Wegener

PERLE Thomas _ Foto: Volker Schmidt (quadratisch) © Thomas Perle / Foto: Volker Schmidt

Datum: 17. bis 31. Oktober 2026
Projekt: Übersetzung für die Theaterbibliothek des Goethe-Instituts
Förderer: Zukunftsfonds der Republik Österreich

Thomas Perles Stück „Wegener vergangen vergessen vorüber“ thematisiert anhand der Geschichte eines Dorfgasthauses und mehrerer Generationen die Verdrängung, Weiterwirkung und unvollständige Aufarbeitung der NS-Vergangenheit in Österreich sowie die Frage, wie sich historische Schuld bis in die Gegenwart fortschreibt.

Über das Stück

Thomas Perles Stück „Wegener: vergangen vergessen vorüber“ thematisiert anhand der Geschichte eines Dorfgasthauses und mehrerer Generationen die Verdrängung, Weiterwirkung und unvollständige Aufarbeitung der NS-Vergangenheit in Österreich sowie die Frage, wie sich historische Schuld bis in die Gegenwart fortschreibt.

Bei einem dramatischen Text ist die Zusammenarbeit zwischen Autor:in und Übersetzer:in besonders wichtig, weil nicht nur die Bedeutung der Worte, sondern auch Rhythmus, Sprachklang, Figurenstimmen, kulturelle Bezüge und die Bühnenwirksamkeit übertragen werden müssen. Der direkte Austausch hilft dabei, Intentionen, Mehrdeutigkeiten und dramaturgische Feinheiten zu klären, damit die Übersetzung im neuen Sprachraum dieselbe emotionale und theatrale Wirkung entfalten kann wie das Original.

Kurz gesagt: Der Übersetzer übersetzt nicht nur den Text, sondern auch seine Bühnenwirkung, weshalb ein enger Dialog mit dem Autor entscheidend ist.

Diese Residenz wurde durch den Zukunftsfonds der Republik Österreich ermöglicht

  • Logo Zukunftsfonds der Republik Österreich