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19:00–21:00 Uhr
Skin of the Machine
Screening und Artist Talk|Screeningprogramm zu KI, Algorithmen, Arbeit und Infrastruktur
-
Goethe-Institut Seoul, Seoul
- Sprache Englisch, Koreanisch
- Preis kostenlos
Im Rahmen der Ausstellung „You see the tusks, not the chewing teeth“ (Art Centre Art Moment, 30. Mai bis 11. Juli) von Areumbit Park präsentiert das Goethe-Institut Seoul am Di., 9. Juni ein besonderes Programm in Kooperation mit der Künstlerin und Kuratorin Areumbit Park.
Areumbit Park dokumentiert neue Formen von Arbeit, deren Automatisierung sowie damit verbundene Erfahrungen von Entfremdung oder Angst. Mit diversen Medien macht sie komplexe Verflechtungen zwischen Technologie, Arbeit und Subjekt in ihrer Kunst sichtbar.
Die Einzelausstellung von Park widmet sich der unsichtbaren Arbeit von sogenannten „AI-Trainern“, die üblicherweise hinter der rasant wachsenden KI-Industrie verborgen bleibt. Aufbauend auf einem früheren Projekt von Park über das Leben eines AI-Trainers, erweitert sie nun den Blick von der persönlichen Erfahrung hin zu den strukturellen Bedingungen der KI-Industrie.
Das begleitende Screening im Goethe-Institut Seoul zeigt fünf ausgewählte künstlerische Videoarbeiten, die sich kritisch mit Perspektiven auf KI-Systeme auseinandersetzen.
Im Anschluss an das Screening findet ein Artist Talk mit Areumbit Park und der Künstlerin Kat Austen statt, moderiert von Rene Hyewon Lee (CEO/Direktorin/Produzentin bei GiiÖii und Dozentin an der Korea National University of Arts). Diskutiert werden die Werke der beiden Künstlerinnen, die emotionale Belastung für AI-Trainer sowie der Ressourcenverbrauch durch Datenzentren.
Areumbit Park dokumentiert neue Formen von Arbeit, deren Automatisierung sowie damit verbundene Erfahrungen von Entfremdung oder Angst. Mit diversen Medien macht sie komplexe Verflechtungen zwischen Technologie, Arbeit und Subjekt in ihrer Kunst sichtbar.
Die Einzelausstellung von Park widmet sich der unsichtbaren Arbeit von sogenannten „AI-Trainern“, die üblicherweise hinter der rasant wachsenden KI-Industrie verborgen bleibt. Aufbauend auf einem früheren Projekt von Park über das Leben eines AI-Trainers, erweitert sie nun den Blick von der persönlichen Erfahrung hin zu den strukturellen Bedingungen der KI-Industrie.
Das begleitende Screening im Goethe-Institut Seoul zeigt fünf ausgewählte künstlerische Videoarbeiten, die sich kritisch mit Perspektiven auf KI-Systeme auseinandersetzen.
Francisco González Rosas – SlopPsyopRealism (plea$e subscribe)
Eine Untersuchung der Figur des Streamers und anderer Persönlichkeiten, die digitalen Feeds eigen sind – Orte, an denen extreme Online-Verhaltensweisen und aufgeladene Inhalte mit niedlichen Bildern, personalisierter Werbung und alltäglichem Grauen alternieren.
Mina Yee – Light Come In, the Lights Turn Off
Ein Blick in eine nahe Zukunft, in der KI nicht nur den Haushalt, sondern auch die emotionalen Bedürfnisse eines alleinstehenden Mannes übernimmt und dabei traditionelle Geschlechterrollen reproduziert.
Narges Kalhor – Love your Nails!
Ein Rollentausch: Männer werden zu Frauen und Frauen zu Männern. Kalhor nutzt KI, um Geschichten umzucodieren und Konventionen zu brechen.
Areumbit Park– What Would Bread Say Right Before Being Eaten by Butter?
Die Stimmen zahlreicher AI-Trainer bilden die Erzählung dieses Videos. Sie sind emotionale Arbeiter, die zwischen Maschinen-Sprache und menschlicher Erfahrung vermitteln, um eine ‚menschlichere‘ KI zu schaffen. Konfrontiert mit Fragen zu Gott, Tod und Ethik geraten sie in Konflikte.
Kat Austen – THIRST/Lost River
Monatliche Aufzeichnungen dokumentieren die Veränderungen von Landschaft und Klanglandschaft durch den Bau von Datenzentren als physische KI-Infrastruktur.
Eine Untersuchung der Figur des Streamers und anderer Persönlichkeiten, die digitalen Feeds eigen sind – Orte, an denen extreme Online-Verhaltensweisen und aufgeladene Inhalte mit niedlichen Bildern, personalisierter Werbung und alltäglichem Grauen alternieren.
Mina Yee – Light Come In, the Lights Turn Off
Ein Blick in eine nahe Zukunft, in der KI nicht nur den Haushalt, sondern auch die emotionalen Bedürfnisse eines alleinstehenden Mannes übernimmt und dabei traditionelle Geschlechterrollen reproduziert.
Narges Kalhor – Love your Nails!
Ein Rollentausch: Männer werden zu Frauen und Frauen zu Männern. Kalhor nutzt KI, um Geschichten umzucodieren und Konventionen zu brechen.
Areumbit Park– What Would Bread Say Right Before Being Eaten by Butter?
Die Stimmen zahlreicher AI-Trainer bilden die Erzählung dieses Videos. Sie sind emotionale Arbeiter, die zwischen Maschinen-Sprache und menschlicher Erfahrung vermitteln, um eine ‚menschlichere‘ KI zu schaffen. Konfrontiert mit Fragen zu Gott, Tod und Ethik geraten sie in Konflikte.
Kat Austen – THIRST/Lost River
Monatliche Aufzeichnungen dokumentieren die Veränderungen von Landschaft und Klanglandschaft durch den Bau von Datenzentren als physische KI-Infrastruktur.
Links zum Thema
Ort
Goethe-Institut Seoul
132, Sowol-ro, Yongsan-gu
Seoul
Korea, Republik
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Seoul
Korea, Republik
Raum: Saal