Saskia Noor van Imhoff
Bildende Kunst
Kooperationsstipendium:
Gefördert durch Mondriaan Fund
Saskia Noor van Imhoff (*1982, Mission, Kanada) ist bildende Künstlerin und lebt und arbeitet in Amsterdam und Mirns (NL). Sie studierte an der Gerrit Rietveld Academie sowie an De Ateliers in Amsterdam. Zu ihren Auszeichnungen zählen u. a. der ABN Amro Art Prize (2017) und der Prix de Rome (2017). Ihre Arbeiten wurden u. a. im Stedelijk Museum Amsterdam, im Centre Georges Pompidou, bei den Biennalen von Gwangju und Moskau sowie in der Grimm Gallery präsentiert. Sie ist Mitbegründerin von REST, einer Stiftung für künstlerische Forschung.
In ihren Installationen, architektonischen Interventionen, Skulpturen und Fotografien untersucht Saskia Noor van Imhoff historische und zeitgenössische Materialien, Systeme, hierarchische Strukturen, Wertesysteme und Vorstellungen des Sammelns.
In jüngster Zeit beschäftigt sie sich mit einer historisch landwirtschaftlich geprägten Kulturlandschaft in den Niederlanden, die sie als eine „organische Sammlung“ versteht. Ausgehend vom „Pfropfen“, einer Technik der Pflanzenvermehrung, untersucht sie Prozesse der Entwicklung und Transformation.
In der Villa Kamogawa beschäftigt sie sich mit Wäldern, die zur Holzproduktion angelegt und durch regelmäßigen Rückschnitt bewirtschaftet wurden. Nach ihrer Nutzungsaufgabe entwickelten sie sich unkontrolliert zu dichten Monokulturen mit geringer Biodiversität. Das Spannungsverhältnis zwischen menschlicher Kontrolle und eigendynamischer Natur bildet den Ausgangspunkt ihrer neuen Arbeiten.
Stipendienzeitraum
14. January – 13. April 2027