Filmvorführung Die Mauer

Szene aus dem Film „Die Mauer“ Foto: Thomas Plenert © DEFA Stiftung

Mo, 21.10.2019

Goethe-Institut Nikosia

21 Markou Drakou
Neben dem alten Hotel Ledra Palace an der „Grünen Linie“
1102 Nikosia

Im Rahmen der „Wochen der deutschen Sprache“

Hautnah erlebte der Künstler Böttcher den Mauerfall mit und drehte den Dokumentarfilm „Die Mauer“.

1990 | 99 Minuten | Deutschland
Regie: Jürgen Böttcher

Als der Sprecher des Politbüros am 9. November 1989 Reisefreiheit für alle DDR-Bürger*innen ankündigt, läutet er unfreiwillig das letzte Kapitel in der Geschichte der deutschen Teilung ein: Am selben Abend liegen sich Deutsche aus Ost und West jubelnd in den Armen.

Der Künstler und Regisseur Jürgen Böttcher verarbeitet in seinem Dokumentarfilm Die Mauer seine persönlichen Eindrücke von den letzten Tagen der Berliner Mauer.

Im Anschluss an den Film wird der Journalist Tasos Telloglou im Gespräch mit Rena Choplarou über seine persönlichen Erlebnisse in der DDR und während des Falls der Mauer berichten.

Rena Choplarou ist Forscherin, Pädagogin, Fortbilderin und Autorin. Sie arbeitet seit 1996 an privaten und öffentlichen Schulen und an Universitäten in London, Athen und Nikosia. Ihre Schwerpunkte sind Geschichte, die Entwicklung nationaler Identitäten, Identität und Staatsbürgerschaft, geschlechtsspezifische ethische Zugehörigkeit und Friedenserziehung. Sie organisierte verschiedene Workshops, Konferenzen und Filmfestival.  Sie wurde als Vorstandsmitglied der Association for Historical Dialogue and Research (AHDR, 2005 – 2013) gewählt und war eines der führenden Mitglieder, bei der Entwicklung und dem Aufbaus des Home for Cooperations in der Pufferzone im geteilten Nikosia. Eines der Höhepunkt ihres Wirkens in der AHDR war die erste Internationale Konferenz mit dem Thema Teaching Sensitive Issues in Post Conflict Societies (Umgang mit sensiblen Themen im Unterricht in Postkonflikt-Gesellschaften). Die Konferenz, die von mehr als 300 Pädagogen aus der ganzen Welt besucht wurde, fand in der Pufferzone in Zypern statt. Dabei kooperierten Geschichtslehrer über die Teilung hinweg und erhielten Unterstützung von der UNDP-ACT, der EUROCLIO, des Europäischen Rates, der AHDR und den griechisch-zypriotischen und türkisch-zypriotischen Lehrer- Gewerkschaften. Außerdem ist sie Leiterin des Bi-Kommunalen Komitees der DISY (Mitte-rechte Partei) und ist Mitglied des Technischen Komitees für Erziehung und humanitärer Themen.

Tasos Telloglou wurde 1961 in Athen geboren. Er studierte Jura an der Kapodistrias Universität Athen. 1986 begann er bei der Zeitung Proti zu arbeiten und 1989 wurde er Herausgeber der Zeitung Kathimerini. Zur selben Zeit wurde er Mitglied der Redaktion für Politik bei Mega Channel. Von 1990 bis 1997 war er als Korrespondent für Deutschland tätig. Für das Fernsehen produzierte er mehr als 250 Reportagen. Zusammen mit Alexis Papachela und Paul Tsima gründete er die Sendung The Black Box (Mega). 2004 wurde er Chefredakteur von The Files. Er moderierte The new Files mit Alexis Papachela und Sophia Papaioannou von 2007 bis 2013 und seit 2016 moderiert er Stories mit Alexi Papachela, Sia Kossioni und Pavlos Tsima. Für sein Wirken im Fernsehen wurde er achtmal mit dem PROPOSA Preis und einmal mit dem Botsi Preis ausgezeichnet.

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