Mit der zunehmenden Digitalisierung und globalen Zugänglichkeit kulturelles Erbes stellen sich grundlegende Fragen: Wer hat Zugang? Wer kontrolliert die digitalen Ressourcen? Und wer trägt die Verantwortung für deren Nutzung und Erhaltung?
In verschiedenen Programmformaten wie Podiumsdiskussionen, Workshops und kollaborativen Projekten schafft Digital Discourses Räume für den Dialog zwischen Praktiker*innen, Forschenden, kulturellen Institutionen und Gemeinschaften. Dabei werden sowohl die Chancen als auch die Herausforderungen der Digitalisierung beleuchtet, von der Bewahrung gefährdeter Wissenssysteme bis hin zur Sicherstellung ethischer, inklusiver und gemeinschaftsorientierter Ansätze.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Perspektiven aus Indonesien und dem Globalen Süden, wo Fragen des Zugangs, der Infrastruktur und der Repräsentation besonders relevant sind. Durch das Zusammenbringen vielfältiger Stimmen will das Projekt die kritische Reflexion und den praktischen Austausch darüber fördern, wie digitale Technologien die nachhaltige Bewahrung, Dokumentation und Vermittlung kulturellen Erbes unterstützen können.
Digital Discourses ist als langfristige Plattform konzipiert, die sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt und kontinuierlich neue Ereignisse in der digitalen Landschaft sowie deren Auswirkungen auf Kultur, Wissen und Gesellschaft aufgreift.