KinoFest Spezial
Intersections
Die Fragen, die dieses Jahr im Festival aufgeworfen werden, sind nicht an einen bestimmten Ort oder eine bestimmte Kultur gebunden. Wie wir Glauben leben, Familie verhandeln, institutionellem Druck standhalten und füreinander sorgen – das sind gelebte Realitäten, die weit über jede Grenze hinaus Resonanz finden.
Intersections bringt das zeitgenössische philippinische Kino in direkten Dialog mit dem Hauptprogramm. Diese Filme erzählen ihre ganz eigenen, persönlichen Geschichten und beleuchten dabei Themen wie Arbeit, Trauma, Intimität und Zugehörigkeit zu einem Ort.
Eröffnet wird das Special mit Joanne Cesarios Kurzfilm Invisible Labor, der sich der unsichtbaren emotionalen Arbeit widmet, Erinnerungen und Ideen lebendig zu halten – und danach fragt, wie sich diese Arbeit in den Gegenständen widerspiegelt, die wir aufbewahren. Im Anschluss folgt Ryan Machados Spielfilm Rumaragasa (Raging), der zeigt, wie Gewalt Menschen zum Schweigen bringt, wie sich Trauma im Körper festsetzt und was geschieht, wenn diese Fesseln schließlich brechen. Den Abschluss bildet die philippinische Premiere von Cris Bringas' Kurzdokumentarfilm Body Count, ein stiller, eindringlicher Blick darauf, wie Körper über die Zeit hinweg Geschichte, Intimität und Trauer in sich tragen.
Im Anschluss an die Vorführung findet ein Filmgespräch mit den Regisseur:innen der KinoFest-Special-Filme vor Ort statt.