„Denken ist gefährlich! – Der Hannah Arendt Jam‟ bietet einen Raum für die kreative Entwicklung analoger und digitaler visueller Erkenntnisse, die darauf abzielen, das Leben und Denken von Hannah Arendt zum 70. Jahrestag der Veröffentlichung ihres Werks Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft, durch das sie die US-Staatsbürgerschaft erhielt, zu würdigen.
Arendt beschreibt das Denken als eine Art Selbstgespräch, zu dessen Beginn zunächst immer das Innehalten steht. In einer Welt, in der uns rund um die Uhr Nachrichten aus aller Welt erreichen, soziale Netzwerke allgegenwärtig sind und die Technologie unsere Kommunikation auf noch nie dagewesene Weise beschleunigt hat, ist ebendieses Innehalten ein schwieriges Unterfangen. Doch gerade die Werke dieser bedeutenden Schriftstellerin und politischen Theoretikerin eröffnen uns die Möglichkeit, unseren Zugang zur Welt zu reflektieren und einige aktuelle Entwicklungen und Tendenzen wie den Untergang der liberalen Demokratie, den Aufstieg des Antiliberalismus, die Verbreitung von Fake News, den Erfolg der sozialen Medien, Verlust der Privatsphäre und die neue, vielerorts empfundene ‘Verlassenheit’ besser zu verstehen.
Während des virtuellen Jams werden die Teilnehmenden in das Leben und das Werk von Hannah Arendt eintauchen. Wer war Hannah Arendt? Warum hat sie so ausführlich über das Denken geschrieben? Was sind die zentralen Elemente ihres politischen Denkens? Die Antworten auf diese Fragen und weitere interessante Erkenntnisse zu Hannah Arendt und ihrer Denkweise werden von den Teilnehmenden in Infografiken und Datenvisualisierungen zusammengestellt.
Im Rahmen des Jams erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit Expert*innen auszutauschen und sich von ihnen beraten zu lassen, an aufschlussreichen Workshops teilzunehmen und Räume zum Austausch und zur Diskussion wahrzunehmen, die ihre Arbeit voranbringen und ihnen dabei helfen, ihr persönliches.
Ausschreibung
Für Personen aus den Bereichen Politikwissenschaft, Philosophie, Design, Illustration, visuelle Kommunikation, Datenvisualisierung u. a. sowie für alle Interessierten.
Bewerbungszeitraum: 18. Oktober bis 04. November 2021. Termine: Die Auswahl der Teilnehmenden findet Anfang November statt; die Teilnehmenden werden per E-Mail benachrichtigt und haben bis zum 10. November Zeit, um ihre Teilnahme zu bestätigen. Dauer: 12. November (Beginn ca. 15:00) bis 14. November (Ende ca. 16:00). Sobald die Teilnahme bestätigt wurde, wird der Ablauf der Veranstaltung bekannt gegeben.
Der Jam findet über Zoom, Discord und Itch.io statt.
Denken ist gefährlich! – Der Hannah Arendt Jam findet vom 12. Bis 14. November auf den Plattformen Itch.io, Discord und Zoom statt. Während des Jams entwickeln die Teilnehmenden in Teams Infografiken und/oder Datenvisualisierungen zum Leben und Wirken der Philosophin Hannah Arendt. Die Projekte können spielerischer, künstlerischer und/oder interaktiver Art sein und im analogen oder digitalen Format entwickelt werden. Während der Veranstaltung werden Expert*innen aus den Bereichen der politischen Philosophie, visuellen Kommunikation und Design zu Wort kommen und den Teams technische und thematische Beratungssitzungen anbieten. Die abgeschlossenen Projekte werden auf der Website des Goethe-Instituts öffentlich präsentiert. Zudem können die Ergebnisse auch in anderen Formaten oder Ausstellungsformen, wie z. B. in den sozialen Netzwerken, veröffentlicht werden.
