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Titelbild Crina Öko-Krimi© Goethe-Institut

Post 2: Crina gegen die Holzmafia

Rennen!, denkt Crina. Allein hat sie keine Chance gegen den Mann. Sie ist schnell, sie war die Schnellste in der Schule. Aber ist sie auch schneller als dieser Mann? Sie sieht zurück.

Der Mann rennt nun auch. Er winkt.
„Crina! Warte!“, ruft er.

Sie kennt die Stimme! Es ist Stancu, ein Freund ihres Vaters, ein Waldhüter. Crina bleibt stehen. Froh, Stancu zu sehen. Doch Stancu sieht gar nicht froh aus.
„Was machst du hier? Ganz allein!“, schimpft er. „Das ist doch gefährlich!“
„Ich will nur...“, sagt Crina.
„Ich will! Ich will! Du bist wie dein Vater! Hör auf, über all das nachzudenken! Euer Wald ist weg! Für immer!“
„Aber ich will ...“, sagt Crina.
„Hör zu!“, sagt Stancu. „Du bist jung. Geh in die Welt! Geh ins Ausland! Lerne etwas!“
„Aber das will ich doch!“, ruft Crina. „Ich bin nur hier, um Adieu zu sagen! Und ich gehe ins Ausland. Aber wegen dem Wald, genau das studiere ich doch!“ Sie stoppt. Was ist das für ein Geräusch? Was ist das in der Luft?

Nun sieht sich auch Stancu um. Dann zeigt er nach oben, etwas fliegt direkt auf sie zu. „Da! Siehst du das? Lauf, schnell!“
 

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