Montag, 01.12.2025 l 19:00 Uhr
Demokratischer Neubeginn: Spaniens Transición und die Rolle Deutschlands
Gespräch |Einblicke und Erinnerungen aus Politik, Presse und Kultur
-
Goethe-Institut Madrid, Madrid
- Sprache Spanisch
- Preis Eintritt frei
- Teil der Reihe: Die Rolle Deutschlands während der Transición in Spanien
Mit dem Tod Francos im Jahr 1975 begann in Spanien eine bedeutende politische Transformation für das Land und für Europa: die Transición, der Übergang von der Diktatur zur Demokratie. Dieser Prozess war geprägt von Reformen und gesellschaftlichem Aufbruch – begleitet von intensiven Debatten in Politik, Medien und Kunst.
Die Bundesrepublik Deutschland unterstützte diesen Prozess von Beginn: als diplomatischer Partner, als Verbündeter bei der Bildung demokratischer Strukturen und als Unterstützer für die Integration in die europäische Gemeinschaft. Politische Stiftungen, wirtschaftliche Kooperationen und kulturelle Impulse trugen dazu bei, dass Spanien seinen Platz in einem demokratischen Europa fand.
Diese Veranstaltung bietet historische Analysen, Zeitzeugenberichte und kulturelle Perspektiven, die den Blick auf diese Epoche erweitern und zeichnet die Spuren nach, die sie bis heute in Europa hinterlässt.
Teilnehmer:
Enrique Barón, spanischer Politiker und ehemaliger Präsident des Europäischen Parlaments, der als Mitglied der Cortes Constituyentes (1977–1979) an der Ausarbeitung der spanischen Verfassung von 1978 mitwirkte, die den demokratischen Rechtsstaat begründete
Asunción Valdés, Journalistin, die von 1977–1982 Korrespondentin in Bonn (Westdeutschland) für Radio Nacional de España war und in dieser Funktion über die deutsche Politik und die europäische Integration berichtete, was für Spanien in der Phase des Übergangs zur Demokratie besonders relevant war. Sie war zudem Vizepräsidentin der Vereinigung der Auslandspresse in Deutschland
Carsten Moser, Vizepräsident der Stiftung Euroamérica und Generalsekretär der Bertelsmann Stiftung (1985-2006), der von 1973-1978 Korrespondent für „Die Zeit“ in Spanien und Portugal war. In dieser Funktion berichtete er aus erster Hand über die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche nach Francos Tod und die Demokratisierung Spaniens. Seine Analysen trugen dazu bei, die deutsche Öffentlichkeit über die Entwicklungen der Transición zu informieren. Er veröffentlichte gemeinsam mit Walter Haubrich das Buch „Francos Erben: Spanien auf dem Weg in die Gegenwart“ (1976).
César Borja, Kurator, der sich der zeitgenössischen Kunst widmet, v.a. mit der Kunst aus der Epoche der späten 70er Jahre und deren Bedeutung für die Demokratisierung Spaniens sichtbar macht. Er hat zuletzt die Ausstellung „Blanco“ im Rahmen von PHotoESPAÑA im Círculo de Bellas Artes kuratiert. Die Schau widmete sich dem Werk des Künstlers Nacho Criado (1943–2010), einer Schlüsselfigur der experimentellen Kunst in Spanien während der letzten Jahre der Franco-Diktatur. Im Jahr 1974 präsentierte Nacho Criado diese Arbeit im Rahmen der Reihe „Nuevos comportamientos artísticos“ im Goethe-Institut Madrid, die von Simón Marchán Fiz koordiniert wurde.
Moderation:
Fernando Vallespín, Professor für Politikwissenschaft, ist einer der bekanntesten Politikwissenschaftler Spaniens und eine prägende Stimme in der Analyse der spanischen Demokratie und ihrer Herausforderungen.
Die Bundesrepublik Deutschland unterstützte diesen Prozess von Beginn: als diplomatischer Partner, als Verbündeter bei der Bildung demokratischer Strukturen und als Unterstützer für die Integration in die europäische Gemeinschaft. Politische Stiftungen, wirtschaftliche Kooperationen und kulturelle Impulse trugen dazu bei, dass Spanien seinen Platz in einem demokratischen Europa fand.
Diese Veranstaltung bietet historische Analysen, Zeitzeugenberichte und kulturelle Perspektiven, die den Blick auf diese Epoche erweitern und zeichnet die Spuren nach, die sie bis heute in Europa hinterlässt.
Teilnehmer:
Enrique Barón, spanischer Politiker und ehemaliger Präsident des Europäischen Parlaments, der als Mitglied der Cortes Constituyentes (1977–1979) an der Ausarbeitung der spanischen Verfassung von 1978 mitwirkte, die den demokratischen Rechtsstaat begründete
Asunción Valdés, Journalistin, die von 1977–1982 Korrespondentin in Bonn (Westdeutschland) für Radio Nacional de España war und in dieser Funktion über die deutsche Politik und die europäische Integration berichtete, was für Spanien in der Phase des Übergangs zur Demokratie besonders relevant war. Sie war zudem Vizepräsidentin der Vereinigung der Auslandspresse in Deutschland
Carsten Moser, Vizepräsident der Stiftung Euroamérica und Generalsekretär der Bertelsmann Stiftung (1985-2006), der von 1973-1978 Korrespondent für „Die Zeit“ in Spanien und Portugal war. In dieser Funktion berichtete er aus erster Hand über die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche nach Francos Tod und die Demokratisierung Spaniens. Seine Analysen trugen dazu bei, die deutsche Öffentlichkeit über die Entwicklungen der Transición zu informieren. Er veröffentlichte gemeinsam mit Walter Haubrich das Buch „Francos Erben: Spanien auf dem Weg in die Gegenwart“ (1976).
César Borja, Kurator, der sich der zeitgenössischen Kunst widmet, v.a. mit der Kunst aus der Epoche der späten 70er Jahre und deren Bedeutung für die Demokratisierung Spaniens sichtbar macht. Er hat zuletzt die Ausstellung „Blanco“ im Rahmen von PHotoESPAÑA im Círculo de Bellas Artes kuratiert. Die Schau widmete sich dem Werk des Künstlers Nacho Criado (1943–2010), einer Schlüsselfigur der experimentellen Kunst in Spanien während der letzten Jahre der Franco-Diktatur. Im Jahr 1974 präsentierte Nacho Criado diese Arbeit im Rahmen der Reihe „Nuevos comportamientos artísticos“ im Goethe-Institut Madrid, die von Simón Marchán Fiz koordiniert wurde.
Moderation:
Fernando Vallespín, Professor für Politikwissenschaft, ist einer der bekanntesten Politikwissenschaftler Spaniens und eine prägende Stimme in der Analyse der spanischen Demokratie und ihrer Herausforderungen.