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19:00 Uhr,
FEM JAZZ 2026
Konzert|Jazz von Frauen zum Europatag mit Anna-Lena Schnabel, Caloé Barbillon, Francesca Remigi, Clara Mas, Coro Parellada, Lola Ybran und Marina Garrido
-
Plaça del Rei, Barcelona
- Preis Eintritt frei
Wie es am Europatag bereits zur schönen Tradition geworden ist, laden wir Sie herzlich ein, Jazz zu genießen, der von Frauen interpretiert wird, dieses Jahr von diesen hervorragenden Musikerinnen:
Anna-Lena Schnabel (Altsaxophon), Caloé Barbillon (Gesang, Geige), Francesca Remigi (Schlagzeug), Clara Mas (Flöte), Coro Parellada (Gitarre), Lola Ybran (Kontrabass) und Marina Garrido (Komponistin)
Das Konzert findet am Samstag, dem 9. Mai, um 19 Uhr auf der Plaça del Rei statt.
Eine Initiative des EUNIC-Clusters Barcelona - der Kulturinstitute aus Deutschland, Frankreich und Italien - und der Escola Superior de Música de Catalunya.
Mit Unterstützung der Vertretung der Europäischen Kommission in Barcelona, von Diputació und Ajuntament de Barcelona.
Anna-Lena Schnabel ist freischaffende Saxophonistin, Querflötistin, Komponistin und Dozentin für Jazzquerflöte an der Hochschule Osnabrück. Sie wurde u.a. mit dem Echo Jazz, dem Jazzspatz, dem Praetorius Musikpreis, dem IB.SH JazzAward sowie mehreren Stipendien ausgezeichnet und erhielt den Spezialpreis für Komponistinnen des JazzcompGraz. Schon früh arbeitete sie mit Musiker*innen wie Thomas Morgan, Dan Weiss, Dominic Miller, Lars Danielsson und der NDR Bigband und stand u.a. mit Kenny Wheeler, John Taylor, Greg Osby, Nasheet Waits und Nils Landgren auf der Bühne. Aktuell spielt sie im Orchestre National de Jazz und trat bereits mit den Hamburger Symphonikern als Solistin auf. Neben Auftritten bei Jazzbaltica, Elbjazz und dem Jazzfest Berlin gastierte sie mehrfach in der Elbphilharmonie sowie international, u.a. in China, Australien, Frankreich, Polen, Russland, der Türkei, Ungarn, Senegal und Guinea‑Bissau.
Caloé Barbillon ist Komponistin und einer der aktivsten Sängerinnen der französischen Jazzszene. Scat, Klangfarben und vokale Improvisation werden dabei zu ihrem persönlichen Ausdrucksmittel, die ihre Musik unverwechselbar machen. Augewachsen in einer musikliebenden Familie entdeckte Caloé bereits mit vier Jahren das Violonspiel und entwickelte früh eine Begeisterung zur Improvisation. Zunächst studierte sie an der École Normale klassischen Gesang sowie Jazzvioline bei Pierre Blanchard. Ihr musikalischer Stil wurde durch Begegnungen mit anderen Musiker:innen, aber auch Reisen nach New York, New Orleans und Brasilien geprägt. 2020 veröffentlichte Caloé ihr Debütalbum Saisons, gefolgt von Le Voyageur, einem zweiten Album mit neun Kompositionen, das ihre stilistische Entwicklung weiterführt. Sie tritt regelmäßig international auf, u. a. in Istanbul, Stockholm, Oslo, Lettland und Montenegro und arbeitete bereits mit renommierten Musiker:innen wie Dave Weckl zusammen. Ihre Musik verbindet Jazz, Poesie und weltmusikalische Einflüsse zu einer persönlichen, warmen und zugleich virtuosen Klangsprache.
