Kuhle Wampe oder: Wem gehört die Welt?
71 Min. | Spielfilm | Deutschland, 1932 | Drama | A | Regie: Slatan Dudow | mit engl. Untertiteln
Vorführungen und Tickets
06. November, 20:30 Uhr – Goethe-Institut Mexiko, Auditorium Altana
08. November, 19:00 Uhr – Cineteca Nacional, Saal 9
12. November, 20:30 Uhr – Goethe-Institut Mexiko, Auditorium Altana
Der Film (Drehbuch: Bertolt Brecht) spielt im Berlin der frühen 1930er Jahre und beginnt mit einer Montage von Zeitungsschlagzeilen, die die stetig steigenden Arbeitslosenzahlen infolge der Weltwirtschaftskrise beschreiben. Eine Arbeiterfamilie läuft Gefahr, an den Folgen der aktuellen Wirtschaftskrise zugrunde zu gehen. Der arbeitslose Sohn begeht Selbstmord. Die Freundin der Tochter Annie rät der Familie, in die Siedlung "Kuhle Wampe" zu ziehen. Annie ist schwanger. Ihr Freund will sich seinen Vaterschaftspflichten entziehen und so verlässt Annie ihn und zieht nach Berlin. Sie treffen sich zufällig bei einem Arbeitersportfest wieder. Auf dem Heimweg geraten sie in einen Streit zwischen Arbeitern und Kleinbürgern. Der Streit läuft aus dem Ruder.
Slatan Theodor Dudow
Mitte der 1950er Jahre avancierte Dudow zur führenden künstlerischen Autorität der DEFA. Dudows Jugendkomödie "Verwirrung der Liebe" (1959) war ein großer Publikumserfolg, in "Christine" (1963) beschäftigte er sich erneut mit den Schicksalen zeitgenössischer Frauen, doch der Film blieb unvollendet: Während der Dreharbeiten kam Dudow am 12. Juli 1963 bei einem Autounfall in der Nähe von Berlin ums Leben.