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16:00 Uhr
Underground and Emigrants
Filmvorführung |mit Einführung von Tetsuya Shibutani
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Goethe-Institut Tokyo, Saal, Tokyo
- Sprache Film: Japanisch mit deutschen Untertiteln, Einführung: Japanisch
- Preis 1000 Yen (Pass für alle Vorführungen: 2500 Yen)
- Teil der Reihe: Rosa von Praunheim - Pionier des queeren Kinos in Deutschland
BRD, 1976, 89 min, Farbe, Deutsch mit japanischen Untertiteln
In diesem Film begibt sich Rosa von Praunheim nach New York, für ihn ein Sehnsuchtsort und Gegenentwurf zum „sterilen deutschen Kulturbetrieb“. Er dokumentiert seine Begegnungen mit Künstlern und Persönlichkeiten der New Yorker Underground-Szene, die in Theatern des Off-Off-Broadway, in Clubs oder Privatwohnungen unter oft prekären Bedingungen eine ungezügelte, hochgradig vitale Kulturszene ohne Tabus entwickeln. Zu den bekanntesten Auftretenden gehören William S. Burroughs, Andy Warhol, Fernando Arrabal und Robert Wilson. Den „Emigrants“ des Titels widmet sich der Film anhand von deutschen Exilkünstlern und Emigranten der Vorkriegs- und Kriegszeit, darunter Greta Keller und Grete Mosheim, die in New York leben. Der Film verbindet damit ein Porträt der zeitgenössischen Avantgarde-Szene mit Erinnerungen an deutschsprachige Exilerfahrungen.
Regie: Rosa von Praunheim
Vorführung mit freundlicher Unterstützung des Underground Cinema Film Festival
Mit Einführung durch den Filmwissenschaftler Tetsuya Shibutani
Tetsuya Shibutani
Geboren 1965. Professor am College of Humanities and Sciences der Nihon University. Seine Fachgebiete sind deutscher Film und Kulturen visueller Repräsentation. Er veröffentlichte zahlreiche Texte zu Themen des deutschen Films mit einem besonderen Schwerpunkt auf Rainer Werner Fassbinder. Zudem übersetzte er Fassbinders Theaterstücke „Die Bremer Freiheit“ und „Müll, Stadt, Tod“ ins Japanische und schuf japanische Untertitel für eine große Zahl deutscher Filme.
In diesem Film begibt sich Rosa von Praunheim nach New York, für ihn ein Sehnsuchtsort und Gegenentwurf zum „sterilen deutschen Kulturbetrieb“. Er dokumentiert seine Begegnungen mit Künstlern und Persönlichkeiten der New Yorker Underground-Szene, die in Theatern des Off-Off-Broadway, in Clubs oder Privatwohnungen unter oft prekären Bedingungen eine ungezügelte, hochgradig vitale Kulturszene ohne Tabus entwickeln. Zu den bekanntesten Auftretenden gehören William S. Burroughs, Andy Warhol, Fernando Arrabal und Robert Wilson. Den „Emigrants“ des Titels widmet sich der Film anhand von deutschen Exilkünstlern und Emigranten der Vorkriegs- und Kriegszeit, darunter Greta Keller und Grete Mosheim, die in New York leben. Der Film verbindet damit ein Porträt der zeitgenössischen Avantgarde-Szene mit Erinnerungen an deutschsprachige Exilerfahrungen.
Regie: Rosa von Praunheim
Vorführung mit freundlicher Unterstützung des Underground Cinema Film Festival
Mit Einführung durch den Filmwissenschaftler Tetsuya Shibutani
Tetsuya Shibutani
Geboren 1965. Professor am College of Humanities and Sciences der Nihon University. Seine Fachgebiete sind deutscher Film und Kulturen visueller Repräsentation. Er veröffentlichte zahlreiche Texte zu Themen des deutschen Films mit einem besonderen Schwerpunkt auf Rainer Werner Fassbinder. Zudem übersetzte er Fassbinders Theaterstücke „Die Bremer Freiheit“ und „Müll, Stadt, Tod“ ins Japanische und schuf japanische Untertitel für eine große Zahl deutscher Filme.
Ort
Goethe-Institut Tokyo, Saal
7-5-56 Akasaka, Minato-ku
Tokyo
107-0052 Japan
7-5-56 Akasaka, Minato-ku
Tokyo
107-0052 Japan