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16:00–20:00 Uhr
Sizzling semiconductors - Politics of parts
Workshop | Elektronik und Klangkunst mit Ioana Vreme Moser
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Goethe-Institut Barcelona, Barcelona
- Sprache Englisch
- Preis Eintritt frei mit Anmeldung
Sizzling Semiconductors ist ein praxisorientierter Workshop für experimentelle Elektronik, der von den Klängen ausgeht, die durch den Kontakt mit einem radioempfindlichen Mineral entstehen. Die Teilnehmenden bauen elektronische Oszillator-Instrumente von Grund auf selbst und erforschen dabei die vielschichtige Geschichte elektronischer Bauteile, von Halbleitermineralien, ihrer Rolle in heutigen Technologien sowie ihren Verbindungen zu Rohstoffabbau und Umweltzerstörung.
Anhand der Geschichte von Galenakristallen von der Antike bis zur Industriellen Revolution untersucht der Workshop, wie ihre Demodulationseigenschaften zur Entwicklung der ersten Kommunikationsnetzwerke beitrugen und wie heutige Computertechnologien von Mineralien und Seltenen Erden abhängig geworden sind. Darüber hinaus beschäftigt sich die Veranstaltung mit der Geschichte der Kristallradios, dem Amateurfunk sowie der Übertragung von Informationen durch Wellen und Mineralien.
In Anlehnung an die frühen Funkexperimente des 20. Jahrhunderts bauen die Teilnehmenden klangerzeugende elektronische Instrumente aus Metallfragmenten und Steinen. Durch manuelle Arbeitsprozesse wie Zuschneiden, Biegen, Bohren und Löten experimentieren sie mit neu gedachten Schaltungen und selbst gefertigten Bauteilen und verwandeln Abfallmaterialien in Geräte, die modulierte Klänge erzeugen können.
Der Workshop verbindet technisches und historisches Wissen mit klanglicher Experimentierfreude und einer kritischen Auseinandersetzung mit der Materialität von Technologie sowie den Infrastrukturen der Kommunikation. Vorkenntnisse in Elektronik sind nicht erforderlich, aber willkommen. Die Teilnahme setzt die Bereitschaft zu intensiver praktischer Arbeit voraus.
Zum Abschluss des Workshops lädt Ioana Vreme Moser gemeinsam mit den Teilnehmenden zu einem öffentlichen OPENLAB ein, bei dem die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit vorgestellt werden.
Anhand der Geschichte von Galenakristallen von der Antike bis zur Industriellen Revolution untersucht der Workshop, wie ihre Demodulationseigenschaften zur Entwicklung der ersten Kommunikationsnetzwerke beitrugen und wie heutige Computertechnologien von Mineralien und Seltenen Erden abhängig geworden sind. Darüber hinaus beschäftigt sich die Veranstaltung mit der Geschichte der Kristallradios, dem Amateurfunk sowie der Übertragung von Informationen durch Wellen und Mineralien.
In Anlehnung an die frühen Funkexperimente des 20. Jahrhunderts bauen die Teilnehmenden klangerzeugende elektronische Instrumente aus Metallfragmenten und Steinen. Durch manuelle Arbeitsprozesse wie Zuschneiden, Biegen, Bohren und Löten experimentieren sie mit neu gedachten Schaltungen und selbst gefertigten Bauteilen und verwandeln Abfallmaterialien in Geräte, die modulierte Klänge erzeugen können.
Der Workshop verbindet technisches und historisches Wissen mit klanglicher Experimentierfreude und einer kritischen Auseinandersetzung mit der Materialität von Technologie sowie den Infrastrukturen der Kommunikation. Vorkenntnisse in Elektronik sind nicht erforderlich, aber willkommen. Die Teilnahme setzt die Bereitschaft zu intensiver praktischer Arbeit voraus.
Zum Abschluss des Workshops lädt Ioana Vreme Moser gemeinsam mit den Teilnehmenden zu einem öffentlichen OPENLAB ein, bei dem die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit vorgestellt werden.
Referentin
Ioana Vreme Moser
Ioana Vreme Moser ist eine rumänische Klangkünstlerin mit Wohnsitz in Berlin, die im Bereich experimenteller Elektronik, spekulativer Forschung und taktiler Experimente arbeitet. In ihrer künstlerischen Praxis erforscht sie die Materialität des Klangs durch rudimentäre elektronische Prozesse sowie die Interaktion zwischen elektronischen Bauteilen, dem Körper, organischen Materialien und Umweltreizen. Ihre Arbeiten wurden unter anderem bei Ars Electronica, dem Rewire Festival, der Nationalgalerie von Dänemark und der Akademie der Künste Berlin präsentiert.
Ort
Goethe-Institut Barcelona
c/Roger de Flor, 224
08025 Barcelona
Spanien
c/Roger de Flor, 224
08025 Barcelona
Spanien