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Buchvorstellung von Emma Braslavsky
„Die Nacht war bleich, die Lichter blinkten“

„Die Nacht war bleich, die Lichter blinkten“ von Emma Braslavsky
Foto (Zuschnitt): © Suhrkamp Verlag AG

In ihrem 2019 erschienen Roman „Die Nacht war bleich, die Lichter blinkten“ setzt sich Emma Braslavsky mit einer verschreckenden Dystopie des technischen Erfindergeistes auseinander:

Berlin pulsiert dank der Hubot-Industrie. Robotik-Unternehmen stellen künstliche Partner*innen her, die von realen Menschen nicht zu unterscheiden sind; jede Art von Beziehungswunsch ist erfüllbar, uneingeschränktes privates Glück und die vollständige Abschaffung der Einsamkeit sind kurz davor, Wirklichkeit zu werden. Doch die Zahl der Selbsttötungen hat sich verzehnfacht. Denn die Hubots beherrschen zwar die hohe Kunst der simulierten Liebe, können aber keine Verantwortung für jene übernehmen, mit denen sie zusammenleben.
 
Der Roman ist Großstadtmärchen und Kriminalgeschichte zugleich und erzählt witzig und rasant von der Radikalisierung des Individuums, von der schmalen Grenze zwischen natürlichem und künstlichem Leben und von der Allmacht der Algorithmen.

Gespräch von Emma Braslavsky mit Hui-chun Cheng

*Referentinnen:

Emma Braslavsky Foto: Emma Braslavsky © Stefan klueter Emma Braslavsky, 1971 in Erfurt geboren, ist seit 1999 als freie Autorin und Kuratorin tätig. Ihr Debütroman Aus dem Sinn wurde 2007 mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis sowie dem Franz-Tumler-Debütpreis ausgezeichnet.
 
Hui-chun Cheng Foto: © privat / Hui-chun Cheng Hui-chun Cheng hält u.a. Seminare zu deutscher Gegenwartsliteratur an der Tamkang Universität in New Taipei City.
 
 

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