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19:00–20:00 Uhr

Archiv

Präsentation und Performance | Performative Aufführung des Monologs von Asa Hendry, Gewinnerin des Schweizer Literaturpreises 2026. Choreografie: Xdzunúm Trejo, Tänzer: Hernan Duplat. Produktion und Übersetzung: Carla Imbrogno. Lesung: Asa Hendry und Xdzunúm Trejo, mit Unterstützung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und des Looren América LatinaArchiv.

Archiv (Archivo) Verlag Chasa Editura. Performative Aufführung des Monologs von Asa Hendry, Gewinnerin des Schweizer Literaturpreises 2026. Choreografie von Xdzunúm Trejo, Tänzer: Hernan Duplat. Produktion und Übersetzung: Carla Imbrogno. Lesung: Asa Hendry und Xdzunúm Trejo, mit Unterstützung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und Looren América LatinaArchiv.

Mit dem Monolog „archiv“ präsentiert Asa Hendry einen eindringlichen Theatertext, der den Leser auf den schmerzhaften Weg eines Ich-Erzählers mitnimmt, der nach einer Sprache für die traumatische Geschichte seines Vaters sucht. Als „Archiv“ des Vaters gelingt es dem Sohn, dessen Körpersprache in der Wiederholung und in den Zwischenräumen zu entschlüsseln, damit das Unaussprechliche begreifbar wird. Mit seiner konzentrierten und repetitiven Form wird der Text zu einem Aufruf, generationenübergreifende Traumata zu benennen.

Asa Hendry gehört zu einer aufstrebenden Generation von Künstler*innen aus der rätoromanischen Schweiz, die sich zwischen Literatur, Theater und Performance bewegen. Für ihren Roman „Sin lautget“ erhielt sie den renommierten Graubündner Literaturpreis. Ihr Werk „archiv“ wurde 2024 mit dem Preis für neue rätoromanische Dramaturgie „premi travers zuoz“ ausgezeichnet. Asa Hendry schreibt auf Sursilvan (einer der rätoromanischen Dialekte) und Deutsch. Derzeit schreibt und reflektiert sie an der Schnittstelle zwischen ländlichem Kontext und queerer Identität.

Unterstützt von: Deutsche Botschaft Montevideo / Goethe-Institut Uruguay  / Fundación suiza para la cultura Pro Helvetia / Looren América LatinaArchiv