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Waterboarding

  • Installation Waterboarding (Frédéric Krauke) © Goethe-Institut Tallinn, Foto: Karel Koplimets
    Waterboarding (Frédéric Krauke)
  • Installation Waterboarding (Frédéric Krauke) © ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe Foto: Anatole Serexhe
    Waterboarding (Frédéric Krauke)

Waterboarding

Frédéric Krauke
* 1981 in Berlin (DE), lebt und arbeitet dort

Waterboarding
2012, Videodokumentation der Performance bei Naherholung Sternchen in Berlin

Als Waterboarding wird eine Foltermethode bezeichnet, bei der der Gefangene mit dem Kopf nach unten auf einem geneigten Brett festgeschnallt ist, während sein mit einem Tuch bedecktes Gesicht mit Wasser übergossen wird. Im offiziellen Bericht des US-Senats zur Folter bei der CIA von 2014 wird 252 Mal auf Waterboarding als gängige Folterpraxis der CIA hingewiesen.

In seiner Performance "Waterboarding" versetzt sich Frédéric Krauke gleichzeitig in die Situation eines CIA-Agenten und des Gefolterten selbst. Der Saubermann mit weißem Hemd und Krawatte vollführt an sich selbst, was er dem Gefolterten zufügt. In seiner bis an die Grenzen der Erschöpfung gehenden Tortur gelingt es ihm nicht, sich von der Schuld der Folter reinzuwaschen. (Bernhard Serexhe)

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