader Urbane Oasen ist als ein Projekt von EUNIC Serbien entstanden und wird in der Zusammenarbeit zwischen dem Goethe-Institut Belgrad und der Belgrader Internationalen Woche der Architektur (BINA), der Universität Belgrad – Fakultät für Architektur und Fakultät für Forstwirtschaft, dem Zentrum für Jugendintegration (CIM) und dem Zentrum für Unterbringung und Tagesbetreuung für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen fortgesetzt.

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