Veranstaltungsreihe
Cine Club Goethe: QUEER
Zyklus QUEER (Mai 2022-Juni 2022)
„Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“ - so proklamiert es der Titel eines Filmes des Filmregisseurs Rosa von Praunheim aus den 70er Jahren. Der Film begründete die politische Schwulen- und Lesbenbewegung in der Bundesrepublik Deutschland mit. Seitdem ist viel passiert: 1995 wurde der Paragraph 175 abgeschafft und homosexuelle Handlungen unter Erwachsenen stehen in der Bundesrepublik seitdem nicht mehr unter Strafe. 2005 gewann der Film „Brokeback Mountain“ (Ang Lee) als erster queerer Film einen Oskar. Immer mehr Personen des öffentlichen Lebens gehen offen mit ihrer Sexualität um und 2021 traten mindestens 180 queere Athlet*innen bei den olympischen Spielen an – mehr denn je!
Sven Lehmann, Queer-Beauftragter der Bundesregierung wurde Anfang des Jahres in einem Interview mit dem Magazin Stern gefragt, ob es 2022 überhaupt noch einen Queer-Beauftragten brauche. Seine Antwort: „Ich wünschte natürlich, wir bräuchten ihn nicht.“ In der Realität sind Mensch außerhalb der Heteronorm durch Gesetz und Gesellschaft weiterhin benachteiligt – in Deutschland und weltweit.
Die Filme unserer Cine Club Goethe Reihe „QUEER“ geben Perspektiven auf Schwierigkeiten und Entwicklungen des queeren Lebens. Es geht um Liebe – ob in Kreuzberg, in einer Unterkunft für Geflüchtete oder im Westberlin der 60er Jahre. „Wie schwul war Goethe?“ fragt Rosa von Praunheim im Film Männerfreundschaften und am Ende der Filmreihe schlüpft die 14jährige Nora aus ihrem „Kokon“.
Für die Veranstaltung des CineClubs Goethe können Sie weiterhin telefonisch am Tag der Veranstaltung einen Platz reservieren. Sie können das Institut unter folgender Nummer erreichen: +34 93 2926006
Achtung: Reservierte Tickets müssen 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung abgeholt werden, ansonsten verfällt die Reservierung.
Sven Lehmann, Queer-Beauftragter der Bundesregierung wurde Anfang des Jahres in einem Interview mit dem Magazin Stern gefragt, ob es 2022 überhaupt noch einen Queer-Beauftragten brauche. Seine Antwort: „Ich wünschte natürlich, wir bräuchten ihn nicht.“ In der Realität sind Mensch außerhalb der Heteronorm durch Gesetz und Gesellschaft weiterhin benachteiligt – in Deutschland und weltweit.
Die Filme unserer Cine Club Goethe Reihe „QUEER“ geben Perspektiven auf Schwierigkeiten und Entwicklungen des queeren Lebens. Es geht um Liebe – ob in Kreuzberg, in einer Unterkunft für Geflüchtete oder im Westberlin der 60er Jahre. „Wie schwul war Goethe?“ fragt Rosa von Praunheim im Film Männerfreundschaften und am Ende der Filmreihe schlüpft die 14jährige Nora aus ihrem „Kokon“.
Für die Veranstaltung des CineClubs Goethe können Sie weiterhin telefonisch am Tag der Veranstaltung einen Platz reservieren. Sie können das Institut unter folgender Nummer erreichen: +34 93 2926006
Achtung: Reservierte Tickets müssen 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung abgeholt werden, ansonsten verfällt die Reservierung.