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17:00 Uhr
Sylvie Lemmet: Wälder weltweit und Wiederaufforstung.
Gespräch|Earth Month 2026: Cultures of Action
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Goethe-Institut Glasgow , Glasgow
- Sprache English
- Preis Freier Eintritt! Buchung über Eventbrite.
- Teil der Reihe: Earth Month 2026 - Cultures of Action
Wir laden herzlich ein zu einem Vortrag über die Wälder der Welt und den globalen Einsatz gegen die Entwaldung teil. Als Gast begrüßen wir die Klimawandel-Expertin Sylvie Lemmet. Ihr Input wird anschließend im gemeinsamen Gespräch mit Harley Mathieson und Stéphane Pailler diskutiert.
Die Wälder unseres Planeten sind ein außergewöhnlicher natürlicher Schatz. Dennoch schrumpfen sie stetig, weil der menschliche Einfluss zunimmt. Der wachsende Bedarf an Nahrung und Wohnraum trägt ebenso dazu bei wie die Nutzung der Holzressourcen.
Landwirtschaft, urbane Ausdehnung und der internationale Holzhandel gehören zu den zentralen Treibern dieser Entwicklung. Wenn wir diesen Reichtum bewahren möchten, müssen wir genau an diesen Ursachen ansetzen. Entwaldung führt zu erheblichen Treibhausgasemissionen und bedroht die biologische Vielfalt, die besonders in tropischen Regionen eine außergewöhnliche Fülle erreicht.
Die Staatengemeinschaft hat die Bedeutung dieser Herausforderung anerkannt. Während der Klimakonferenz COP26 in Glasgow im Jahr 2021 verpflichteten sich mehr als 100 Länder, die Entwaldung bis 2030 zu stoppen. Einige tropische Staaten konnten den Verlust ihrer Wälder bereits wirksam eindämmen. In anderen Regionen dagegen schreitet er weiterhin voran. Im Gespräch mit Sylvie Lemmet, Ökonomin und Expertin für Klima, Energie und Umwelt, möchten wir Erkenntnisse aus über zwei Jahrzehnten internationaler Waldschutzpolitik beleuchten und diskutieren, welche Lehren daraus für die Zukunft gezogen werden können.
Sylvie Lemmet wurde im Januar 1959 geboren. Sie ist Absolventin der HEC Paris und des Institut d’études politiques de Paris (Sciences Po) und hat einen Master in Public Administration der Harvard University. Frau Lemmet wurde im April 2001 nach ihrem Abschluss an der École nationale d’administration (ENA) (Jahrgang „Nelson Mandela“) zur Rechnungsprüferin am französischen Rechnungshof ernannt und 2004 zur Sonderberaterin sowie 2017 zur Chefberaterin befördert. Von Januar 2007 bis Oktober 2013 war sie als Direktorin der Abteilung für Technologie, Industrie und Wirtschaft des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) abgeordnet. Anschließend war sie bis Februar 2017 Direktorin für europäische und internationale Angelegenheiten im französischen Ministerium für Umwelt, Energie und Meeresangelegenheiten, bevor sie zum Rechnungshof zurückkehrte. Frau Lemmet war von Februar 2019 bis Januar 2021 Mitglied der französischen Datenschutzbehörde (CNIL) und ihres engeren Gremiums und wurde im Oktober 2020 zur stellvertretenden Generalsekretärin des Konjunkturprogramms „France Relance“ ernannt. Seit Oktober 2019 ist Frau Lemmet zudem Mitglied des Ausschusses für Klima und nachhaltige Finanzen der Autorité de Contrôle Prudentiel et de Résolution (französische Aufsichts- und Abwicklungsbehörde).
Harley Mathieson arbeitet bei TCV (The Conservation Volunteers), einer britischen Organisation, die Menschen zusammenbringt, um durch Pflege von Grünflächen, Förderung der Artenvielfalt und Stärkung des Wohlbefindens durch praktische Umweltmaßnahmen gesündere und glücklichere Communities zu schaffen. Mathieson seit drei Jahren als Senior Project Officer bei TCV tätig und arbeitet mit Communities und Partnerorganisationen an integrativen, praxisorientierten Programmen, die Natur und Naturschutz nutzen, um Kompetenzen, Gesundheit und die Verbundenheit mit dem Lebensraum zu fördern.
