Near Misses
Projekt: Near Misses
Partner: Réplika Teatro, Madrid
Fotini Stamatelopoulou greift in diesem Stück die Herausforderung der Körperlichkeit auf und verdeutlicht die dringende Notwendigkeit einer kollektiven Reflexion gegen Angst und Versagen.
Über die Residenz
NEAR MISSES untersucht die liminalen Erfahrungen von Trransformation und Scheitern. Nach und nach entfalteten sich die Szenen und kombinieren das gesprochene Wort mit symbolischen Objekten zum Schutz, das alles mit intensivsten körperlichen Zuständen. Durch bewusste und brutale Gesten, gargoyeske Mimik und Körperhaltungen, die aus der Selbstverteidigung stammen, offenbart das Stück ein unaufhörliches Werden, das zwischen Stille und Wut osziliert.
Die Hauptdarstellerin wird auf der Bühne begleitet von einer Ansammlung von Metallobjekten, die zum Schutz da sind. Sie sind sowohl Last als auch Verlängerung des Körpers, bilden aber auch einen Klang- und Vokalaltar, der nach und nach eine übertriebene Geste der Suche nach Freiheit und Widerstandsfähigkeit inmitten des Chaos offenbart.
Das Stück spiegelt die Herausforderungen der Körperlichkeit wider und verdeutlicht die dringende Notwendigkeit einere kollektiven Reflexion gegen Angst und Versagen.
Über die Künstler*innen
- Konzept, Choreographie und Regie: Fotini Stamatelopoulou
- Performance: Despina Sanida Crezia
- Originalmusik und Sounddesign: Panos Alexiadis
- Metallelemente und Skulpturen: Dimitris Tampakis
- Dramturgieassistenz: Elena Novakovits
- Texte: Fotini Stamatelopoulou
- Lichtdesign: Nysos Vasilopoulos
- Produktionsabwicklung: Alex Papasimakopoulou
- Produzent: Onassis Stegi
- Ko-Produktion: Latitudes Contemporaines, SPRING Performing Arts Festival und MIRfestival
- Mit der Unterstützung von: European Festivals Fund for Emerging Artists –EFFEA/programa de giras de Onassis Stegi und Goethe-Institut Madrid.