Francesca Remigi, Musikerin mit Wohnsitz in Mailand und Berlin, ist eine vielseitige Schlagzeugerin und Improvisatorin, die post-instrumentale Praktiken erforscht und damit Rolle und Identität der drummer-performer neu definiert. Als Preisträgerin von Nuova Generazione Jazz 2021, Top Jazz 2022 (MusicaJazz) und Pathways to Jazz 2024 ist Francesca Remigi für ihre internationalen Kollaborationen in der Avantgarde‑ und Contemporary‑Jazz‑Szene bekannt. Sie arbeitete unter anderem mit Steve Lehman, Danilo Perez, Jen Shyu, Linda May Oh, Val Jeanty, Reinier Baas, Kris Davis, Bruno Chevillon, Alexander Hawkins, Antonello Salis, Gianluigi Trovesi, Tomeka Reid, Angelika Niescier, Nicole Glover, Dee Dee Bridgewater, Carmen Staaf, Jeremy Viner, Yuhan Su, Camila Nebbia, DoYeon Kim, Trevor Dunn, Robert Landfermann, Antonio Faraò, Mario Biondi, Simona Molinari und vielen weiteren zusammen. Sie trat bei zahlreichen internationalen Festivals auf, darunter das EFG London Jazz Festival 2020, Panama Jazz Festival 2022, DC Jazz Festival 2021, Melbourne International Jazz Festival 2022, L’Off Jazz 2022 (Montréal), Tashkent Jazz Festival 2024, North Sea Jazz Festival 2024, Jarasum Jazz Festival 2024 und das Montreux Jazz Festival 2025.
Marina Garrido ist eine Jazz-Sängerin und Komponistin, die mit
ihrem Repertoire aus eigenen Kompositionen und Arrangements die Klangwelten des zeitgenössischen und avantgardistischen Jazz erkundet. Ihre Musik schöpft aus traditionellen Wurzeln und verbindet sie mit experimentellen und untypischen Ausdrucksformen des modernen Jazz. Dabei nutzt sie die Stimme nicht nur zum Erzählen von Geschichten, sondern – durch Improvisation und das Spiel mit Klangtexturen – als gleichwertiges Instrument. In ihren Kompositionen setzt sich Marina Garrido mit Themen wie Isolation, fehlender Kommunikation und der Herausforderung auseinander, in einer hypervernetzten Welt mit Ungewissheit umzugehen. Ihre Stücke reflektieren die Komplexität des modernen Lebens und schaffen zugleich eine poetische, persönliche Klangsprache.
Clara Mas begann bereits im Alter von sechs Jahren ihre Ausbildung an der Musikschule von Berga und später am Conservatori dels Pirineus mit dem Schwerpunkt klassische Querflöte, wo sie den Professionellen Abschluss erwarb. Durch den Pianisten Pepe F. Balasch an der EMM Sallent entdeckte sie schließlich die Jazzsprache, die sie auf Querflöte, Klavier und Stimme anwendet. Sie erhielt modernen Gesangsunterricht bei Núria Cols sowie klassischen Gesangsunterricht an der Escola Coral des Palau de la Música Catalana, wo sie Mitglied im Mädchenchor des Orfeó Català ist. Derzeit studiert sie an der ESMUC im Studiengang Musik, Fachrichtung Jazzflöte, unter anderem bei Gorka Benítez, Francesc Capella und Joan Monné.
Coro Parellada ist eine valencianische Gitarristin, die derzeit ein Jazz-Studium an der ESMUC absolviert. Sie begann ihre klassische Gitarrenausbildung im Alter von sechs Jahren, eine Phase, in der sie zahlreiche erste Preise bei Wettbewerben in ganz Spanien gewann. In ihrer Jugend erwachte ihr Interesse am Jazz, was ihre heutigen musikalischen Schwerpunkte maßgeblich geprägt hat. Später war sie als eines der Talente Teil der Jove Big Band von Sedajazz und begann ihren Weg als Studentin in Barcelona, wo ihre musikalische Forschung von klassischen Standards bis hin zu zeitgenössischeren Ansätzen reicht. Dabei zeigt sie ein breites Interesse an den verschiedenen Stilrichtungen des Jazz und der modernen Musik.
Lola Ybran ist eine Kontrabassistin, die sich auf Jazz spezialisiert hat. Sie begann ihre musikalische Ausbildung an der EMMB in Badalona, wo sie den gleichwertigen Abschluss der professionellen Studien in flabiol i tamborino sowie Jazz-Kontrabass erwarb. Schon seit ihrer Kindheit hat sie sich für Multidisziplinarität und das Erlernen verschiedener Stilrichtungen interessiert. Dabei stand sie immer in engem Kontakt mit dem Theater – so sehr, dass vor zwei Jahren Vai Via beim Festival Grec in Barcelona uraufgeführt wurde, ein Theaterstück, dessen Originalmusik von ihr stammt.
