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18:00–19:15 Uhr

Bibliotheken und digitale Resilienz

Vortrag|Kritisches Denken und digitale Resilienz: Bibliotheken als Lernorte

CLAD Madrid - Bibliotheken und digitale Resilienz

CLAD Madrid – Bibliotheken und digitale Resilienz

Am Donnerstag, dem 19. März 2026, schließt die CLAD‑Tagung – Citizens and Libraries Against Disinformation (Bürgerschaft und Bibliotheken gegen Desinformation) – mit dem Vortrag "Kritisches Denken und digitale Resilienz: Bibliotheken als Lernorte" der deutschen Expertin Juliane Stiller.

Dr. Juliane Stiller ist promovierte Bibliotheks- und Informationswissenschaftlerin. In ihrer Arbeit widmet sie sich der Frage, wie digitale Resilienz in der Gesellschaft gestärkt und jene Kompetenzen gefördert werden können, die für eine informierte und selbstbestimmte Teilhabe in digitalen Öffentlichkeiten erforderlich sind.

In ihrem Vortrag gibt sie Einblicke in ihre Projekterfahrungen aus Deutschland und weiteren europäischen Ländern, in denen Initiativen zur Förderung kritischen Denkens in unterschiedlichen
Gemeinschaften umgesetzt wurden. Dabei verbindet sie wissenschaftliche Perspektiven mit praxisnahen Ansätzen aus der Bildungs- und Bibliotheksarbeit.
Ihr Beitrag unterstreicht insbesondere die Rolle von Bibliotheken als zentrale demokratische Räume: als Orte der Orientierung, der Wissensvermittlung und des Austauschs, die einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Desinformation entgegenzuwirken und Bürgerinnen und Bürger in einer zunehmend komplexen Informationsumgebung zu begleiten.

Im Anschluss an den Vortrag findet zum Abschluss der CLAD‑Tagung ein Empfang statt.

Für die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist eine Anmeldung über diesen Link erforderlich.

Alle Angebote der CLAD‑Tagung sind unabhängig voneinander und für alle Interessierten offen. Für den Erhalt der Teilnahmebescheinigung ist es nicht erforderlich, an allen drei Sitzungen teilzunehmen.

Dr. Juliane Stiller

Dr. Juliane Stiller hat in Bibliotheks- und Informationswissenschaft promoviert und an verschiedenen wissenschaftlichen Institutionen gearbeitet. Seit 2019 berät sie bei You We & Digital Kultur- und Bildungseinrichtungen bei der digitalen Transformation – mit dem Anspruch, dass diese datenbasiert, nutzerorientiert und nachhaltig gelingt. Parallel dazu engagiert sie sich im Vorstand des Vereins Grenzenlos Digital für digitale Kompetenzen als Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Dabei geht es ihr besonders darum, digitale Herausforderungen wie Desinformation oder strukturelle Zugangsbarrieren nicht nur zu verstehen, sondern auch anzugehen. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit digitaler Resilienz. Einen Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet die Weiterbildung von Multiplikator:innen – vor allem in Bibliotheken. Diese möchte sie darin unterstützen, Bürger:innen für den Umgang mit Desinformation zu sensibilisieren und ihre digitale Resilienz zu stärken.