Stéphane Pailler ist Generalkonsul und Direktor des Institut français d’Écosse.
Die Wälder unseres Planeten sind ein außergewöhnlicher natürlicher Schatz. Dennoch schrumpfen sie stetig, weil der menschliche Einfluss zunimmt. Der wachsende Bedarf an Nahrung und Wohnraum trägt ebenso dazu bei wie die Nutzung der Holzressourcen.
Landwirtschaft, urbane Ausdehnung und der internationale Holzhandel gehören zu den zentralen Treibern dieser Entwicklung. Wenn wir diesen Reichtum bewahren möchten, müssen wir genau an diesen Ursachen ansetzen. Entwaldung führt zu erheblichen Treibhausgasemissionen und bedroht die biologische Vielfalt, die besonders in tropischen Regionen eine außergewöhnliche Fülle erreicht.
Die Staatengemeinschaft hat die Bedeutung dieser Herausforderung anerkannt. Während der Klimakonferenz COP26 in Glasgow im Jahr 2021 verpflichteten sich mehr als 100 Länder, die Entwaldung bis 2030 zu stoppen. Einige tropische Staaten konnten den Verlust ihrer Wälder bereits wirksam eindämmen. In anderen Regionen dagegen schreitet er weiterhin voran. Im Gespräch mit Sylvie Lemmet, Ökonomin und Expertin für Klima, Energie und Umwelt, möchten wir Erkenntnisse aus über zwei Jahrzehnten internationaler Waldschutzpolitik beleuchten und diskutieren, welche Lehren daraus für die Zukunft gezogen werden können.
Sylvie Lemmet wurde im Januar 1959 geboren. Sie ist Absolventin der HEC Paris und des Institut d’études politiques de Paris (Sciences Po) und hat einen Master in Public Administration der Harvard University. Frau Lemmet wurde im April 2001 nach ihrem Abschluss an der École nationale d’administration (ENA) (Jahrgang „Nelson Mandela“) zur Rechnungsprüferin am französischen Rechnungshof ernannt und 2004 zur Sonderberaterin sowie 2017 zur Chefberaterin befördert. Von Januar 2007 bis Oktober 2013 war sie als Direktorin der Abteilung für Technologie, Industrie und Wirtschaft des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) abgeordnet. Anschließend war sie bis Februar 2017 Direktorin für europäische und internationale Angelegenheiten im französischen Ministerium für Umwelt, Energie und Meeresangelegenheiten, bevor sie zum Rechnungshof zurückkehrte. Frau Lemmet war von Februar 2019 bis Januar 2021 Mitglied der französischen Datenschutzbehörde (CNIL) und ihres engeren Gremiums und wurde im Oktober 2020 zur stellvertretenden Generalsekretärin des Konjunkturprogramms „France Relance“ ernannt. Seit Oktober 2019 ist Frau Lemmet zudem Mitglied des Ausschusses für Klima und nachhaltige Finanzen der Autorité de Contrôle Prudentiel et de Résolution (französische Aufsichts- und Abwicklungsbehörde).
Harley Mathieson arbeitet bei TCV (The Conservation Volunteers), einer britischen Organisation, die Menschen zusammenbringt, um durch Pflege von Grünflächen, Förderung der Artenvielfalt und Stärkung des Wohlbefindens durch praktische Umweltmaßnahmen gesündere und glücklichere Communities zu schaffen. Mathieson seit drei Jahren als Senior Project Officer bei TCV tätig und arbeitet mit Communities und Partnerorganisationen an integrativen, praxisorientierten Programmen, die Natur und Naturschutz nutzen, um Kompetenzen, Gesundheit und die Verbundenheit mit dem Lebensraum zu fördern.
Stéphane Pailler ist Generalkonsul und Direktor des Institut français d’Écosse.
Ort
Goethe-Institut Glasgow
3 Park Circus
Glasgow G3 6AX
Vereinigtes Königreich
3 Park Circus
Glasgow G3 6AX
Vereinigtes Königreich