Konferenz „Reading 1989 Globally“

On the interconnectivity between East Asia and the Fall of the Berlin Wall

Internationale Konferenz in Zusammenarbeit mit dem Research Institute of Comparative History and Culture der Hanyang University

Vor 25 Jahren fiel die Berliner Mauer. Die Welt schaute auf die größte Stadt des noch geteilten Deutschlands, das sich bereits ein Jahr später wiedervereinigen sollte. Was für eine Bedeutung hatte dieses Ereignis für den Rest der Welt, der damals noch in Ost- und Westblock geteilt war? Was für Einflüsse außerhalb Deutschlands haben die Wiedervereinigung begünstigt und ermöglicht? Vor allem die Ereignisse in China im Juni 1989 könnten eine entscheidende Rolle gespielt haben. Wissenschaftler aus Asien und Europa werden den Mauerfall und das Jahr 1989 einer neuen Betrachtung unterziehen, und zwar aus der Perspektive Asiens. Ein transnationaler Ansatz soll gewählt werden, um neue Erkenntnisse zu gewinnen.
 
Die Referierenden sind Felix Wemheuer (Köln), Hideto Tsuboi (Kyoto), Hwa-Jen Liu (Taipei), James Mark (Exeter), Jie-Hyun Lim (Seoul), Matthias Middell (Leipzig), Tae-Kyun Park (Seoul), Tsung-Yi Pan (Hualien) und Younghae Han (Seoul). Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Jie-Hyun Lim (Seoul). Eröffnet wird die Konferenz am 6.11. durch Matthias Middell (Leipzig), der in seiner Keynote der Frage nachgehen wird, inwiefern die Bedeutung des Jahres 1989 als globales Moment verstanden werden kann.
 
Am 7. und 8.11. werden folgende Themenfelder beleuchtet: „Erinnerungspolitik 1989 und danach“, „Konservatismus nach 1989“, „Demokratisierung und gesellschaftliche Bewegung nach 1989“ sowie „Öffentliches Bewusstsein und historische Vorstellung nach 1989“. Das detaillierte Programm mit Zusammenfassungen aller Vorträge finden Sie hier.

In Zusammenarbeit mit dem Research Institute of Comparative History and Culture (RICH) der Hanyang University.

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