Zudem war sie Teil der OMAC Juvenil, der Big Band von Badalona und weiterer Formationen. Zurzeit studiert sie im ersten Jahr des Jazz-Interpretationsstudiengangs an der ESMUC. Außerdem ist sie Lehrerin für traditionelle Musik und spielt in verschiedenen Ensembles wie Júlia Boncompte, Filomena, Ventura und anderen.
Anna-Lena Schnabel (Altsaxophon), Caloé Barbillon (Gesang, Geige), Francesca Remigi (Schlagzeug), Clara Mas (Flöte), Coro Parellada (Gitarre), Lola Ybran (Kontrabass) und Marina Garrido (Komponistin)
Das Konzert findet am Samstag, dem 9. Mai, um 19 Uhr auf der Plaça del Rei statt.
Eine Initiative des EUNIC-Clusters Barcelona - der Kulturinstitute aus Deutschland, Frankreich und Italien - und der Escola Superior de Música de Catalunya.
Mit Unterstützung der Vertretung der Europäischen Kommission in Barcelona, von Diputació und Ajuntament de Barcelona.
Anna-Lena Schnabel ist freischaffende Saxophonistin, Querflötistin, Komponistin und Dozentin für Jazzquerflöte an der Hochschule Osnabrück. Sie wurde u.a. mit dem Echo Jazz, dem Jazzspatz, dem Praetorius Musikpreis, dem IB.SH JazzAward sowie mehreren Stipendien ausgezeichnet und erhielt den Spezialpreis für Komponistinnen des JazzcompGraz. Schon früh arbeitete sie mit Musiker*innen wie Thomas Morgan, Dan Weiss, Dominic Miller, Lars Danielsson und der NDR Bigband und stand u.a. mit Kenny Wheeler, John Taylor, Greg Osby, Nasheet Waits und Nils Landgren auf der Bühne. Aktuell spielt sie im Orchestre National de Jazz und trat bereits mit den Hamburger Symphonikern als Solistin auf. Neben Auftritten bei Jazzbaltica, Elbjazz und dem Jazzfest Berlin gastierte sie mehrfach in der Elbphilharmonie sowie international, u.a. in China, Australien, Frankreich, Polen, Russland, der Türkei, Ungarn, Senegal und Guinea‑Bissau.
Caloé Barbillon ist Komponistin und einer der aktivsten Sängerinnen der französischen Jazzszene. Scat, Klangfarben und vokale Improvisation werden dabei zu ihrem persönlichen Ausdrucksmittel, die ihre Musik unverwechselbar machen. Augewachsen in einer musikliebenden Familie entdeckte Caloé bereits mit vier Jahren das Violonspiel und entwickelte früh eine Begeisterung zur Improvisation. Zunächst studierte sie an der École Normale klassischen Gesang sowie Jazzvioline bei Pierre Blanchard. Ihr musikalischer Stil wurde durch Begegnungen mit anderen Musiker:innen, aber auch Reisen nach New York, New Orleans und Brasilien geprägt. 2020 veröffentlichte Caloé ihr Debütalbum Saisons, gefolgt von Le Voyageur, einem zweiten Album mit neun Kompositionen, das ihre stilistische Entwicklung weiterführt. Sie tritt regelmäßig international auf, u. a. in Istanbul, Stockholm, Oslo, Lettland und Montenegro und arbeitete bereits mit renommierten Musiker:innen wie Dave Weckl zusammen. Ihre Musik verbindet Jazz, Poesie und weltmusikalische Einflüsse zu einer persönlichen, warmen und zugleich virtuosen Klangsprache.
Francesca Remigi, Musikerin mit Wohnsitz in Mailand und Berlin, ist eine vielseitige Schlagzeugerin und Improvisatorin, die post-instrumentale Praktiken erforscht und damit Rolle und Identität der drummer-performer neu definiert. Als Preisträgerin von Nuova Generazione Jazz 2021, Top Jazz 2022 (MusicaJazz) und Pathways to Jazz 2024 ist Francesca Remigi für ihre internationalen Kollaborationen in der Avantgarde‑ und Contemporary‑Jazz‑Szene bekannt. Sie arbeitete unter anderem mit Steve Lehman, Danilo Perez, Jen Shyu, Linda May Oh, Val Jeanty, Reinier Baas, Kris Davis, Bruno Chevillon, Alexander Hawkins, Antonello Salis, Gianluigi Trovesi, Tomeka Reid, Angelika Niescier, Nicole Glover, Dee Dee Bridgewater, Carmen Staaf, Jeremy Viner, Yuhan Su, Camila Nebbia, DoYeon Kim, Trevor Dunn, Robert Landfermann, Antonio Faraò, Mario Biondi, Simona Molinari und vielen weiteren zusammen. Sie trat bei zahlreichen internationalen Festivals auf, darunter das EFG London Jazz Festival 2020, Panama Jazz Festival 2022, DC Jazz Festival 2021, Melbourne International Jazz Festival 2022, L’Off Jazz 2022 (Montréal), Tashkent Jazz Festival 2024, North Sea Jazz Festival 2024, Jarasum Jazz Festival 2024 und das Montreux Jazz Festival 2025.
