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Interview mit Dương Mạnh Hùng und Phạm Thu Trà
Unsere gemeinsame Geschichte von Kolonialismus und Imperialismus hat uns zusammengeschweißt

Dương Mạnh Hùng und Phạm Thu Trà
© Dương Mạnh Hùng und Phạm Thu Trà

Was bereitete Ihnen bei der Projektarbeit am meisten Freude?

Für uns war es die Gelegenheit, Zeit mit unserer Protagonistin und ihren Communitys im zentralen Hochland zu verbringen. Es gibt nichts Kraftvolleres als die Entschlossenheit der Menschen mitzuerleben, mit der sie ihre Kulturen pflegen, sich gegenwärtigen Strömungen anpassen und gleichzeitig die Verbindungen mit den Traditionen ihrer Vorfahren aufrechterhalten. Ihre Willensstärke motiviert uns, in unserem Projekt unser Bestes zu geben, um ihren Kampf und ihre Geschichten so ethisch wie möglich zu porträtieren.

Was konnten Sie in den Workshops lernen?

Die wichtigste Erkenntnis aus den Workshops war, dass alle Gruppen so viel gemeinsam haben. Unsere gemeinsamen Geschichten mit Kolonialismus, Imperialismus und nun totalitären Regierungen haben uns zusammengeschweißt und ein Gefühl von Zusammengehörigkeit und gemeinsamen Zielen geschaffen. Wir fühlen mit dem anderen mit und sind da, um zuzuhören und die Geschichte der anderen zu unterstützen.

Welcher Aspekt im Verlauf des Prozesses war für Sie besonders herausfordernd?

Die Geschichte unserer Protagonistin und unsere Fähigkeit, die Community in der Geschichte zu unterstützen, waren, um ehrlich zu sein, die schwierigsten Aspekte. Es gibt Dinge, die wir in Bezug auf die Infrastruktur auf der Makroebene nicht verändern können. Doch mit unserem Comic und den gemeinsamen Erfahrungen in der Community von Buon ma Thuot und Dak Lak hoffen wir, ihre Geschichten zum Leben zu erwecken und dem Chor für ihr Ziel, ihr Erbe zu erhalten, eine kleine Stimme hinzuzufügen.

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