DUF-Berlin 79-89
Deutsch Underground-Filme

Seltene Filme, unkonventionelle Sichtweisen und die kreative Energie eines geteilten Berlins: DUF bringt den deutschen Underground der 1980er Jahre im Rahmen seiner Auftaktveranstaltung zwischen 4.-7. November 2026 auf die Leinwände (und mehr) des Goethe-Instituts in Tokyo.

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Über DUF

Das Filmprojekt DUF (Deutsche Underground-Filme) des Berliner Independent-Magazins RISIKO widmet sich außergewöhnlichen Werken des deutschen Underground-Kinos, die nur selten die Gelegenheit erhalten, auf der großen Leinwand gezeigt zu werden. Es sind Filme, die vertraute Sichtweisen herausfordern, neue Perspektiven eröffnen und zum Nachdenken anregen.

Für DUF kuratiert RISIKO eine Auswahl prägender und selten gezeigter Arbeiten des deutschen Underground-Films und lädt dazu ein, diese gemeinsam im Kino zu entdecken und zu erleben.

Auftakt in Tokyo

In Kooperation mit dem Goethe-Institut Tokyo kommt DUF für seine Auftaktausgabe vom 4.-7. November 2026 nach Tokyo, Japan. Der Auftakt steht unter dem Thema „Berlin Underground 1979–1989“: Punk, Industrial, experimentelle Kunst, Feminismus, Queerness und DIY-Kultur prägten die kreative Energie jener Jahre. In einem geteilten Berlin suchten junge Menschen nach neuen Formen von Freiheit und Ausdruck und schufen dabei Werke von außergewöhnlicher Radikalität und Kraft. DUF 79-89 bringt diese eindrucksvollen filmischen Zeugnisse erstmals in einer konzentrierten Event- und Filmreihe auf die Leinwand im Goethe-Institut Tokyo.

Ergänzt wird das Filmprogramm durch Gespräche mit Gästen, Ausstellungen und Pop-up-Formate. So entsteht ein vielschichtiger Einblick in die kulturellen und gesellschaftlichen Strömungen der Berliner Underground-Szene der 1980er Jahre.

Eine besondere Gelegenheit, die Atmosphäre, Kreativität und Aufbruchsstimmung dieser prägenden Epoche aus unterschiedlichen Perspektiven zu erleben.

Veranstaltungsreihe:
DUF-BERLIN 79-89

4.-7. November,
2026

Goethe-Institut Tokyo
7-5-56 Akasaka, Minato-ku
Tokyo 107-0052 

Deutsch,
Japanisch

Filme

  • B-Movie: Lust & Sound in West-Berlin 1979-1989

    1978 zieht der musikbegeisterte Mark Reeder aus Manchester ins damals von der Mauer geteilte West-Berlin. Dort trifft er auf eine wilde Szene aus Künstlerinnen, Hausbesetzerinnen und Punks. Von Punk über New Wave bis zu den Anfängen der Technokultur begleitet der Film aus Mark Reeders Perspektive ein Jahrzehnt voller Aufbruch, Rebellion und kreativer Energie bis zum Fall der Berliner Mauer.

    2015 / 92 Min. / Deutschland
    Regie: Jörg A. Hoppe, Klaus Maeck, Heiko Lange

    B-Movie © DEF Media © DEF Media

  • Coming Out

    Der Ost-Berliner Gymnasiallehrer Philipp lebt mit seiner Kollegin Tanja zusammen, doch er trägt ein lange verborgenes Geheimnis mit sich. Die Begegnung mit einem früheren Liebhaber und seine Beziehung zu dem jungen Matthias, den er in einer Schwulenbar kennenlernt, bringen verdrängte Gefühle wieder an die Oberfläche. Um endlich offen und authentisch leben zu können, steht Philipp vor der schwierigen Entscheidung, sich zu seinem wahren Selbst zu bekennen.

    1989 / 113 Min. / Deutschland
    Regie: Heiner Carow

    Coming Out © DEFA-Stiftung/Wolfgang Fritsche © DEFA-Stiftung/Wolfgang Fritsche

  • Solo Sunny

    Ende der 1970er Jahre in Ost-Berlin: Die 25-jährige Sunny träumt von einer Karriere als Solosängerin und tingelt mit einer lokalen Band durch die Provinz. Zwischen Beziehungen, beruflichen Herausforderungen und den Hürden einer von Männern dominierten Gesellschaft kämpft sie darum, ihren eigenen Weg zu finden. Unterstützt von ihren Freunden ringt sie um Unabhängigkeit, Anerkennung und Liebe. Der Film erzählt einfühlsam von den Konflikten und dem Erwachsenwerden einer jungen Frau, die unbeirrt ihren eigenen Träumen folgt.

    1980 / 104 Min. / Deutschland
    Regie: Konrad Wolf

    Solo Sunny © DEFA-Stiftung/Dieter Lück © DEFA-Stiftung/Dieter Lück

  • Die Tödliche Doris

    Die avantgardistische Performancegruppe "Die Tödliche Doris", hervorgegangen aus der freien Kunst- und Kulturszene West-Berlins der 1980er Jahre, steht im Mittelpunkt dieser speziell von RISIKO für DUF zusammengestellten Filmreihe. Basierend auf den Kommentaren der Bandmitglieds Käthe Kruse präsentiert das Programm eine Auswahl ihrer Videowerke. Eine experimentelle Sammlung voller Chaos, Absurdität und subversivem Humor, die tief in die einzigartige Welt von Die Tödliche Doris eintauchen lässt.

    1980er Jahre / 29 Min. / Deutschland
    Regie: Die Tödliche Doris
    Auswahl & Schnitt: RISIKO

    Die tödliche Doris © Die Tödliche Doris, Kavaliere, Videostill, Beitrag für den WDR-Rockpalast, Berlin 1983 © Die Tödliche Doris, Kavaliere, Videostill, Beitrag für den WDR-Rockpalast, Berlin 1983

  • Einstürzende Neubauten: Liebeslieder

    Diese Dokumentation zeichnet den Werdegang der avantgardistischen Band "Einstürzende Neubauten" von ihrer Gründung im West-Berlin der 1980er Jahre bis zu ihrem künstlerischen Höhepunkt nach. Anhand von Interviews, radikalen Konzertmitschnitten und Musikvideos wird ihre Entwicklung von zerstörerischen Noise-Experimenten hin zu einer unverwechselbaren musikalischen Ästhetik dokumentiert. Der Film zeichnet nicht nur den Weg der Band nach, sondern vermittelt zugleich ein eindrucksvolles Bild der subkulturellen Szene im Berlin des Kalten Krieges.

    1993 / 100 Min. / Deutschland
    Regie: Klaus Maeck, Johanna Schenkel

    Screenshot Liebeslieder © Fritz Brinckmann © Fritz Brinckmann

Ticketverkauf ab 9. Oktober!

Das vollständige Screening-Programm sowie weitere Informationen zum Rahmenprogramm werden in Kürze veröffentlicht. Bleiben Sie gespannt!

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