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Veranstaltungsreihe

Ab November 2026

Pink, Kitsch & Revolution: The Filmmaker and Activist Rosa von Praunheim

Filmreihe | Eine Filmreihe in Angedenken an den Berliner Filmregisseur und Ikone der Schwulenbewegung

Schwarz-Weiß-Fotografie von fünf Personen, die in einem opulent ausgestatteten Nachtclub eng beieinander posieren und auffällige Kleidung, Frisuren und Accessoires tragen. Das Bild ist von einem breiten, abgerundeten Rahmen in leuchtendem Pink eingefasst. Rosa von Praunheim: Stadt der verlorenen Seelen © missingFILMs GmbH

Schwarz-Weiß-Fotografie von fünf Personen, die in einem opulent ausgestatteten Nachtclub eng beieinander posieren und auffällige Kleidung, Frisuren und Accessoires tragen. Das Bild ist von einem breiten, abgerundeten Rahmen in leuchtendem Pink eingefasst. Rosa von Praunheim: Stadt der verlorenen Seelen © missingFILMs GmbH

Im Dezember 2025, vor fast einem Jahr, starb Rosa von Praunheim, eine der großen Ikonen der Schwulenbewegung und ein kompromissloser Filmemacher, Maler, Autor und Theatermacher, im Alter von 83 Jahren in Berlin. Um an sein außergewöhnliches Leben und Werk zu erinnern und es zu würdigen, haben sich das Rio Cinema und das Goethe-Institut zusammengetan und präsentieren eine Auswahl aus den mehr als 150 Filmen, die er im Laufe seines Lebens realisierte. Das Programm umfasst Schlüsselwerke wie Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt, Die Bettwurst, City of Lost Souls, Army of Lovers und Meine Mütter – Spurensuche in Riga. Wir hoffen auch, Silent = Death aus der AIDS-Trilogie am Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember zu zeigen.

Von Praunheim arbeitete hauptsächlich in Deutschland, verbrachte jedoch insbesondere in den 1970er- und 1990er-Jahren immer wieder längere Zeit in den USA, vor allem in New York, und spielte eine entscheidende Rolle bei der Mobilisierung der Schwulenbewegung in Deutschland. Er wurde zu einer leidenschaftlichen und fordernden Stimme der Schwulenemanzipation, zu einem unermüdlichen AIDS-Aktivisten und zu einem stets neugierigen Chronisten queeren Lebens, der LGBTQ+-Community und all jener, die sich auf unterschiedliche Weise gesellschaftlichen Normen verweigerten. Von den späten 1960er-Jahren bis zu seinem Tod blieben seine Filme eng mit den Menschen und Communities verbunden, die ihn umgaben, wodurch sein Fehlen heute umso schmerzlicher spürbar ist.

Die Reihe knüpft zugleich an die große Werner-Schroeter-Retrospektive des ICA zu Beginn dieses Jahres und an das Elfi Mikesch gewidmete Programm des Goethe-Instituts im Mai an. Mit beiden Filmschaffenden arbeitete Rosa von Praunheim zusammen und war ihnen über viele Jahre eng freundschaftlich verbunden.
 

Veranstaltungen

  • Rosa von Praunheim: Die Bettwurst & Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt + Einführung

    Kinovorführung | Rosa von Praunheim: Eröffnungsabend - Filme und Einführung

    • Goethe-Institut London, London

  • Rosa von Praunheim: Stadt der Verlorenen Seelen - Berlin Blues + Intro

    Kinovorführung | Rosa von Praunheim Filmreihe

    • Goethe-Institut London, London

  • Rosa von Praunheim: Armee der Liebenden oder Aufstand der Perversen

    Kinovorführung | Rosa von Praunheim Filmreihe

    • Rio Cinema, London E8 2PB

  • Rosa von Praunheim: Überleben in New York

    Kinovorführung | Rosa von Praunheim Filmreihe

    • Goethe-Institut London, London

  • Rosa von Praunheim: Zwei Mütter - Spurensuche in Riga

    Kinovorführung | Rosa von Praunheim Filmreihe

    • Goethe-Institut London, London

  • Rosa von Praunheim: Der Einstein des Sex

    Kinovorführung | Rosa von Praunheim Filmreihe

    • Rio Cinema, London E8 2PB

  • Rosa von Praunheim: Härte

    Kinovorführung | Rosa von Praunheim Filmreihe

    • Goethe-Institut London, London