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19:00 Uhr
Rosa von Praunheim: Zwei Mütter - Spurensuche in Riga
Kinovorführung | Rosa von Praunheim Filmreihe
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Goethe-Institut London, London
- Preis Preis: £6, £3 ermäßigt und für Goethe-Institut Sprachkursteilnehmer*innen & Bibliotheksmitglieder.
- Teil der Reihe: Pink, Kitsch & Revolution: The Filmmaker and Activist Rosa von Praunheim
Rosa von Praunheims 70. Film, eine bewegende Dokumentation über die Suche nach seiner leiblichen Mutter, ist nicht nur eine Reise in die eigene Familiengeschichte, sondern zugleich ein spannendes Stück deutscher und lettischer Zeitgeschichte.
Im Alter von 57 Jahren erfährt Rosa von Praunheim von seiner 94-jährigen Mutter Gertrud, dass er adoptiert wurde. Mehr als die Tatsache, dass sie ihn während der deutschen Besatzung Rigas in einem Waisenhaus gefunden hatte, verrät sie ihm jedoch nicht. Erst drei Jahre nach ihrem Tod im Jahr 2003 entschließt sich der Regisseur, nach seiner leiblichen Mutter zu suchen. In Berlin findet er seine originale Geburtsurkunde und erfährt, dass er 1942 im Zentralgefängnis von Riga zur Welt kam. Gleichzeitig stoßen Rechercheur*innen im Staatsarchiv von Riga auf weitere überraschende Informationen. Daraufhin macht sich von Praunheim selbst auf den Weg nach Riga.
Die weitere Spurensuche, geprägt von Archivbesuchen, Begegnungen und Gesprächen, führt immer wieder auf Umwege und in Sackgassen, bleibt jedoch durchgehend fesselnd. Zwar gelingt es von Praunheim nicht, alle Rätsel seiner Herkunft zu lösen, doch findet er genug, darunter manches Verstörende, um sich grundlegenden Fragen nach seiner Identität, Familie und Herkunft zu stellen. Der zutiefst persönliche Film, zugleich eine Hommage an seine liebevolle Adoptivmutter, wurde von der Kritik sehr positiv, aber auch mit Überraschung aufgenommen. So viel Ernsthaftigkeit, historische Neugier und emotionale Offenheit hatte man dem Enfant terrible des deutschen Films nicht zugetraut.
Deutschland 2007, DCP (Originalformat: DigiBeta), 87 Min., Farbe, mit englischen Untertiteln.
Buch, Regie, und Produktion: Rosa von Praunheim, Herstellungsleitung: Martin Kruppe, Kamera: Elfi Mikesch, Thomas Ladenburger, Markus Tiarks, Ton: Manja Ebert, Martin Brinins, Musik: Andreas Wolter, Schnitt: Mike Shephardm Redaktion: Jens Stubenrauch (rbb), Esther Schapira (hr), Recherche: Markus Tiarks, Agnese Luse, Mit Rosa von Praunheim, Gertrud Mischwitzky, Astrid Ruschlau, Ludwig Norz, Anita Kugler, Chris Kraus, Margers Vestermanis, Agnese Luse, Bella Blumenberga, Eckehard Wendorff, Karlis Kangeris.
Im Alter von 57 Jahren erfährt Rosa von Praunheim von seiner 94-jährigen Mutter Gertrud, dass er adoptiert wurde. Mehr als die Tatsache, dass sie ihn während der deutschen Besatzung Rigas in einem Waisenhaus gefunden hatte, verrät sie ihm jedoch nicht. Erst drei Jahre nach ihrem Tod im Jahr 2003 entschließt sich der Regisseur, nach seiner leiblichen Mutter zu suchen. In Berlin findet er seine originale Geburtsurkunde und erfährt, dass er 1942 im Zentralgefängnis von Riga zur Welt kam. Gleichzeitig stoßen Rechercheur*innen im Staatsarchiv von Riga auf weitere überraschende Informationen. Daraufhin macht sich von Praunheim selbst auf den Weg nach Riga.
Deutschland 2007, DCP (Originalformat: DigiBeta), 87 Min., Farbe, mit englischen Untertiteln.
Buch, Regie, und Produktion: Rosa von Praunheim, Herstellungsleitung: Martin Kruppe, Kamera: Elfi Mikesch, Thomas Ladenburger, Markus Tiarks, Ton: Manja Ebert, Martin Brinins, Musik: Andreas Wolter, Schnitt: Mike Shephardm Redaktion: Jens Stubenrauch (rbb), Esther Schapira (hr), Recherche: Markus Tiarks, Agnese Luse, Mit Rosa von Praunheim, Gertrud Mischwitzky, Astrid Ruschlau, Ludwig Norz, Anita Kugler, Chris Kraus, Margers Vestermanis, Agnese Luse, Bella Blumenberga, Eckehard Wendorff, Karlis Kangeris.
Ort
Goethe-Institut London
50 Princes Gate
Exhibition Road
London SW7 2PH
Vereinigtes Königreich
50 Princes Gate
Exhibition Road
London SW7 2PH
Vereinigtes Königreich