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Movements and Moments
Tibira: Indigener Lgbtq-Aktivismus In Brasilien

Indigene Völker in Brasilien haben 520 Jahre lang Widerstand geleistet und gekämpft. Mit der europäischen Invasion und Kolonisierung begann ein Projekt des Völkermords und Ethnozids an den indigenen Völkern und ihren Kulturen, das noch heute nachklingt. Dieser Prozess zwang ihnen auch ein Moralsystem auf, das sich direkt darauf auswirkte, wie diese Bevölkerung ihre Sexualität wahrnimmt. Das erste homophobe Verbrechen, das 1612 in Brasilien registriert wurde, war die Verurteilung und Hinrichtung von Tibira, einer indigenen Person der Tupinambá, wegen ihrer Homosexualität. In den letzten Jahren hat die Debatte über indigene Sexualität zugenommen, vorangetrieben von Indigenen, die sich als LGBTQ identifizieren und mehr Sichtbarkeit für ihre Sache fordern.

Von Taís Koshino

 


Künstlerische Werke

  • Tais Koshino © Tais Koshino
  • Tais Koshino 2 © Tais Koshino
Tais Koshino© Tais Koshino

Taís Koshino (*1992)

Jahrgang 1992, lebt in Brasília, Brasilien, und ist bildende Künstlerin, die mit Zeichnungen in verschiedenen Medien arbeitet: Papier, Video, Haut. Seit 2014 nimmt sie an Gruppenausstellungen teil und hatte zwei Einzelausstellungen.

Ihre Arbeiten sind in mehr als zwanzig Publikationen in Brasilien und im Ausland erschienen. Sie ist Mitbegründerin von Piqui (2011-2019), einer kleinen Comic- und Illustrationsbuchpresse, und von Fuio Printshop, einer Druckerei für Risographien.

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