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14:30–16:00 Uhr
Multiple Identitäten und plurale Narrative. Aus der Perspektive der Künstler*innen
Podiumsdiskussion|Mit: Ibaaku (Musiker, Künstler in Residenz am Goethe-Institut Madrid), Elgas (Schriftsteller/Soziologe), Astrid Jones (Sängerin und Schauspielerin)
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Online Online | Goethe-Institut Madrid, Madrid
- Sprache Spanisch, Englisch und Französisch (mit Simultanübersetzung)
- Teil der Reihe: Deconfining spatial boundaries in African and EU/ropean Relations
Moderiert von: Vydia Tamby, Kulturreferentin vom Bürgermeister der Stadt Dakar
Die Podiumsdiskussion "Multiple Identitäten und plurale Narrative. Aus der Sicht von Künstlern" zielt darauf ab, die Beziehung zwischen unseren Identitäten und pluralen Erzählungen besser zu verstehen. Im Mittelpunkt der Debatte stehen die Durchlässigkeit der interkontinentalen Grenzen, die die künstlerische Produktion ermöglicht; der Austausch zwischen multiplen (persönlichen, künstlerischen) Identitäten und die (Ko-)Existenz einer Vielzahl von Erzählungen. Wie können die Schichten (unserer) multiplen Identitäten zur Wahrnehmung der Beziehungen zwischen Europa und Afrika beitragen?
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Er begann in den frühen 2000er Jahren in der senegalesischen Hip-Hop-Szene als Rapper, Produzent und Sänger, führte mehrere Musikprojekte durch und schloss sich mehreren Kollektiven der alternativen Szene in Dakar an. Seit 2016 ist er eine aufstrebende Figur der elektronischen und experimentellen Musik auf dem afrikanischen Kontinent und seit 2020 ist er auch Gründungsmitglied von Kenu: Lab'Oratoire des Imaginaires, einem künstlerischen Raum, der die Vorstellungen, sozialen Praktiken und das traditionelle Wissen der Ouakam-Gesellschaft erforscht.
Kürzlich gründete er zusammen mit Alibeta das erste Musiklabel für zeitgenössische und elektronische Musik im Senegal: Miziku Tey Records.
El Hadj Souleymane Gassama,
ist Journalist, Schriftsteller und Soziologe. Er wurde in Saint-Louis geboren, wuchs in Ziguinchor im Senegal auf und lebt seit etwa 15 Jahren in Frankreich. Seine Forschungsschwerpunkte sind Schenken, Schulden und Geldtransfers. Er ist assoziierter Forscher am Cerrev (Centre de recherche risques et vulnérabilités, Universität Caen Normandie) und interessiert sich insbesondere für Fragen der Identität, Demografie und Demokratie auf dem afrikanischen Kontinent sowie für dessen Beziehungen zu Frankreich. Er hat ein Reisetagebuch, Un Dieu et des mœurs (Présence Africaine, 2015), die Biografie Fadilou Diop, un Juste (Vives Voix, 2021), den Roman Mâle Noir (Ovadia, 2021), und das Essay Les bons ressentiments (Riveneuve, 2022), veröffentlicht.
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Die Podiumsdiskussion "Multiple Identitäten und plurale Narrative. Aus der Sicht von Künstlern" zielt darauf ab, die Beziehung zwischen unseren Identitäten und pluralen Erzählungen besser zu verstehen. Im Mittelpunkt der Debatte stehen die Durchlässigkeit der interkontinentalen Grenzen, die die künstlerische Produktion ermöglicht; der Austausch zwischen multiplen (persönlichen, künstlerischen) Identitäten und die (Ko-)Existenz einer Vielzahl von Erzählungen. Wie können die Schichten (unserer) multiplen Identitäten zur Wahrnehmung der Beziehungen zwischen Europa und Afrika beitragen?
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passwort
g%Xk3DDie Teilnehmer
Ibaaku
Ibaaku definiert sich selbst als Erbauer von Klangwelten, der die Möglichkeiten von Klang durch kollaborative und interdisziplinäre Arbeit erforscht und dabei Bereiche wie Mode und darstellende Kunst berührt.Er begann in den frühen 2000er Jahren in der senegalesischen Hip-Hop-Szene als Rapper, Produzent und Sänger, führte mehrere Musikprojekte durch und schloss sich mehreren Kollektiven der alternativen Szene in Dakar an. Seit 2016 ist er eine aufstrebende Figur der elektronischen und experimentellen Musik auf dem afrikanischen Kontinent und seit 2020 ist er auch Gründungsmitglied von Kenu: Lab'Oratoire des Imaginaires, einem künstlerischen Raum, der die Vorstellungen, sozialen Praktiken und das traditionelle Wissen der Ouakam-Gesellschaft erforscht.
Kürzlich gründete er zusammen mit Alibeta das erste Musiklabel für zeitgenössische und elektronische Musik im Senegal: Miziku Tey Records.
El Hadj Souleymane Gassama,
gennant Elgas
ist Journalist, Schriftsteller und Soziologe. Er wurde in Saint-Louis geboren, wuchs in Ziguinchor im Senegal auf und lebt seit etwa 15 Jahren in Frankreich. Seine Forschungsschwerpunkte sind Schenken, Schulden und Geldtransfers. Er ist assoziierter Forscher am Cerrev (Centre de recherche risques et vulnérabilités, Universität Caen Normandie) und interessiert sich insbesondere für Fragen der Identität, Demografie und Demokratie auf dem afrikanischen Kontinent sowie für dessen Beziehungen zu Frankreich. Er hat ein Reisetagebuch, Un Dieu et des mœurs (Présence Africaine, 2015), die Biografie Fadilou Diop, un Juste (Vives Voix, 2021), den Roman Mâle Noir (Ovadia, 2021), und das Essay Les bons ressentiments (Riveneuve, 2022), veröffentlicht..