Dies organorum

Musikfestival|25. Internationales Festival der Orgelmusik

  • Katedrala Blažene Djevice Marije, Belgrad

Dies organorum 2025 1080x1080 © Kulturni centar Beograda

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Das Internationale Festival „Orgeltage – Dies organorum“ wird seit 2001 von der Musikredaktion des Kulturzentrums Belgrad organisiert. Die 25. Ausgabe findet vom 24. Juni bis 3. Juli in der Kathedrale der Seligen Jungfrau Maria in Neimar statt.

Das Jubiläumsfestival umfasst Konzerte von Künstlerinnen aus Frankreich, Spanien, Österreich, Deutschland und Serbien. Das Programm präsentiert einige der derzeit herausragendsten europäischen Organist*innen. Begleitveranstaltungen sind Kinderkonzerte sowie die Sommerorgelschule. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Festivals ist frei.

Arno Hartmann
Bach – Transkriptionen und Fragmente

Der deutsche Dirigent und Organist Arno Hartmann wird am 3. Juli um 20 Uhr im Rahmen der „Orgeltage“ mit einem Konzert unter dem Titel Bach – Fragmente und Transkriptionen auftreten. Das Programm umfasst Fragmente von Bachs Werken, Transkriptionen durch Bach selbst sowie Bearbeitungen und Vervollständigungen durch seine Schüler und andere Komponisten.

Arno Hartmann lebte mehrere Jahre in Wien, wo er mit den bedeutendsten Orchestern der Stadt zusammenarbeitete. Seit 2003 widmet er sich dem Musikleben in Bochum als musikalischer Leiter einer Kirche und künstlerischer Leiter des dortigen Orgel-Festivals. Als Organist trat er weltweit auf.

Programm
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Einleitung und Fuge aus der Kantate Ich hatte viel Bekümmernis, BWV 21
Transkription: Franz Liszt (1811–1886)

Sinfonia Nr. 9, BWV 795
Transkription: Marco Enrico Bossi (1861–1925)

Fantasie in c-Moll (Fragment), BWV 537
vervollständigt von: Lorenzo Ghielmi (1959)

Réjouis-toi mon âme, BWV 147
Transkription: Maurice Duruflé (1902–1986)

Sechsstimmiger Ricercar aus dem Musikalischen Opfer, BWV 1079
Transkription: Johann Friedrich Agricola (1720–1774)

Pedal-Exercitium (Fragment), BWV 598
vervollständigt von: Ton Koopman (1944)

Die Kunst der Fuge – Contrapunctus I, BWV 1080.1
Transkription: Marie-Claire Alain (1926–2013)

Adagio* und Fuge in d-Moll, BWV 1001.1 & BWV 539.2 (BWV 1001.2)
*Transkription des ersten Satzes der Sonate für Violine solo, BWV 1001: Gerard Bunk (1888–1958)
Fuge: Transkription von Bach selbst für Orgel

Jesu, meine Freude (Fragment), BWV 753
vervollständigt von: Wilhelm Middelschulte (1863–1943)

Passacaglia in c-Moll, BWV 582
Registrierung: Franz Liszt / Johann Gottlob Töpfer (1791–1870)

Pièce d’Orgue à 5 avec la Pédale continue, BWV 572
Très vitement – Gravement – Lentement

Über den Künstler

Arno Hartmann

Arno Hartmann, geboren in Duisburg, studierte Orgel, Orchesterdirigieren und Kirchenmusik an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

Konzerteinladungen führten ihn zu Orgelfestivals in ganz Europa, Island, den USA, Südafrika, Russland, Australien, Argentinien und Uruguay. Als Orgel-Solist spielte er u.a. mit dem Orchestra da Camera di Firenze und dem Moscow Chamber Orchestra in der Tschaikowsky Concert Hall der Moskauer Philharmonie. Mehrfach leitete er Masterclasses an der Emory-University in Atlanta und der Gnessin-Musikakademie in Moskau, wo er zuletzt auch Jury-Mitglied beim „1. Leonid Rojsman Organ Competition“ war. Mehrere CD-Produktionen u.a. mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment, dem Concilium Musicum Wien und den Bochumer Symphonikern dokumentieren seine musikalische Arbeit. 

Nach vielen Jahren musikalischer Tätigkeiten in Wien, wo er zahlreiche Konzertübertragungen für den ORF verantwortet hat und den Wiener Symphonikern als Organist verbunden war, wirkte Arno Hartmann als Kirchenmusikdirektor in Bochum. Er ist künstlerischer Leiter des Bochumer Orgelfestivals und der Bochumer Orgelpunkte.

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