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20:30 Uhr
Fem Jazz
Konzert|Ein Konzert zum Europa-Tag
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Institut français Barcelona, Barcelona
- Preis Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten
Interkulturelles Jazzkonzert von Julie Saury (Frankreich), Sophia Tomelleri (Italien) und Xurxo Estévez (Katalonien) mit Student*innen der ESMUC (Maria Inmaculada Gil, Aina López, Vicente Marin; Katalonien), als Ausdruck des Verständnis von Kulturarbeit als Friedensarbeit.
Veranstaltung im Rahmen der Gründung des EUNIC-Clusters zwischen den Kulturinstituten in Italien, Frankreich und Deutschland
Ob Jean Monet tatsächlich gesagt hat, dass, wenn er die europäische Union noch einmal entwerfen würde, er mit der Kultur beginnen würde, ist nicht verbrieft. Aber die Idee ist so überzeugend, dass dieser Satz gesagt worden sein muss. Denn es sind die Kulturen, die Europa verbinden. Der Dialog zwischen den Kulturen sichert das große Friedensprojekt, das die europäische Union ist.
Ausdruck des Willens, Kulturarbeit als Friedensarbeit zu verstehen, ist der Zusammenschluss der Kulturinstitute Italiens, Frankreichs und Deutschlands zu einem so genannten EUNIC-Cluster, dass Ende Juni gegründet werden soll.
Im Vorfeld dieser Gründung, die auch den British Council, die Vertretung der europäischen Union, das Institut Ramon Llull und das Instituto Cervantes umfasst, soll der Tag der Musik Anlass sein, zwischen unseren Kulturen diesen Dialog der Kulturen zum Leben zu erwecken. Keine Musik wäre hier besser geeignet als Jazzmusik, dessen Charakteristikum der Dialog zwischen den Musikerinnen und Musikern ist.
Diese Musiker*innen kommen für unser Konzert aus Italien, Frankreich und Katalonien und werden mit Student*innen der ESMUC erarbeitetes Programm zusammenspielen.
Wir laden Sie ein, dieses musikalische Experiment und Abenteuer mit uns zu erleben.
Es treten auf:
Julie Saury: Schlagzeug
Julie Saury wuchs umgeben von Musik und Musikern wie Barney Bigard oder Tony Scott auf, Freunde ihres Vaters Maxim Saury, dem berühmten Klarinettisten aus Frankreich. Bereits in ihrer Kindheit hatte sie viel Kontakt mit Jazzmusik und begann früh, Schlagzeug zu lernen und eine Gesangausbildung zu machen.
Sie trat als Perkussionistin der lateinamerikanischen Gruppe „Rumbana“ vier Jahre lang täglich in einer Fernsehshow auf und spielte in zahlreichen Bands und Projekten.
Saury ist Mitglied des Trios Philippe Milanta und des „Duke Orchestra“ von Laurent Mignards. Sie spielt in verschiedenen Besetzungen auf Festivals und in verschiedenen New Yorker Jazzclubs. Sie ist außerdem Schlagzeugerin von Rhonda Scott, als Teil des Lady-Quartet-Projektes.
Ihr erstes Projekt „The Hiding Place" wurde im September 2015 im Trio mit Carine Bonnefoy und Felipe Cabrera veröffentlicht. 2016 erschien außerdem "For Maxim A jazz love Story", eine Hommage an ihren Vater.
Xurxo Estévez: Bass
Xurxo Estévez ist Absolvent der Musikschule Musikene, wo er sich auf Jazz-Kontrabass spezialisiert hat, und stand bereits mit Künstlern wie Joel Frahm, Perico Sambeat, Bob Sands, Chris Kase, Judy Niemack, Kurt Weiss, Andrzej Olejniczak und Yago Vázquez auf der Bühne. Seit 2016 ist er der Kontrabassist des David Cid Trios. Anfang 2019 wurde er außerdem Mitglied der Band Electric Yucca, in der er E-Bass spielt und mit der er das erste Album der Gruppe, Yucca Town, im Mecca Recording Studio aufgenommen hat. Im Juli 2019 tritt er mit seinem Sextett beim Jazzfestival Donostia-San Sebastián auf, und im April 2021 nimmt er das Album Changing Times auf, ein Projekt, das er gemeinsam mit dem Schlagzeuger Carles Perez und dem Pianisten Francesc Capella leitet. Xurxo Estévez ist derzeit Student des Barcelona Jazz Màster an der ESMUC.
Sophia Tomelleri: Saxophon
Sophia Tomelleri ist eine junge Tenorsaxophonistin aus Mailand. 2020 wurde sie mit dem ersten Preis bei einem der wichtigsten italienischen Wettbewerbe für Jazzsolist*innen (Premio Massimo Urbani) ausgezeichnet. Außerdem erhielt den „Premio Luciano Zorzella“. Sie tritt gemeinsam mit anderen Künstler*innen in Italien und Europa auf. Ihre Werke verbindet geschmackvoll Traditionen der afroamerikanischen Musik mit Eigenkompositionen, die von modernem und zeitgenössischem Jazz geprägt sind. Ihr erstes Album wurde 2021 veröffentlicht und trägt den Titel „These Things You Left Me“. Tomelleri studierte klassisches Saxophon am Konservatorium in Mailand und Jazz-Saxophon in München.
