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15:00–18:40 Uhr
Jefta van Dinther: „Unearth“
Tanz|Performance im Rahmen des Sõltumatu Tantsu Festival
-
Kai kunstikeskus, Tallinn
- Sprache universell verständlich
- Preis 19-25 €
Es handelt sich um eine so genannte Durational Performance, eine über mehrere Stunden andauernde Aufführung, bei der das Publikum zwischen drei verschiedenen Einlasszeiten (15, 16 oder 17 Uhr) wählen kann. Ab der gewählten Einlasszeit besteht die Möglichkeit, bis zum Ende der Vorstellung um 18.40 Uhr zu bleiben. Die Dauer Ihres Aufenthaltes kann frei bestimmt werden.
In der kühnen und reduzierten Choreografie „Unearth“ für Körper und Stimme ergründet der in Berlin ansässige Choreograf Jefta van Dinther das menschliche Verlangen, Vergangenes wiederzubeleben und noch einmal zu erleben. Die ingesamt Tänzer*innen begeben sich auf eine lange Reise, die mit der Elastizität der Zeit spielt: Verbindungen werden geknüpft und wieder gelöst, Emotionen kommen an die Oberfläche und spiegeln sich in besorgten oder ekstatischen Gesichtern wider, denn bei der Perfomance handelt es sich in erster Linie um ein menschliches Epos.
Nach und nach spinnen die Tänzer*innen um uns herum ein unsichtbares Netz aus polyphonen Gesängen, geflüsterten Melodien und Pop-Refrains, die schließlich zu einer gemeinsamen Realität werden. Ihre Innenwelten hallen nach außen, ihre Einzigartigkeit nimmt Gestalt an, ihre Tänze werden geleitet von der Suche nach Kontakt, greifbarer Präsenz und Berührung.
Die Performance ist eine Einladung, den Moment als Trance-Zustand zu erleben, als Experiment, in dem Verbindungen erforscht werden, die über uns hinausreichen, und das die in jedem von uns verborgenen Ressourcen anzapft. Die Intensität der Wiederholung zieht das Publikum in ihren Bann und lässt es die Tiefen der inneren Erfahrung genießen.
Choreografie: Jefta van Dinther
Kreation und Performance: Brittanie Brown, Juan Pablo Camara, emeka ene, Leah Katz, Gyung Moo Kim, Leah Marojeviç, Dana Pajarillaga, Manon Parent, Roger Sala Reyner, Sarah Stanley, Thomas Zamolo und Jefta van Dinther
Kostüme: Cristina Nyffeler
Stimmtrainerin: Doreen Kutzke
Assistenz Choreographie: Thomas Zamolo
Künstlerische Beratung: Gabriel Smeets und Maja Zimmermann
Fotografien und Videos: Jubal Battisti
Uraufführung: 13. August. 2022, Festival Tanz im August, Berlin.
Die Aufführung in Tallinn wird unterstützt vom Auswärtigen Amt und dem Goethe-Institut.
Dauer: 1,5 – 3,5 Stunden (Sie können den Einlasszeitpunkt frei wählen.)
Der in Schweden geborene und in Berlin ansässige Choreograf und Tänzer Jefta van Dinther gilt als Lichtgestalt der internationalen Tanzszene. Seine Arbeit zeichnet sich durch einen strikten körperlichen Ausdruck und die Erforschung der Bewegung auf der Bühne aus. Der Kern seiner Arbeit dreht sich um den sich bewegenden Körper in Interaktion mit Licht, Klang und anderen Materialien. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die Frage, was es bedeutet, ein Mensch zu sein, und wird durch die Beziehung zur Gesellschaft, Gemeinschaft und Umwelt sowie zu anderen Lebensformen wie Tieren und anderen nicht-menschlichen Wesen erforscht.
In der kühnen und reduzierten Choreografie „Unearth“ für Körper und Stimme ergründet der in Berlin ansässige Choreograf Jefta van Dinther das menschliche Verlangen, Vergangenes wiederzubeleben und noch einmal zu erleben. Die ingesamt Tänzer*innen begeben sich auf eine lange Reise, die mit der Elastizität der Zeit spielt: Verbindungen werden geknüpft und wieder gelöst, Emotionen kommen an die Oberfläche und spiegeln sich in besorgten oder ekstatischen Gesichtern wider, denn bei der Perfomance handelt es sich in erster Linie um ein menschliches Epos.
Nach und nach spinnen die Tänzer*innen um uns herum ein unsichtbares Netz aus polyphonen Gesängen, geflüsterten Melodien und Pop-Refrains, die schließlich zu einer gemeinsamen Realität werden. Ihre Innenwelten hallen nach außen, ihre Einzigartigkeit nimmt Gestalt an, ihre Tänze werden geleitet von der Suche nach Kontakt, greifbarer Präsenz und Berührung.
Die Performance ist eine Einladung, den Moment als Trance-Zustand zu erleben, als Experiment, in dem Verbindungen erforscht werden, die über uns hinausreichen, und das die in jedem von uns verborgenen Ressourcen anzapft. Die Intensität der Wiederholung zieht das Publikum in ihren Bann und lässt es die Tiefen der inneren Erfahrung genießen.
Choreografie: Jefta van Dinther
Kreation und Performance: Brittanie Brown, Juan Pablo Camara, emeka ene, Leah Katz, Gyung Moo Kim, Leah Marojeviç, Dana Pajarillaga, Manon Parent, Roger Sala Reyner, Sarah Stanley, Thomas Zamolo und Jefta van Dinther
Kostüme: Cristina Nyffeler
Stimmtrainerin: Doreen Kutzke
Assistenz Choreographie: Thomas Zamolo
Künstlerische Beratung: Gabriel Smeets und Maja Zimmermann
Fotografien und Videos: Jubal Battisti
Uraufführung: 13. August. 2022, Festival Tanz im August, Berlin.
Die Aufführung in Tallinn wird unterstützt vom Auswärtigen Amt und dem Goethe-Institut.
Dauer: 1,5 – 3,5 Stunden (Sie können den Einlasszeitpunkt frei wählen.)
Der in Schweden geborene und in Berlin ansässige Choreograf und Tänzer Jefta van Dinther gilt als Lichtgestalt der internationalen Tanzszene. Seine Arbeit zeichnet sich durch einen strikten körperlichen Ausdruck und die Erforschung der Bewegung auf der Bühne aus. Der Kern seiner Arbeit dreht sich um den sich bewegenden Körper in Interaktion mit Licht, Klang und anderen Materialien. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die Frage, was es bedeutet, ein Mensch zu sein, und wird durch die Beziehung zur Gesellschaft, Gemeinschaft und Umwelt sowie zu anderen Lebensformen wie Tieren und anderen nicht-menschlichen Wesen erforscht.
Hinweise zur Barrierefreiheit:
Die Inszenierung ist rollstuhlgerecht und die Sprache stellt kein Hindernis dar.
Die Inszenierung ist rollstuhlgerecht und die Sprache stellt kein Hindernis dar.
Links zum Thema
Ort
Kai kunstikeskus
Peetri 12
Tallinn
Estland
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