“Connective Video” ist eine neue Plattform für die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Hongkong. Das Projekt wird vom Goethe-Institut Hongkong präsentiert und umfasst die Video-Kunstsammlungen der Videoart at Midnight Edition (Berlin) und der Videotage Media Art Collection (Hongkong). Ziel der Veranstaltungsreihe Connective Video ist es, anhand einer Vielzahl von Vorstellungen 2018 fesselnde Geschichten von verschiedenen deutschen und Hongkonger Künstlern zu vergleichen und erlebbar zu machen. Dabei werden Geschichten aus verschiedensten geografischen Räumen Einblicke in das bestehende Wissen über Video-Produktionen ermöglichen. Gleichzeitig wird aber auch ein Überblick über ehemalige Produktionsformen der Video-Kunst gegeben.
In der ersten “Video-Nacht” sind ausgewählte Arbeiten von Angela Su (Hongkong) und Martin Skauen (Norwegen/Berlin) zu sehen. Ihre Filme handeln von (realen oder imaginären) Künstlerporträts – überwiegend außenstehender experimenteller Künstler. Die Videos erforschen die Zerbrechlichkeit individueller künstlerischen Ausdrucks, hinterfragen die Konstruktion von „Normen“ und berühren dabei verschiedenste Konzepte von Realität.
Über Martin Skauen:
Martin Skauen wurde 1975 in Fredrikstad in Norwegen geboren und studierte an der National Academy of Fine Arts in Oslo. Seit 2007 lebt er in Berlin, wo er zu dieser Zeit Stipendiat des Künstlerhauses Bethanien war. Skauen hat bereits bei einer Vielzahl von Gemeinschaftsausstellungen ausgestellt, darunter im Astrup Fearnley Museum, Oslo, bei der Athens Biennial, Athen, im Frankfurter Kunstverein, in der Gothenburg Kunsthall in Schweden und im Kunstnernes Hus in Oslo. Einzelausstellungen von ihm waren jüngst in der Galleri MGM in Oslo, dem Künstlerhaus Bethanien, Berlin und in der Laura Bartlett Gallery in London zu sehen.
Hong Kong: Four works by Angela Su
The Afterlife of Rosy Leavers (14’35”)
Mesures et Démesures (05’59”)
Hartford Girl and Other Stories (11’35”)
Methods of Art (00’57”)
Über Angela Su:
Geboren in Hongkong machte Angela Su 1990 ihren Abschluss in Biochemie an der Universität in Toronto, Kanada. Anschließend absolvierte sie 1994 ihren Abschluss in Visual Arts an der Ontario Art and Design Universität, Kanada. Ihre erste Einzelausstellung “De Humani Corporis Fabrica” zeigte Su 2002 im Goethe-Institut Hongkong. Darüber hinaus stellte sie bereits im u.a. im CAFA Art Museum in Peking, im National Museum of Modern and Contemporary Art in Seoul, im Museum of Contemporary Art in Sydney und kürzlich in der Academy of Fine Arts in Wien aus.
Ort
Goethe-Galerie, Goethe-Institut Hongkong
Hong Kong Arts Centre 2 Harbour Road Wan Chai Hongkong (SAR)