Heute lebt die vielseitige Musikerin in München und wirkt an verschiedenen Projekten mit, die von traditionellem bis zu modernem Jazz und Pop reichen. Seit 2021 ist sie mit dem italienischen Popsänger und Prominenten Elio auf Tournee.
Student*innen der ESMUC:
Aina López: Saxophon, Gesang
Aina López Pla wurde in Manresa geboren und begann schon sehr früh, am dortigen Konservatorium Musik zu studieren. Mit 7 Jahren trat sie mit ihrem Saxophon in die Welt des Jazz ein, als sie auch ihre Leidenschaft für den Gesang entdeckte. Im Jahr 2020 begann sie ihr Studium des Jazzsaxophons an der Escola Superior de Música de Catalunya (ESMUC), wo sie mit den wichtigsten Musiker*innen der katalanischen Jazzszene studierte. Parallel zu ihrem Studium absolvierte sie eine Ausbildung in Cromátic, dem Ausbildungszentrum des großen Saxophonisten Llibert Fortuny. Sie nahm außerdem an Kursen von internationalen Musiker*innen teil.
Maria Inmaculada Gil: Querflöte, Gesang
Die Flötistin mit klassischer Ausbildung wurde an der Escola Superior de Música de Catalunya zur Jazzsängerin weitergebildet.
Die Komponistin und Interpretin trat bereits mit bekannten Musiker*innen wie Antonio Serrano und Carles Benavent auf, und leitet derzeit ein eigenes Trio-Projekt mit Baptiste Bailly und Mariano Steimberg sowie ein Duo-Projekt mit dem Gitarristen Joan Soler. Sie ist in Clubs in ganz Spanien aufgetreten und hat an zahlreichen Festivals und Kulturzyklen teilgenommen.
Vicente Marin: Klavier
Vicente Marín (Huelva, 1996) studierte Klavier am Konservatorium Javier Perianes. Bereits mitt 12 Jahren begann er auf Bühnen aufzutreten und war an verschiedenen Alben und in verschiedenen Bands und Chören beteiligt. Im Jahr 2017 zog er dann nach Deutschland, wo er Unterricht bei Christopher Lübeck erhielt. Ab2018 studierte er Jazzklavier an der Escola Superior de Música de Catalunya, wo er das Anna-Riera-Stipendium erhielt. Seitdem hat er in verschiedenen Formaten (Duo, Trio, Quartett und Quintett) und auf verschiedenen Bühnen in Barcelona gespielt, unter anderem im „Teatre del Liceu“ oder im „Jamboree Jazz Club“.
Veranstaltung im Rahmen der Gründung des EUNIC-Clusters zwischen den Kulturinstituten in Italien, Frankreich und Deutschland
Ob Jean Monet tatsächlich gesagt hat, dass, wenn er die europäische Union noch einmal entwerfen würde, er mit der Kultur beginnen würde, ist nicht verbrieft. Aber die Idee ist so überzeugend, dass dieser Satz gesagt worden sein muss. Denn es sind die Kulturen, die Europa verbinden. Der Dialog zwischen den Kulturen sichert das große Friedensprojekt, das die europäische Union ist.
Ausdruck des Willens, Kulturarbeit als Friedensarbeit zu verstehen, ist der Zusammenschluss der Kulturinstitute Italiens, Frankreichs und Deutschlands zu einem so genannten EUNIC-Cluster, dass Ende Juni gegründet werden soll.
Im Vorfeld dieser Gründung, die auch den British Council, die Vertretung der europäischen Union, das Institut Ramon Llull und das Instituto Cervantes umfasst, soll der Tag der Musik Anlass sein, zwischen unseren Kulturen diesen Dialog der Kulturen zum Leben zu erwecken. Keine Musik wäre hier besser geeignet als Jazzmusik, dessen Charakteristikum der Dialog zwischen den Musikerinnen und Musikern ist.
Diese Musiker*innen kommen für unser Konzert aus Italien, Frankreich und Katalonien und werden mit Student*innen der ESMUC erarbeitetes Programm zusammenspielen.
Wir laden Sie ein, dieses musikalische Experiment und Abenteuer mit uns zu erleben.
Es treten auf:
Julie Saury: Schlagzeug
Julie Saury wuchs umgeben von Musik und Musikern wie Barney Bigard oder Tony Scott auf, Freunde ihres Vaters Maxim Saury, dem berühmten Klarinettisten aus Frankreich. Bereits in ihrer Kindheit hatte sie viel Kontakt mit Jazzmusik und begann früh, Schlagzeug zu lernen und eine Gesangausbildung zu machen.
Sie trat als Perkussionistin der lateinamerikanischen Gruppe „Rumbana“ vier Jahre lang täglich in einer Fernsehshow auf und spielte in zahlreichen Bands und Projekten.
