Kameradschaft
92 Min. | Spielfilm | Deutschland, Frankreich, 1931 | Drama | Regie: Georg Wilhelm Pabst | mit engl. Untertiteln
Vorführungen und Tickets
08. November, 18:00 Uhr – Goethe-Institut Mexiko, Auditorium Altana
11. November, 19:00 Uhr – Cineteca Nacional, Saal 9
Ein ehemaliges deutsches Bergwerk wurde nach dem Ende des Ersten Weltkriegs aufgrund des Verlaufs der neuen Grenze in zwei Teile geteilt. Auf der französischen Seite bricht ein Feuer aus; die deutschen Bergleute schicken einen Rettungstrupp, um ihren französischen Kollegen zu helfen. Drei alte deutsche Bergleute, die in der Nacht zuvor in einem französischen Gasthaus unfreundlich behandelt wurden, starten ihre eigene private Rettungsaktion durch einen alten Tunnel, der die beiden Bergwerke trennte. Werden die offiziellen Rettungskräfte rechtzeitig erkennen, dass andere zurückgelassen wurden, um sie zu retten?
Ein Plädoyer gegen den Krieg und für die Freundschaft zwischen den Völkern anhand der Geschichte französischer Bergleute, die von ihren deutschen Kollegen nach einer Minenexplosion gerettet werden.
Georg Wilhelm Pabst
Während des Dritten Reichs führte er bei Filmen Regie, die, wenn nicht offenkundig nationalsozialistisch, so doch zumindest linientreu waren. Obwohl er keine ausgesprochen propagandistischen Filme drehte, blieb seine Rolle im Dritten Reich umstritten. Nach dem Ende des Krieges blieb Pabst in Österreich. Es begann eine Phase der versuchten Rehabilitierung, in der er neben weniger erfolgreichen Genrefilmen auch immer wieder Projekte drehte, die sich kritisch mit dem NS-Regime auseinandersetzten. Dazu gehören "Der Prozess" (1948) und "Der letzte Akt" (1955), eine Darstellung der letzten Tage Adolf Hitlers. Georg Wilhelm Pabst starb am 29. Mai 1967 in Wien.