Missing Stories
Ausstellung
Zwangsarbeit zur Zeit der deutschen Besatzung ist auf dem Balkan kaum im kollektiven Bewusstsein verankert und auch in den Geschichtsbüchern spielt dieses dunkle Kapitel europäischer Geschichte kaum eine Rolle. Im Gegensatz dazu stehen die unzähligen Familiengeschichten, die an das Schicksal der Großeltern erinnern.
Über das Projekt
„Missing Stories. Forced Labour under Nazi Occupation. An Artistic Approach“ ist ein länderübergreifendes künstlerisches Projekt, initiiert vom Goethe-Institut Belgrad und unterstützt von der Stiftung EVZ.
Künstler*innen aus Serbien, Montenegro, Albanien und Deutschland waren eingeladen, ein Werk zum Thema Zwangsarbeit im Dritten Reich umzusetzen. Einige der Künstler*innen haben einen autobiographischen Bezug zur Thematik. So sind Werke ganz unterschiedlicher Genres entstanden – von Fotografie und Film bis hin zu Malerei und audiovisuellen Rauminstallationen.
Zeitraum
In den Jahren 2020-2022 wurden die Arbeiten in den Herkunftsländern der Künstler*innen sowie in Deutschland im Rahmen einer großen Tourneeausstellung gezeigt.Kurator*innen
Dr. Thomas Elsen – Kunstsammlungen und Museen Augsburg: H2- Zentrum für Gegenwartskunst, AugsburgDr. Sanja Kojić Mladenov – Museum für zeitgenössische Kunst der Vojvodina, Novi Sad
Una Popović – Museum für zeitgenössische Kunst Belgrad
Adela Demetja – Tirana Art Lab, Tirana
Natalija Vujošević – Institut für zeitgenössische Kunst, Cetinje
Künstler*innen
Burkhard Schittny (Deutschland)Christian Hörl (Deutschland)
Aleksandar Zograf (Serbien)
Milorad Mladenović (Serbien)
diSTRUKTURA (Serbien)
Dragan Vojvodić (Serbien)
Ivan Salatić (Montenegro)
Lenka Đorojević (Montenegro)
Donika Çina (Albanien)
Remijon Pronja (Albanien)