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16:00 Uhr

GERMAN FILM FEST MADRID Focus Goethe: Mia Maariel Meyer - Treppe aufwärts

Filmvorführung und Gespräch mit der Regisseurin|Mia Maariel Meyer | 2015 | Deutschland | 92 Min. | ab 12 Jahren

Zwei Personen stehen sehr nah beieinander in einem Innenraum. Eine Person links trägt ein graues T‑Shirt und eine dunkle Jacke; auf dem T‑Shirt ist ein kleiner dunkler Fleck zu sehen. Die andere Person rechts trägt eine dunkle Jacke mit hellem Kragen. Beide Personen blicken einander aus kurzer Distanz an. Im Hintergrund sind eine dunkle Wand und ein heller Vorhang oder eine strukturierte Oberfläche erkennbar. © missingFILMs

Zwei Personen stehen sehr nah beieinander in einem Innenraum. Eine Person links trägt ein graues T‑Shirt und eine dunkle Jacke; auf dem T‑Shirt ist ein kleiner dunkler Fleck zu sehen. Die andere Person rechts trägt eine dunkle Jacke mit hellem Kragen. Beide Personen blicken einander aus kurzer Distanz an. Im Hintergrund sind eine dunkle Wand und ein heller Vorhang oder eine strukturierte Oberfläche erkennbar. © missingFILMs

Adam lebt vom Glücksspiel, doch er ist kein gewöhnlicher Zocker: Mit technischem Geschick manipuliert er Spielautomaten, um die Schulden seines spielsüchtigen Vaters zu begleichen und das heruntergekommene Familienhaus am Rand der Plattenbauten zu halten. Während der an Demenz erkrankte Vater zunehmend isoliert lebt, findet Adam in der Begegnung mit der ukrainischen Thekenwirtin Dosie kurzzeitig Halt in einem monotonen Alltag.

Als plötzlich Adams sechzehnjähriger Sohn Ben auftaucht, den er jahrelang nicht gesehen hat, geraten die fragilen Routinen ins Wanken. Zwischen Distanz, Schuldzuweisungen und vorsichtiger Annäherung wird schnell klar, dass Ben vor allem eines sucht: Geld und einen Ausweg. Seine Suche führt ihn in ein gefährliches Milieu rund um illegales Glücksspiel, in dem Loyalität, Abgebrühtheit und schnelle Entscheidungen zählen.
Je tiefer Ben hineingezogen wird, desto stärker spitzen sich die familiären Spannungen zu. Adam versucht, Verantwortung zu übernehmen und ein Vater zu sein – doch Vergangenheit, Abhängigkeiten und die Verlockung eines einfachen Auswegs stellen alle Beteiligten vor schwierige Entscheidungen.

Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit der Regisseurin statt.

Este evento cuenta con el apoyo de la Asociación AMIGOS Goethe-Institut España. Gracias también en este lugar a cada uno de los socios:
BMW España  ·  Deutsche Bank  ·  Haribo España  ·  Monereo Meyer Abogados  ·  Allianz  ·  Dr. Frühbeck abogados  ·  Trumpf  ·  i-bau arquitectos  ·  Lime xl  ·  Colegio Alemán Madrid  ·  Deutschsprachige Evangelische Gemeinde Madrid  ·  Savitar Consulting, S.L.  ·  Círculo de directivos de habla alemana  · Silvana Buljan · Josef Fröhlingsdorf · Carsten Moser· Jacobo Pruschy

Trailer

Details

Regie, Buch: Mia Maariel Meyer
Kamera: Marco Braun
Ton: Tobias Rüther
Schnitt: Anne Kliem
Musik: Martin Wanderer
Szenenbild: Karolin Leshel
Kostümbild: Lena Nienaber
Produktion: P. Wolff, M. Leberling, M. M. Meyer, Onni Film GmbH

mit:
Hanno Koffler, Christian Wolff, Matti Schmidt-Schaller, Karolina Lodyga, Patrick Wolff, Ken Duken, Antonio Wannek

Zu Gast

Mia Maariel Meyer

Regisseurin

Geboren in Braunschweig und ausgebildet in Köln, New York und Zürich, hat Meyer eine eigene visuelle Handschrift entwickelt, die sich durch das Porträt von Figuren auszeichnet, die in herausfordernden Lebensumständen um ihre Würde ringen. In enger Zusammenarbeit mit dem Schauspieler und Autor Hanno Koffler entstehen Geschichten, in denen der Druck kapitalistischer Strukturen und die familiäre emotionale Prägung die zentralen Konfliktlinien bilden.