Andres Veiel Retrospektive
Es heißt das Private sei politisch, aber das gleiche gilt auch umgekehrt: politische Entwicklungen sind immer von Individuen und ihrem persönlichen Schicksal beeinflusst. Diese Behauptung findet sich stark in den Werken von Andres Veiel wieder. So hat sich kein anderer deutscher Regisseur auf eine vergleichbar intensive Art, wie Veiel, mit den Leben von Individuen und ihrem Bezug zur Gesellschaft auseinandergesetzt.
Veiel studierte zunächst von 1982 bis 1988 Psychologie in West-Berlin, bevor er eine Dramaturgie-Ausbildung im Rahmen der internationalen Regieseminare am Künstlerhaus Bethanien absolvierte. Sein tiefgehendes Verständnis für die menschliche Psyche erlaubt ihm daher auf eine zutreffende Art die inneren Vorgänge der Menschen zu deuten und wiederzugeben.
Auch an die tiefsten Abgründe der Menschen wagt sich Andres Veiel thematisch heran. Aufgrund seines Psychologie-Studiums hat er einen speziellen Zugang zu den Protagonisten seiner Filme und liefert Interviews von hochwertiger Qualität.
Ausgehend von Veiels aktuellerm Film Beuys (2017) werden im Rahmen der Retrospektive die Dokus Winternachtstraum, Balagan, Die Überlebenden, Black Box BRD, Die Spielwütigen, Der Kick und Veiels einziger Spielfilm Wer wenn nicht wir gezeigt.
Cineteca nacional
Sala 9
Domingo 19.8.
18:00 Beuys función con invitada
21:00 Winternachtstraum
Lunes 20.8.
19:00 Winternachtstraum
21:00 Balagan
Martes 21.8.
19:00 Balagan
21:00 Die Überlebenden
Miércoles 22.8.
19:00 Die Überlebenden
21:00 Black Box BRD
Jueves 23.8.
18:30 Black Box BRD
21:00 Die Spielwütigen
Viernes 24.8.
19:00 Die Spielwütigen
21:00 Der Kick
Sábado 25.8.
19:00 Der Kick
21:00 Wer wenn nicht wir
Domingo 26.8.
20:30 Wer wenn nicht wir