Belletristik | Roman
Saukšu sevi par Gantenbeinu
Max Frisch
© Jumava
© Suhrkamp Verlag
Der Roman ist eine Aneinanderreihung vieler Geschichten und Situationen, die alle möglich sein könnten. Ein Erzähler sitzt in einer Wohnung mit abgedeckten Möbeln und spielt mit verschiedenen Identitäten, jedes „Ich“ ist nur eine Rolle. Er probiert Geschichten an wie Kleider. Also erfindet er einen Mann, der nach einem Verkehrsunfall nur so tut, als sei er blind, Theo Gantenbein. Oder er erfindet einen Mann, der seine eigene Todesanzeige in der Zeitung liest, sowie einen Pechvogel, der lieber auf seinen Lottogewinn verzichtet als den Status des Pechvogels aufzugeben. Wie so oft geht Frisch auch in diesem Roman der Frage nach der Identität eines Menschen und seiner sozialen Rolle nach.