Diskussion Translators: Robots in Disguise?

A.I. zum Anfassen am Goethe-Institut London © Eva Beck / Goethe-Institut

Do, 01.10.2020

Online

A.I. zum Anfassen am Goethe-Institut London

Die Zukunft der literarischen Übersetzung und der künstlichen Intelligenz

Anlässlich des diesjährigen Internationalen Übersetzertages werfen wir einen Blick in die Zukunft der literarischen Übersetzung im Hinblick auf die Weiterentwicklung von künstlicher Intelligenz (KI). Unsere Expertengruppe wird an einer Online-Diskussion teilnehmen, um Fragen zu beantworten wie: 
  • Welche jüngsten Entwicklungen machen die Übersetzung von Literatur durch KI möglicher als es in der Vergangenheit der Fall war?
  •  Kann menschliche Kreativität und Sensibilität bei der Interpretation literarischer Texte von der KI erreicht oder sogar übertroffen werden?
  • Stellt die KI eine Bedrohung für die zukünftige Existenz von Literaturübersetzer*innen dar oder könnten neue Online-Übersetzungstools zu wichtigen Änderungen in der Arbeitsweise dieser Übersetzer*innen führen?
Übersetzerin: Katy Derbyshire © Anja Pietsch Die Debatte wird von der Deutsch-Englisch-Literaturübersetzerin Katy Derbyshire moderiert. Die Präsentationen werden von Duncan Large, akademischer Direktor des British Centre of Literary Translation an der University of East Anglia, gehalten, und Lucia Specia, Lehrstuhl für Verarbeitung natürlicher Sprache am Imperial College London.


Teil der Feierlichkeiten zum Internationalen Übersetzertag 2020, koordiniert vom englischen PEN und dem National Centre for Writing.
Anmeldung Katy Derbyshire ist Übersetzerin zeitgenössischer deutscher Belletristik - u.a. von Olga Grjasnowa, Clemens Meyer und Heike Geissler - und Verlegerin im nagelneuen Imprint von V&Q Books. Außerdem liebt sie es, Menschen das literarische Übersetzen beizubringen.  

Lucia Specia © Lucia Specia Lucia Specia ist Professorin für Natürliche Sprachverarbeitung am Imperial College London sowie Teilzeit-Professorin an der University of Sheffield und der Dublin City University. Ihre Forschung konzentriert sich auf verschiedene Aspekte datengesteuerter Ansätze zur Sprachverarbeitung, mit besonderem Interesse an multimodalen und mehrsprachigen Kontextmodellen und Arbeiten an der Schnittstelle von Sprache und Sehen. 



Duncan Large © Duncan Large Duncan Large ist Akademischer Direktor des British Centre for Literary Translation. Außerdem ist er Professor für Europäische Literatur und Übersetzung an der University of East Anglia.

Zurück