40º CERTAMEN COREOGRÁFICO DE MADRID

Datum: Dezember 2026
Projekt: 40º CERTAMEN COREOGRÁFICO DE MADRID
Partner: Paso a 2

Die internationale Besetzung der Jury, die vom Goethe-Institut unterstützt wird, bringt vielfältige Perspektiven ein und stärkt die internationale Ausstrahlung sowie die Positionierung des Certamen Coreográfico de Madrid als bedeutende Plattform für den zeitgenössischen Tanz.

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Über die Residenz

Die 40. Ausgabe des Certamen Coreográfico de Madrid findet vom 9. bis 13. Dezember 2026 im Centro de Cultura Contemporánea Condeduque statt. An diesen Tagen werden die in der Vorauswahl ausgewählten Choreografien sowie Gastkompanien präsentiert, darunter auch die Uraufführung des im Rahmen des Projekts La Colé entstandenen Werks.
Den Abschluss bildet am Sonntag, dem 13. Dezember, eine Sonderveranstaltung unter dem Titel „Movilizando identidades“. Parallel dazu werden der Workshop zum 40. CCM im Zusammenhang mit dem europäischen Projekt Performing Gender: Dancing In Your Shoes sowie die Initiativen Project Sharing und Palabras en Movimiento durchgeführt.
Die internationale Jury, die sich aus Fachleuten des Tanz- und Kultursektors zusammensetzt, wird die Finalistinnen und Finalisten auswählen und über die Vergabe der diesjährigen Preise und Fördermaßnahmen entscheiden.
 

Die internationale Jury

Monica Gillette

Künstlerische Leitung Tanztriennale Hamburg

International anerkannte Tanzdramaturgin, Moderatorin und ehemalige professionelle Tänzerin. In ihrer Arbeit begleitet sie zahlreiche Projekte, die Tanz als Instrument für gesellschaftliche Teilhabe und den generationenübergreifenden kulturellen Austausch nutzen.

Als Dramaturgin war sie an mehreren von der Europäischen Union geförderten Projekten beteiligt, darunter Migrant Bodies – Moving Borders (2017–2019), Empowering Dance (2018–2023), Dancing Museums – The Democracy of Beings (2020–2021), Dance Well (2022–2025) sowie Moving Borders (2023–2025).
Fatima Ndoye

Multidisziplinäre Künstlerin

Fatima Ndoye, geboren 1976 in Genf, ist eine schweizerisch-senegalesische multidisziplinäre Künstlerin, Dozentin und Kuratorin mit Wohnsitz in Paris. Seit 2011 hat sie ihre Expertise im Bereich des kreativen Tanzes in verschiedenen afrikanischen Ländern entwickelt und arbeitet dort eng mit Künstlerinnen und Künstlern zusammen.

Sie ist künstlerische Leiterin des Théâtre Paris-Villette sowie des Festivals Génération A, das sich der zeitgenössischen choreografischen Kreation aus Afrika und über den afrikanischen Kontinent widmet. Im Jahr 2022 erhielt ihr Projekt „Génération A – The Lab“ den Aerowaves Start-up Award und wurde im Juni 2023 in Saint-Louis (Senegal) realisiert. Das Projekt versteht sich als künstlerische Plattform, auf der Kunstschaffende des afrikanischen Kontinents mit Künstlerinnen und Künstlern der afrikanischen Diaspora in Europa zusammenarbeiten.

Regelmäßig wird sie zu Diskussions- und Fachveranstaltungen zur internationalen Mobilität und Zirkulation der darstellenden Künste eingeladen, unter anderem in Madrid (Performing Arts Injuve), Valladolid (Pro Labs), Valencia (10 Sentidos – Focus Days) und Roubaix (Professional Meetings – Le Gymnase CDCN / Festival Next). Im August 2025 war sie Mitglied der internationalen Jury des Zürcher Theater Spektakels.

Als Kuratorin von „Génération A – Double Bill“, eingeladen von The Place, präsentierte sie ein Programm in London im Jahr 2024 sowie erneut im September 2026. In den Jahren 2024 und 2025 war sie künstlerische Leiterin der Tanzausbildung im Rahmen des Programms „Burundi en création“, das vom Institut français du Burundi getragen wird.

Derzeit arbeitet sie an der nächsten Ausgabe des Festivals Génération A, die im Juli 2027 stattfinden soll und neue internationale Partnerschaften mit bestehenden Kooperationen verbinden wird. Darüber hinaus bereitet sie eine neue Ausgabe von „Génération A – The Lab“ mit Schwerpunkt auf der Region der Großen Seen vor, die Anfang 2027 in Burundi durchgeführt werden soll.

In Zusammenarbeit mit

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