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18:00–20:00 Uhr
Ingeborg Bachmann - Reise in die Wüste
Filmvorführung | Deutsche Filmreihe in Zusammenarbeit mit dem Institut français d’Écosse
-
Institut français d’Écosse, Edinburgh
- Sprache Deutsch mit englischen Untertiteln
- Preis Freier Eintritt für Mitglieder
- Teil der Reihe: Deutsche Filme am Institut français d’Écosse
Im Rahmen des gemeinsamen Programms Kultur Ensemble freuen wir uns, Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste im Institut français zu präsentieren. Der von Margarethe von Trotta inszenierte Film wird anlässlich des 100. Geburtstags von Ingeborg Bachmann gezeigt.
Sie ist Österreicherin, er Schweizer, sie Lyrikerin, er Dramatiker, sie draufgängerisch und verwundbar, er verwegen und bisschen Biedermann: Ingeborg Bachmann und Max Frisch sind bereits so etwas wie internationale Stars der Kulturszene, als sie sich im Sommer 1958 in Paris erstmals begegnen. Die vier Jahre danach versuchen sie sich in großer Liebe und offener Beziehung zwischen Zürich, seiner Heimatstadt, und Rom, ihrer Wahlheimat. Frisch neidet ihr den Ruhm; Bachmann nervt sein Schreibmaschinengeratter und seine Eifersucht sowieso. Sie ist emanzipiert, versuchsweise frei, mobil, produktiv; in Berlin schreibt sie die berühmte Rede "Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar". Dass und vor allem wie sehr sie leidet, erkennt sie erst hinterher, mit Adolf Opel in der Wüste, bei Hans Werner Henze in Italien.
Von Trotta verwebt die Zeiten des Vor- und Nach-der-Katastrophe. Sie inszeniert direkt, nüchtern und elegant. Ronald Zehrfeld als korpulenter Pfeifenraucher und Vicky Krieps (nach der Sisi in einer weiteren Kultfigur-Rolle): kongenial. Nicht vom fatalen Ende Bachmanns handelt dieser Film, sondern von ihrem Hoffen auf Liebe und Respekt, in der Literatur wie im Leben.
Quelle: 73. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)
Schweiz, Österreich, Deutschland, Luxemburg 2022/2023 | Spielfilm | Regie: Margarethe von Trotta | 111 Minuten | Deutsch mit englischen Untertiteln | Mit: Vicky Krieps, Ronald Zehrfeld, Tobias Resch, Basil Eidenbenz, Luna Wedler, Marc Limpach, Roberto Carpentieri, Katharina Schmalenberg u.a.
Sie ist Österreicherin, er Schweizer, sie Lyrikerin, er Dramatiker, sie draufgängerisch und verwundbar, er verwegen und bisschen Biedermann: Ingeborg Bachmann und Max Frisch sind bereits so etwas wie internationale Stars der Kulturszene, als sie sich im Sommer 1958 in Paris erstmals begegnen. Die vier Jahre danach versuchen sie sich in großer Liebe und offener Beziehung zwischen Zürich, seiner Heimatstadt, und Rom, ihrer Wahlheimat. Frisch neidet ihr den Ruhm; Bachmann nervt sein Schreibmaschinengeratter und seine Eifersucht sowieso. Sie ist emanzipiert, versuchsweise frei, mobil, produktiv; in Berlin schreibt sie die berühmte Rede "Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar". Dass und vor allem wie sehr sie leidet, erkennt sie erst hinterher, mit Adolf Opel in der Wüste, bei Hans Werner Henze in Italien.
Von Trotta verwebt die Zeiten des Vor- und Nach-der-Katastrophe. Sie inszeniert direkt, nüchtern und elegant. Ronald Zehrfeld als korpulenter Pfeifenraucher und Vicky Krieps (nach der Sisi in einer weiteren Kultfigur-Rolle): kongenial. Nicht vom fatalen Ende Bachmanns handelt dieser Film, sondern von ihrem Hoffen auf Liebe und Respekt, in der Literatur wie im Leben.
Quelle: 73. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)
Schweiz, Österreich, Deutschland, Luxemburg 2022/2023 | Spielfilm | Regie: Margarethe von Trotta | 111 Minuten | Deutsch mit englischen Untertiteln | Mit: Vicky Krieps, Ronald Zehrfeld, Tobias Resch, Basil Eidenbenz, Luna Wedler, Marc Limpach, Roberto Carpentieri, Katharina Schmalenberg u.a.
Links zum Thema
Ort
Institut français d’Écosse
West Parliament Square
Edinburgh EH1 1RF
Vereinigtes Königreich
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Edinburgh EH1 1RF
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