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20:00–21:30 Uhr
Anja Kampmann: Die Wut ist ein heller Stern
Buchvorstellung + Gespräch | Buchclub #Meet the Author
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- Sprache Deutsch
- Preis Kostenlos. Anmeldung erforderlich.
In „Die Wut ist ein heller Stern“ erzählt Anja Kampmann von Hedda, einer jungen Varieté-Tänzerin auf der Hamburger Reeperbahn der 1930er Jahre, deren Traum von Freiheit und Selbstbestimmung zunehmend von gesellschaftlicher Ausgrenzung, politischer Gewalt und den sich ausbreitenden nationalsozialistischen Machtstrukturen bedroht wird.
Der Roman spielt im Hamburg der frühen 1930er Jahre, einer Zeit, in der politische und gesellschaftliche Gewissheiten ins Wanken geraten. Im Mittelpunkt steht Hedda, die als Tänzerin im Varieté „Alkazar“ auf der Reeperbahn arbeitet und von einem selbstbestimmten Leben träumt. Während sie ihren Platz in der schillernden Welt des Theaters sucht, verändern sich die gesellschaftlichen Verhältnisse immer stärker: Die Freiräume für Frauen, Künstler*innen und politisch Andersdenkende werden kleiner, Angst und Ausgrenzung nehmen zu. Zugleich verfolgt der Roman die Wege verschiedener Menschen, die auf unterschiedliche Weise versuchen, mit den Umbrüchen ihrer Zeit umzugehen. In poetischer und zugleich eindringlicher Sprache erzählt Anja Kampmann von Hoffnung und Enttäuschung, von Solidarität und Widerstand sowie von der Frage, wie Menschen ihre Würde bewahren können, wenn eine Gesellschaft zunehmend von autoritärem Denken geprägt wird.
Mit
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Anja Kampmann wurde 1983 in Hamburg geboren. Sie studierte an der Universität Hamburg und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie debütierte bei Hanser mit dem Gedichtband „Proben von Stein und Licht“ (Lyrik Kabinett, 2016). Ihr erster Roman „Wie hoch die Wasser steigen“ (2018), wurde vielfach übersetzt, für den Preis der Leipziger Buchmesse sowie den Deutschen Buchpreis nominiert und war Finalist für den National Book Award in den USA. Zuletzt erschien der Gedichtband „Der Hund ist immer hungrig“ (2021), der mit dem Günter Kunert Literaturpreis für Lyrik ausgezeichnet wurde. 2024 erhielt sie den Marie-Luise-Kaschnitz-Preis für ihr Gesamtwerk. Ihr Roman „Die Wut ist ein heller Stern“ (2025) war für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert und wurde mit dem Hans-Fallada-Preis und dem Stipendium zum Lessing-Preis ausgezeichnet.
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Barbara Heine Schumann ist Literaturwissenschaftlerin, Kulturmanagerin und seit Juni 2026 Leiterin des Literaturhauses Uwe Johnson in Klütz. 2002 gründete sie die Kultur- und Kommunikationsagentur HEINEKOMM; zuvor war sie unter anderem bei Gruner + Jahr und am Literaturhaus Hamburg tätig. Seit mehr als 20 Jahren konzipiert und realisiert sie Literaturprojekte und Veranstaltungen, unter anderem für den NDR, die Nordkirche und PEN Deutschland.
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