Saury ist Mitglied des Trios Philippe Milanta und des „Duke Orchestra“ von Laurent Mignards. Sie spielt in verschiedenen Besetzungen auf Festivals und in verschiedenen New Yorker Jazzclubs. Sie ist außerdem Schlagzeugerin von Rhonda Scott, als Teil des Lady-Quartet-Projektes.
Ihr erstes Projekt „The Hiding Place" wurde im September 2015 im Trio mit Carine Bonnefoy und Felipe Cabrera veröffentlicht. 2016 erschien außerdem "For Maxim A jazz love Story", eine Hommage an ihren Vater.
Xurxo Estévez: Bass
Xurxo Estévez ist Absolvent der Musikschule Musikene, wo er sich auf Jazz-Kontrabass spezialisiert hat, und stand bereits mit Künstlern wie Joel Frahm, Perico Sambeat, Bob Sands, Chris Kase, Judy Niemack, Kurt Weiss, Andrzej Olejniczak und Yago Vázquez auf der Bühne. Seit 2016 ist er der Kontrabassist des David Cid Trios. Anfang 2019 wurde er außerdem Mitglied der Band Electric Yucca, in der er E-Bass spielt und mit der er das erste Album der Gruppe, Yucca Town, im Mecca Recording Studio aufgenommen hat. Im Juli 2019 tritt er mit seinem Sextett beim Jazzfestival Donostia-San Sebastián auf, und im April 2021 nimmt er das Album Changing Times auf, ein Projekt, das er gemeinsam mit dem Schlagzeuger Carles Perez und dem Pianisten Francesc Capella leitet. Xurxo Estévez ist derzeit Student des Barcelona Jazz Màster an der ESMUC.
Sophia Tomelleri: Saxophon
Sophia Tomelleri ist eine junge Tenorsaxophonistin aus Mailand. 2020 wurde sie mit dem ersten Preis bei einem der wichtigsten italienischen Wettbewerbe für Jazzsolist*innen (Premio Massimo Urbani) ausgezeichnet. Außerdem erhielt den „Premio Luciano Zorzella“. Sie tritt gemeinsam mit anderen Künstler*innen in Italien und Europa auf. Ihre Werke verbindet geschmackvoll Traditionen der afroamerikanischen Musik mit Eigenkompositionen, die von modernem und zeitgenössischem Jazz geprägt sind. Ihr erstes Album wurde 2021 veröffentlicht und trägt den Titel „These Things You Left Me“. Tomelleri studierte klassisches Saxophon am Konservatorium in Mailand und Jazz-Saxophon in München.
Heute lebt die vielseitige Musikerin in München und wirkt an verschiedenen Projekten mit, die von traditionellem bis zu modernem Jazz und Pop reichen. Seit 2021 ist sie mit dem italienischen Popsänger und Prominenten Elio auf Tournee.
Student*innen der ESMUC:
Aina López: Saxophon, Gesang
Aina López Pla wurde in Manresa geboren und begann schon sehr früh, am dortigen Konservatorium Musik zu studieren. Mit 7 Jahren trat sie mit ihrem Saxophon in die Welt des Jazz ein, als sie auch ihre Leidenschaft für den Gesang entdeckte. Im Jahr 2020 begann sie ihr Studium des Jazzsaxophons an der Escola Superior de Música de Catalunya (ESMUC), wo sie mit den wichtigsten Musiker*innen der katalanischen Jazzszene studierte. Parallel zu ihrem Studium absolvierte sie eine Ausbildung in Cromátic, dem Ausbildungszentrum des großen Saxophonisten Llibert Fortuny. Sie nahm außerdem an Kursen von internationalen Musiker*innen teil.
Maria Inmaculada Gil: Querflöte, Gesang
Die Flötistin mit klassischer Ausbildung wurde an der Escola Superior de Música de Catalunya zur Jazzsängerin weitergebildet.
Die Komponistin und Interpretin trat bereits mit bekannten Musiker*innen wie Antonio Serrano und Carles Benavent auf, und leitet derzeit ein eigenes Trio-Projekt mit Baptiste Bailly und Mariano Steimberg sowie ein Duo-Projekt mit dem Gitarristen Joan Soler. Sie ist in Clubs in ganz Spanien aufgetreten und hat an zahlreichen Festivals und Kulturzyklen teilgenommen.
Vicente Marin: Klavier
Vicente Marín (Huelva, 1996) studierte Klavier am Konservatorium Javier Perianes. Bereits mitt 12 Jahren begann er auf Bühnen aufzutreten und war an verschiedenen Alben und in verschiedenen Bands und Chören beteiligt. Im Jahr 2017 zog er dann nach Deutschland, wo er Unterricht bei Christopher Lübeck erhielt. Ab2018 studierte er Jazzklavier an der Escola Superior de Música de Catalunya, wo er das Anna-Riera-Stipendium erhielt. Seitdem hat er in verschiedenen Formaten (Duo, Trio, Quartett und Quintett) und auf verschiedenen Bühnen in Barcelona gespielt, unter anderem im „Teatre del Liceu“ oder im „Jamboree Jazz Club“.
Ort
Institut français Barcelona
Carrer de Moià, 8
08006 Barcelona
Spanien
Carrer de Moià, 8
08006 Barcelona
Spanien