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19:00 Uhr

Literaturcafé: Donau auf der Bühne

Gespräch|Rückblick auf die Leipziger Buchmesse 2026

  • Goethe-Institut Belgrad, Bibliothek, Beograd

  • Sprache Serbisch

Donau-Bühne - Detail 1200x1200 © Goethe-Institut/Vira Dumke

Donau-Bühne - Detail 2300x1000 © Goethe-Institut/Vira Dumke

Die diesjährige Leipziger Buchmesse ist hinter uns. In den vier Tagen fanden auf der Donau-Bühne wichtige und inspirierende Gespräche statt, die das Fokusthema der Buchmesse portraitierten.

Goethe-Institute aus den Donauländern haben dieses Programm gemeinsam mit anderen Institutionen mitgestaltet. Im Gespräch mit den Autor*innen Tanja Šljivar und Danilo Lučić blicken wir auf die vergangene Messe zurück.

Über die Teilnehmenden

  • Tanja Šljivar

    Tanja Šljivar, geboren 1988 in Banja Luka, studierte Dramaturgie in Belgrad und Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Ihre Theaterstücke wurden in zehn Sprachen übersetzt und in Bosnien, Kroatien, Serbien, Spanien, Deutschland, Italien und Polen aufgeführt. Sie unterrichtet szenisches Schreiben an der Fakultät für Darstellende Künste in Belgrad und als Gastdozentin am Institut für Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst Wien. 2019 war Tanja Šljivar Schauspieldirektorin am Nationaltheater Belgrad. Nationaltheater ist ihr erster Roman.

  • Danilo Lučić

    Danilo Lučić wurde 1984 in Belgrad, Serbien, geboren. Er schloss sein Bachelor- und Masterstudium an der Philologischen Fakultät in Belgrad, Fachbereich Serbische Literatur, ab. Er ist Redakteur des Online-Portals für Literatur und Kultur Glif und war zuvor Lektor beim Verlag Kontrast Izdavaštvo. Außerdem war er Redakteur und Moderator der ARGH!-Poesieabende. Er ist Mitglied der Redaktion des Projekts Poezija narodu, das sich der Online-Förderung von Poesie widmet.

    Lučić führte Regie bei mehreren Musikvideos, bei Buchtrailern für die Verlage Dereta und Kontrast sowie bei mehreren kurzen poetischen und dokumentarischen Filmen. Er schrieb das Drehbuch für den Kurzfilm Station, bei dem er ebenfalls Regie führte. Zudem führte er Regie beim Kurzfilm Wasteland.

    2013 erschien sein Gedichtband Beleške o mekom tkivu, für den er mit dem Preis „Brankova nagrada“ ausgezeichnet wurde. Sein Gedichtband Šrapneli (2017) stand auf der Shortlist für den Branko-Miljković-Preis. 2021 erschien sein Kurzgeschichtenband Reife Blessuren, der ins Deutsche von Elvira Veselinović übersetzt wurde (eta Verlag, 2025). Seine Gedichte und Geschichten wurden in mehreren Anthologien veröffentlicht, darunter Restart (Belgrad), Van, tu: free (Montenegro) und Meko tkivo (Zagreb). Danilo Lučić lebt und arbeitet in Belgrad.