Die Teilnahme an Denken ist gefährlich! steht u. a. Personen aus den Bereichen Politikwissenschaft, Philosophie, Design, Illustration, visuelle Kommunikation, Datenvisualisierung sowie allen Interessierten offen.
Die Anmeldungen werden von den Teams mit diesem Formular registriert.
Das Goethe-Institut fördert die Gleichstellung der Geschlechter sowie Antidiskriminierung. Aus diesem Grund wird bei der Wahl zwischen zwei Projekten gleicher Qualität ein diverses Team bevorzugt.
Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Die Bewerber*innen erhalten im Einklang mit dem festgelegten Zeitplan eine Teilnahmebestätigung.
Die Auswahl der Teilnehmenden erfolgt anhand folgender Kriterien: Einhaltung der Teilnahmebedingungen und Einreichung der Bewerbungsunterlagen.
Das Projekt sowie dessen Präsentation in verschiedenen Formaten zählt als geistiges Eigentum der einzelnen Teams. Die Teammitglieder werden als Urheber*innen genannt. Die Organisator*innen können die Projekte für Kommunikations- und Werbezwecke frei verwenden, wobei jedoch stets die Urheber*innen der Projekte genannt werden müssen.
Das Organisationskomitee verwendet die persönlichen Daten jedes Teilnehmenden entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen. Jeder Teilnehmende hat das Recht auf Zugriff, Berichtigung und Widerspruch zu den ihn betreffenden personenbezogenen Daten, indem er sich an das Organisationskomitee wendet. Das Organisationskomitee oder die Partner sind befugt, den Namen des Teilnehmenden sowie den Titel und die Beschreibung des Projektes zu Informationszwecken in allen Medien zu verbreiten, es sei denn, es liegt ein ausdrücklicher nachträglicher Einspruch der beteiligten Personen vor.
Mit der Teilnahme an Denken ist gefährlich! und der Annahme der Veranstaltungsrichtlinien ermächtigt jeder Teilnehmende das Organisationskomitee dazu, seine Bild- und gegebenenfalls seine Tonaufnahmen, die während der Veranstaltung aufgenommen wurden, für interne und/oder externe Kommunikationszwecke zu verwenden und zu vervielfältigen, mit Ausnahme jeglicher Werbung.
Die ausgewählten Teams verpflichten sich, die eingereichte Projektidee bis zu ihrer Fertigstellung und abschließenden Präsentation weiterzuentwickeln.
Mit der Bewerbung zu dem Jam Denken ist gefährlich! werden alle Veranstaltungsrichtlinien akzeptiert.
Es werden Teambewerbungen entgegengenommen.
darf mindestens aus zwei (2) und maximal aus drei (3) Teammitgliedern bestehen
kann sich sowohl aus Fachleuten als auch aus Autodidakten zusammensetzen
es wird empfohlen, dass die Teams interdisziplinär zusammengesetzt sind, um Wissen und Fähigkeiten für die Entwicklung des Projektes zu kombinieren
kann überregional gebildet werden
2. Die Teammitglieder müssen die folgenden Anforderungen erfüllen:
Mindestalter: 18 Jahre
Staatsangehörige und dauerhaft und vorübergehende Aufenthaltsberechtigte aus Mexiko, Zentralamerika und den Vereinigten Staaten
die Kommunikation bei Denken ist gefährlich! findet auf Englisch und Spanisch statt. Mindestens ein (1) Teammitglied sollte über gute Englischkenntnisse verfügen
Anwesenheit an allen Terminen von Denken ist gefährlich! (12-14/11/21)
*Sollte eine Einzelperson ohne Team an der Teilnahme interessiert sein, kann sie auf unseren Discord-Server zugreifen, um sich mit anderen Teilnehmenden zusammenzuschließen. Sobald ein Team zusammengestellt wurde, kann es sich wie in der Ausschreibung vorgesehen bewerben.