Marina Garrido ist eine Jazz-Sängerin und Komponistin, die mit
ihrem Repertoire aus eigenen Kompositionen und Arrangements die Klangwelten des zeitgenössischen und avantgardistischen Jazz erkundet. Ihre Musik schöpft aus traditionellen Wurzeln und verbindet sie mit experimentellen und untypischen Ausdrucksformen des modernen Jazz. Dabei nutzt sie die Stimme nicht nur zum Erzählen von Geschichten, sondern – durch Improvisation und das Spiel mit Klangtexturen – als gleichwertiges Instrument. In ihren Kompositionen setzt sich Marina Garrido mit Themen wie Isolation, fehlender Kommunikation und der Herausforderung auseinander, in einer hypervernetzten Welt mit Ungewissheit umzugehen. Ihre Stücke reflektieren die Komplexität des modernen Lebens und schaffen zugleich eine poetische, persönliche Klangsprache.
Clara Mas begann bereits im Alter von sechs Jahren ihre Ausbildung an der Musikschule von Berga und später am Conservatori dels Pirineus mit dem Schwerpunkt klassische Querflöte, wo sie den Professionellen Abschluss erwarb. Durch den Pianisten Pepe F. Balasch an der EMM Sallent entdeckte sie schließlich die Jazzsprache, die sie auf Querflöte, Klavier und Stimme anwendet. Sie erhielt modernen Gesangsunterricht bei Núria Cols sowie klassischen Gesangsunterricht an der Escola Coral des Palau de la Música Catalana, wo sie Mitglied im Mädchenchor des Orfeó Català ist. Derzeit studiert sie an der ESMUC im Studiengang Musik, Fachrichtung Jazzflöte, unter anderem bei Gorka Benítez, Francesc Capella und Joan Monné.
Coro Parellada ist eine valencianische Gitarristin, die derzeit ein Jazz-Studium an der ESMUC absolviert. Sie begann ihre klassische Gitarrenausbildung im Alter von sechs Jahren, eine Phase, in der sie zahlreiche erste Preise bei Wettbewerben in ganz Spanien gewann. In ihrer Jugend erwachte ihr Interesse am Jazz, was ihre heutigen musikalischen Schwerpunkte maßgeblich geprägt hat. Später war sie als eines der Talente Teil der Jove Big Band von Sedajazz und begann ihren Weg als Studentin in Barcelona, wo ihre musikalische Forschung von klassischen Standards bis hin zu zeitgenössischeren Ansätzen reicht. Dabei zeigt sie ein breites Interesse an den verschiedenen Stilrichtungen des Jazz und der modernen Musik.
Lola Ybran ist eine Kontrabassistin, die sich auf Jazz spezialisiert hat. Sie begann ihre musikalische Ausbildung an der EMMB in Badalona, wo sie den gleichwertigen Abschluss der professionellen Studien in flabiol i tamborino sowie Jazz-Kontrabass erwarb. Schon seit ihrer Kindheit hat sie sich für Multidisziplinarität und das Erlernen verschiedener Stilrichtungen interessiert. Dabei stand sie immer in engem Kontakt mit dem Theater – so sehr, dass vor zwei Jahren Vai Via beim Festival Grec in Barcelona uraufgeführt wurde, ein Theaterstück, dessen Originalmusik von ihr stammt.
Zudem war sie Teil der OMAC Juvenil, der Big Band von Badalona und weiterer Formationen. Zurzeit studiert sie im ersten Jahr des Jazz-Interpretationsstudiengangs an der ESMUC. Außerdem ist sie Lehrerin für traditionelle Musik und spielt in verschiedenen Ensembles wie Júlia Boncompte, Filomena, Ventura und anderen.