Samstag, 11.04.2026 | 20:00 Uhr + Sonntag, 12.04.2026 | 19:00 Uhr

Near Misses · Spanienpremiere

Tanz/Performance/Installation|Fotini Stamatelopoulou greift in diesem Stück die Herausforderung der Körperlichkeit auf und verdeutlicht die dringende Notwendigkeit einer kollektiven Reflexion gegen Angst und Versagen.

  • Réplika Teatro - Centro Internacional de Creación, Madrid

  • Preis 7.00€, 12.00€, 16.00€, 18.00€, 25.00€

Szene aus Near Misses. Dunkle Bühne, einzelne Figur im Lichtkegel mit langem, gebogenem Objekt in der Hand. © Fotini Stamatelopoulou

Szene aus Near Misses. Dunkle Bühne, einzelne Figur im Lichtkegel mit langem, gebogenem Objekt in der Hand. © Fotini Stamatelopoulou

Die Einladung von Fotini ist ein weiterer Schritt in der Zusammmenarbeit und Unterstützung des Goethe-Instituts mit Réplika Teatro und Aerowaves, um gemeinsamklj aufstrebende Talente der europäischen Tanzszene vorzustellen.

Die Künstlerin gastiert in Réplika Teatro um ihr neuestes Werk NEAR MISSES vorzustellen, ein Stück für eine einzige Darstellerin und gleichzeitig eine visuelle Installation, die den Körper als Schauplatz eines Kampfes thematisiert. 
 
→ Konzept, Choreographie und Regie: Fotini Stamatelopoulou
→ Performance: Despina Sanida Crezia
→ Originalmusik und Sounddesign: Panos Alexiadis
→ Metallelemente und Skulpturen: Dimitris Tampakis
→ Dramturgieassistenz: Elena Novakovits
→ Texte: Fotini Stamatelopoulou
→ Lichtdesign: Nysos Vasilopoulos
→ Produktionsabwicklung: Alex Papasimakopoulou
→ Produzent Onassis Stegi
→ Ko-Produzenten Latitudes Contemporaines, SPRING Performing Arts Festival, MIRfestival
→ Mit der Unterstützung von: European Festivals Fund for Emerging Artists – EFFEA / programa de giras de Onassis Stegi und Goethe-Institut Madrid.

NEAR MISSES untersucht die liminalen Erfahrungen von Trransformation und Scheitern. Nach und nach entfalteten sich die Szenen und kombinieren das gesprochene Wort mit symbolischen Objekten zum Schutz, das alles mit intensivsten körperlichen Zuständen. Durch bewusste und brutale Gesten, gargoyeske Mimik und Körperhaltungen, die aus der Selbstverteidigung stammen, offenbart das Stück ein unaufhörliches Werden, das zwischen Stille und Wut osziliert.
Die Hauptdarstellerin wird auf der Bühne begleitet von einer Ansammlung von Metallobjekten, die zum Schutz da sind. Sie sind sowohl Last als auch Verlängerung des Körpers, bilden aber auch einen Klang- und Vokalaltar, der nach und nach eine übertriebene Geste der Suche nach Freiheit und Widerstandsfähigkeit inmitten des Chaos offenbart.
Das Stück spiegelt die Herausforderungen der Körperlichkeit wider und verdeutlicht die dringende Notwendigkeit einere kollektiven Reflexion gegen Angst und Versagen.
 

Fotini Stametelopoulou

Choreographin, Regisseurin

Sie ist Choreographin ausgebildet in Performance-Psychologie und zeitgenössischem Tanz. In Ihren Werken erforscht sie die Schnittstellen zwischen Performance, Sound und Text, mit einem besonderen Augenmerk auf die Darstellung des Körpers und die Dynamiken peformativer Arbeiten, die Vermittlung emotionaler Reaktionen und künstlerische Ausdrucksformen von Wut. Zu Ihren Stücken zählen Near Misses (2025), optimal soft (2022) und too much (2021). Fotini arbeitet zudem als Kreativ- und Bewegungsregisseurin, sie assistiert als Choreographin im Theater und Tanz, im Film und in der Bildenden Kunst. Fotini war Onassis AiR Fellow im Rahmen des Grand Luxe Networt (2023/2024) und nahm an einer Reihe von Residenzen am Theater Freiburg, bei Trois CL in Luxemburg, im Grand Studio in Brüssel, bei L'Abri in Genf und am Póle-Sud in Straßburg teil. 
Sie ist Co-Creator des Podcasts patches, einer Serie über Klang und Choreografie, die auf stegi.radio in Athen ausgestrahlt wird. Sie wurde mit dem EFFEA-Stipendium (European Festivals Fund for Emerging Artists) Springboard Residency (2025) ausgezeichnet, das von Latitudes Contemporaines, dem SPRING Performing Arts Festival und dem MIRfestival unterstützt wird.. 

In Zusammenarbeit und mit der Unterstützung von: