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18:00–20:00 Uhr

Urbane Utopien: Ankara, Belgrad, Jerewan und Skopje

Präsentation|Urbane Utopien

  • Artget Galerie

  • Preis Eintritt frei

Belgrader urbane Oasen 1200x1200 © Aleksandar Gazibara

Belgrader urbane Oasen 2300x1000 © Aleksandar Gazibara

Am Donnerstag, dem 7. Mai, werden im Rahmen der Belgrader Internationalen Architekturwoche Projekte aus Ankara, Jerewan und Skopje präsentiert. Im Anschluss daran werden Vertreter*innen dieser Städte im Gespräch mit dem Publikum ihre Erfahrungen und gewonnenen Erkenntnisse teilen.

Präsentationen:
  • Urban Utopias – Armenia: Kond – Living Futures
  • Nanor Petrosyan: “Threads & Plays in Kond”
  • Gohar Sargsyan: “Kond: Textile Stories and Garden Reimaginations”

Über die Teilnehmenden

  • Gohar Sargsyan ist eine Multimedia-Künstlerin mit Sitz in Armenien. Ihre künstlerische Praxis erforscht die menschliche Erfahrung durch soziale und ökologische Themen. Sie arbeitet mit Malerei, Video, Klang und Installation und schafft poetische sowie interaktive Narrative. Ihre Projekte laden das Publikum häufig zur Teilnahme und zur Reflexion über soziale und kulturelle Fragestellungen ein.

    In Arbeiten wie „Strangers in the Room“ untersucht sie Themen wie Einsamkeit, Erinnerung und geteilte Geschichten. In Projekten wie „Poetic Dialogue“ bindet sie das Publikum in kollaborative Prozesse ein und reflektiert zugleich über die gefährdete westarmenische Poesie. Ihre Arbeit schafft Räume für Dialog, Verbindung und kollektive Reflexion.

  • Nanor Petrosyan ist eine Kreativschaffende, die in der kulturellen und künstlerischen Landschaft Armeniens tätig ist. Ihre Arbeit konzentriert sich häufig auf Storytelling, Performance sowie auf die Erforschung sozialer Themen durch zeitgenössische Formate. Sie ist an Projekten beteiligt, die Gemeinschaft, Erinnerung und die Rolle der Kunst im öffentlichen Dialog hervorheben. Durch ihre Praxis trägt sie zur Entwicklung experimenteller künstlerischer Plattformen bei.

    Sie ist die Gründerin der Kultur-NGO Tech Degh, einer unabhängigen, forschungsbasierten Theaterplattform.

  • Emre Güzel (er/ihn) ist ein transdisziplinärer Social Designer. Er absolvierte sein Bachelorstudium in Wirtschaftsingenieurwesen an der TED-Universität mit einem Nebenfach in Global Citizenship und studiert derzeit im Masterstudiengang Urban Design. Seit 2014 ist er aktiv in verschiedenen zivilgesellschaftlichen Organisationen engagiert, die sich mit Rechten befassen.

    Er ist Gründungsdirektor der Organisation Roof, die sich auf Placemaking, die Kultur des Zusammenlebens, Community Building, partizipatives Urban Design und zivilgesellschaftliches Engagement konzentriert. Durch von ihm entwickelte Prozesse mit einem gemeinschaftsbasierten Designansatz setzt er seine Arbeit fort, um urbane Probleme in Zusammenarbeit mit den Bewohner*innen der Stadt zu lösen und gerechtere, inklusivere und gemeinschaftlich geteilte Lebensräume zu schaffen.

  • Filip Jovanovski ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Architektur „Hl. Kyrill und Method“ in Skopje und unterrichtet Szenografie als Praktiker an der Fakultät für Dramatische Künste „Hl. Kyrill und Method“ in Skopje.

    Jovanovski absolvierte sein Studium an der Fakultät für Architektur der Universität „Hl. Kyrill und Method“ in Skopje und erwarb 2019 seinen Masterabschluss an der Fakultät für Bildende Künste derselben Universität mit dem Projekt „If Buildings Could Talk“.

    Mit einem ausgeprägt interdisziplinären Ansatz erforscht Jovanovski verschiedene Medien und ihre Verbindungen – Architektur, bildende Kunst, Theater, Video, Film und räumliche Installationen. Seine häufigste Ausdrucksform sind räumlich-performative Interventionen im öffentlichen Raum. Er untersucht künstlerische Ausdrucksformen und Potenziale im Bereich der Szenografie und hat bislang etwa 30 Szenografien für Theaterprojekte realisiert. Jovanovski hatte über 15 Einzelausstellungen und Präsentationen im In- und Ausland und nahm an mehr als 40 Gruppenausstellungen teil. Er ist einer der Autoren des mazedonischen Pavillons mit dem Titel „Freeing Space“, der die Republik Nordmazedonien auf der Architekturbiennale in Venedig 2018 repräsentierte.

    Er entwickelt langfristige, sozial engagierte Kunstprojekte, die auf Forschung basieren und häufig in Zusammenarbeit mit verschiedenen Gemeinschaften entstehen. In seinen Projekten versucht er, die verborgenen Mechanismen dominanter Machtpositionen offenzulegen, die zur Zerstörung des öffentlichen Raums und der Öffentlichkeit insgesamt führen, während er zugleich verschiedene Alternativen zur kapitalistischen Lebensweise dekonstruiert und fördert. Seine Arbeiten transformieren politische und soziale Kategorien in räumliche Bilder. Für seine Werke nutzt er häufig den öffentlichen Raum oder schafft diesen selbst, neben unkonventionellen und alternativen Ausstellungsorten.

    Sein Projekt „This Building Talks (Truly)“, kuratiert von Ivana Vaseva und das die Republik Nordmazedonien auf der Prager Quadriennale für Performance, Design und Raum 2019 repräsentierte, wurde mit dem Hauptpreis „Goldene Triga“ ausgezeichnet.

Agenda

  • Urbane Utopien: Ankara, Belgrad, Jerewan und Skopje

    Präsentation | Urbane Utopien

    • Artget Galerie

  • Führung durch die urbanen Gärten von Julino brdo

    Führung | Urbane Utopien

    • Siedlung Julino brdo, Belgrad

  • Das ist der Track! (TTT.02)

    Musik-Workshop für Jugendliceh | Urbane Utopien

    • CIM - Zentrum für die Integration der Jugendlichen, Belgrad

  • Zeitgenössische Stickerei

    Workshop | Tage der Oasen

    • CIM - Zentrum für die Integration der Jugendlichen, Belgrad

  • Recycling von Kleidung und DIY-Bühnendesign

    Workshop und Mini-Swap | Urbane Utopien

    • CIM - Zentrum für die Integration der Jugendlichen, Belgrad

  • Muzikon

    Konzert | Urbane Utopien

    • Arboretum der Forstwirtschaftlichen Fakultät, Belgrad

Partner

Belgrader Urbane Oasen ist als ein Projekt von EUNIC Serbien entstanden und wird in der Zusammenarbeit zwischen dem Goethe-Institut Belgrad und der Belgrader Internationalen Woche der Architektur (BINA), der Universität Belgrad – Fakultät für Architektur und Fakultät für Forstwirtschaft, dem Zentrum für Jugendintegration (CIM) und dem Zentrum für Unterbringung und Tagesbetreuung für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen fortgesetzt.