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Gesine Weinmiller vor dem Bundesarbeitsgericht in Erfurt 1999© Foto: Andre Rival

Gesine Weinmiller
Frau Architekt heute

Das eigene Büro in Berlin betreibt Gesine Weinmiller seit 1992, inzwischen in Partnerschaft mit Michael Großmann und einem 12-köpfigen Team. Noch keine 30 Jahre alt, nahm sie an hochkarätigen Wettbewerben teil.
 

Ihr Entwurf zum Umbau des Reichstages kam gleich hinter Norman Foster auf den 2. Platz. Das entsprach so wenig der gängigen Auffassung, dass man sie bei einem offiziellen Treffen für Fosters Sekretärin hielt. Den nicht weniger renommierten Wettbewerb für das Holocaust-Mahnmal in Berlin gewann sie zwar nicht, erlangte aber einen von vier ersten Plätzen.

Nach dem Fall der Mauer zog das Bundesarbeitsgericht nach Erfurt und Weinmiller bekam den Auftrag für den Neubau mit einem für eine Berufsanfängerin gewaltigen Budget von 100 Millionen DM. Der strenge viergeschossige Bau in der Thüringer Landeshauptstadt mit der typischen klaren, reduzierten Architektursprache, die ihr Markenzeichen werden sollte, ist sicherlich ihr Meisterwerk.

Weitere wichtige Bauten: L- Bank in Karlsruhe (2000), Justizzentrum Aachen (2007). Aktuelle Projekte: Neubau Kirche in Aachen (2012- 17), Landesvertretung Baden-Württemberg in Brüssel (2013-19).
Seit 2000 ist Gesine Weinmiller Professorin an der Hochschule für Bildende Kunst in Hamburg, heute HafenCity Universität (HCU). Mit ihrem Mann, dem Architekten Ivan Reimann, und den drei Kindern lebt sie in Berlin-Dahlem.

  • Evangelische Kirche Aachen: 1. Preis im Wettbewerb, 2012 © Foto Weinmiller Architekten
    Evangelische Kirche Aachen: 1. Preis im Wettbewerb, 2012
  • Evangelische Kirche Aachen: Schnitt © Skizze Gesine Weinmiller
    Evangelische Kirche Aachen: Schnitt
  •  Evangelische Kirche Aachen: Detail © Foto Weinmiller Architekten
    Evangelische Kirche Aachen: Detail
  • Gesine Weinmiller vor dem Bundesarbeitsgericht in Erfurt, 1999 © Foto: André Rival
    Gesine Weinmiller vor dem Bundesarbeitsgericht in Erfurt, 1999
  • Bundesarbeitsgericht – Erfurt, 1999 © Foto Klaus Kinold Weinmiller Architekten
    Bundesarbeitsgericht – Erfurt, 1999
  • Wohn- und Geschäftshaus Hausvogteiplatz – Berlin, 2004 © Foto Weinmiller Architekten
    Wohn- und Geschäftshaus Hausvogteiplatz – Berlin, 2004
  • Entwurf für den Umbau des Berliner Reichstags: 2. Preis im Wettbewerb, 1992 (Modell)  © Foto: Weinmiller Architekten
    Entwurf für den Umbau des Berliner Reichstags: 2. Preis im Wettbewerb, 1992 (Modell)
  • Entwurf für das Denkmal der ermordeten Juden Europas in Berlin: Einer von 4 ersten Plätzen im Wettbewerb, 1998 (Modell) © Modell
    Entwurf für das Denkmal der ermordeten Juden Europas in Berlin: Einer von 4 ersten Plätzen im Wettbewerb, 1998 (Modell)
  • Landesbank in Karlsruhe: 1. Preis im Wettbewerb, 2004 © Foto: Stefan Müller
    Landesbank in Karlsruhe: 1. Preis im Wettbewerb, 2004
Gesine Weinmiller© Foto: Andre Rival

(1963- ) Gesine Weinmiller

In Konstanz 1963 geboren, übten Baustellen schon im Kindesalter eine große Faszination auf sie aus. So war es nur konsequent, dass sie sich 1983 für ein Architekturstudium an der Technischen Universität München entschied, u.a. bei Karljosef Schattner. Später prägten sie Josef Paul Kleihues und Hans Kollhoff, in dessen Berliner Büro sie im Anschluss für zwei Jahre arbeitete. 

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