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19:30–21:10 Uhr
Musik-Dialog: Hans Thomalla
Porträt-Gesprächs-Konzert|Mit den asiatischen Erstaufführungen von Harmoniemusik, Air und Piano Counterpart
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Goethe-Institut Seoul, Seoul
- Sprache Englisch; koreanische Übersetzung (optional)
- Preis Eintritt frei
Hans Thomalla (geb. 1975) gehört zu den international profiliertesten deutschen Komponisten seiner Generation.
Sein Werk, das neben Solostücken und Orchesterwerken auch vier Opern umfasst, lässt sich keiner einzelnen Stilrichtung zuordnen. Vielmehr bedient sich Thomalla einer Vielzahl unterschiedlicher Stile, Kompositionstechniken, musikalischer Materialien und Inspirationsquellen, die er – stets mit Bedacht und analytischer Distanz – souverän zu einer eigenen, ganz neuartigen musikalischen Ausdruckskraft verwebt.
Aus seiner Heimatstadt Bonn führte ihn sein Weg über ein Kompositionsstudium in Frankfurt und ein Engagement als Dramaturg an der Oper Stuttgart (u. a. für Helmut Lachenmann) in die USA, wo er zunächst bei Brian Ferneyhough an der Stanford University promovierte und seit 2007 in Chicago als Kompositionsprofessor lehrt.
Neben zahlreichen Kompositionsaufträgen internationaler Ensembles und Festivals ist Thomalla Träger des Kranichsteiner Musikpreises (2004) und des Ernst-von-Siemens-Komponistenpreises (2011). Im Jahr 2024/25 ist er Stipendiat der Villa Massimo in Rom.
Im Rahmen eines „Musik-Dialogs“ am 2. Mai 2025 wird „sämusic“, in Kooperation mit dem Goethe-Institut Seoul und der University of Chicago, dem koreanischen Publikum erstmals den Komponisten Hans Thomalla, seine Musik und Ideenwelt vorstellen.
„sämusic“ ist eine Plattform für Neue Musik-Projekte und Konzertproduktionen, die 2017 von der Konzertpianistin Kim Rabenda und dem Musikjournalisten Christian Rabenda gegründet wurde und sich besonders der Präsentation Neuer Musik im Kontext ihrer reichhaltigen intellektuellen und angrenzenden künstlerischen Diskurse widmet.
Sein Werk, das neben Solostücken und Orchesterwerken auch vier Opern umfasst, lässt sich keiner einzelnen Stilrichtung zuordnen. Vielmehr bedient sich Thomalla einer Vielzahl unterschiedlicher Stile, Kompositionstechniken, musikalischer Materialien und Inspirationsquellen, die er – stets mit Bedacht und analytischer Distanz – souverän zu einer eigenen, ganz neuartigen musikalischen Ausdruckskraft verwebt.
Aus seiner Heimatstadt Bonn führte ihn sein Weg über ein Kompositionsstudium in Frankfurt und ein Engagement als Dramaturg an der Oper Stuttgart (u. a. für Helmut Lachenmann) in die USA, wo er zunächst bei Brian Ferneyhough an der Stanford University promovierte und seit 2007 in Chicago als Kompositionsprofessor lehrt.
Neben zahlreichen Kompositionsaufträgen internationaler Ensembles und Festivals ist Thomalla Träger des Kranichsteiner Musikpreises (2004) und des Ernst-von-Siemens-Komponistenpreises (2011). Im Jahr 2024/25 ist er Stipendiat der Villa Massimo in Rom.
Im Rahmen eines „Musik-Dialogs“ am 2. Mai 2025 wird „sämusic“, in Kooperation mit dem Goethe-Institut Seoul und der University of Chicago, dem koreanischen Publikum erstmals den Komponisten Hans Thomalla, seine Musik und Ideenwelt vorstellen.
| Programmbeschreibung | Mitwirkende |
| Piano Counterpart (2008) für Klavier *EA Air (2018) für Violine Solo *EA Harmoniemusik [1] (2019) für verstärktes Ensemble *EA (*EA: asiatische Erstaufführung) |
Subin Hwang, Violine Hyeseong Chun, Viola Jooyeon Choi, Violoncello Zhongshu Ha, Flöte Minchan Kim, Klarinette Seongcheol Choi, Schlagwerk Kim Rabenda, Klavier Hyuk Yu, Dirigent Musikalische Leitung: Kim Rabenda Moderation & Gesamtleitung: Christian Rabenda |
„sämusic“ ist eine Plattform für Neue Musik-Projekte und Konzertproduktionen, die 2017 von der Konzertpianistin Kim Rabenda und dem Musikjournalisten Christian Rabenda gegründet wurde und sich besonders der Präsentation Neuer Musik im Kontext ihrer reichhaltigen intellektuellen und angrenzenden künstlerischen Diskurse widmet.
Links zum Thema
Ort
Goethe-Institut Seoul
132, Sowol-ro, Yongsan-gu
Seoul
Korea, Republik
132, Sowol-ro, Yongsan-gu
Seoul
Korea, Republik
Raum: Saal