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Spanien Barcelona

Alice im Museum

Ausstellung|Fotografien von Andrea Wilmsen

  • Goethe-Institut Barcelona, Barcelona

  • Preis Eintritt frei

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Am 16. April laden wir euch herzlich zur Eröffnung der Fotoausstellung von Andrea Wilmsen, „Alice im Museum“, im Goethe-Institut Barcelona ein. Die Werke Wilmsens zeigen ausgewählte Forscherinnen und Forscher des Field Museum of Natural History in Chicago und bieten einen Blick hinter die Kulissen des Museums. Inspiriert von Lewis Carrolls „Alice in Wonderland“ ist die Künstlerin in die Rolle von Alice geschlüpft und begann ihre fotografischen Erkundungen in einem der weltweit größten Forschungsmuseen. Entstanden ist ein märchenhaft anmutendes Gesamtwerk, das sich zwischen fotografischer Dokumentation und künstlerischer Erzählung bewegt. ForscherInnen-Porträts werden durch Fotografien aus der Sammlung und Archivmaterial ergänzt. „Alice im Museum“ (im Original „Alice in the Field“) ist während einer einjährigen Künstlerresidenz im Field Museum entstanden. 
 

Andrea Wilmsen

Andrea Wilmsen ist eine bildende Künstlerin, die mit Fotografie arbeitet. Sie studierte an der Universität Duisburg-Essen und lebt in Berlin und Katalonien. Nach ihrem Studium arbeitete sie als Redakteurin in einer Kreativagentur und reiste mehrere Jahre durch Asien, Europa und die Vereinigten Staaten.

Im Zuge ihrer Reisen wurde ihre Kamera zunehmend zu einem unverzichtbaren, zunächst persönlichen, dann auch professionellen Instrument. Für sie ist es weit mehr als ein Werkzeug zur Dokumentation – vielmehr Mittel der Wahrnehmung, Reflexion und künstlerischer Auseinandersetzung.

In ihren jüngsten fotografischen Arbeiten richtet Wilmsen den Blick auf museale Räume als komplexe institutionelle Gefüge. Dabei erforscht sie visuell neue Perspektiven auf Häuser, die sich der Kunst oder der wissenschaftlichen Forschung widmen. Ihr besonderes Augenmerk gilt den verborgenen, meist nicht öffentlich zugänglichen Bereichen dieser Institutionen – jenen Zwischenräumen, in denen sich Strukturen, Prozesse und Selbstverständnisse der Häuser auf subtile Weise offenbaren.

Ihre Arbeiten werden international in Institutionen und auf Festivals ausgestellt, darunter im Haus am Kleistpark Berlin, im Sprengel Museum Hannover, im Goethe-Institut Chicago, beim European Month of Photography (EMOP) sowie bei Voies Off Arles im Rahmen der Rencontres d'Arles (Fotohaus Paris-Berlin). Veröffentlichungen finden sich in Kunst- und Architekturmagazinen wie Domus, Der Greif, Museumsjournal, PhotoNews und Perlentaucher. Wilmsens Werke sind in privaten sowie institutionellen Sammlungen vertreten, darunter das Museum of Contemporary Photography in Chicago (MOCP), dem Katalog katalanischer Fotografie, initiiert vom Institut Ramon Llull, und der Fotografischen Sammlung des Stadtmuseums Berlin.

„Alice in the Field“ (Originaltitel) ist 2024 als Künstlerbuch im Distanz Verlag erschienen und wurde 2025 von der Stiftung Buchkunst in Deutschland zu einem der schönsten deutschen Bücher nominiert.