Warum weichen Spielfilme in der Ukraine der Doku? Wie bringt man Jugendlichen kritisches Denken bei? Wie das Kino in Kriegszeiten zu einer Quelle der Resilienz wird und das gesellschaftliche Bewusstsein beeinflusst, erzählt Kulturmanagerin Olga Birzul.
Die russische Armee zerstört nicht nur ukrainische Städte, sondern auch das Land und seine Landschaft selbst. Vergiftetes Wasser, verbrannte Wälder, Müll- und Trümmerberge. Wer wird für diesen Ökozid zur Verantwortung gezogen?
Ukrainer*innen sind für die tschechische Gesellschaft unverzichtbar – allerdings nur so lange, bis sie alt werden. Dann sehen sich die Senior*innen mit einem gleichgültigen System konfrontiert, in dem es an Würde fehlt.
Kurz vor der Parlamentswahl sind in Budapest Clubs und alternative Kulturorte ins Visier der Behörden geraten – angeblich im Namen des Kampfs gegen Drogen. Der Fall des beliebten Clubs Turbina zeigt, wie schnell in Ungarn freie Kultur zur Zielscheibe der Regierung werden kann.
Pawel Talankin ist ein ganz normaler Mensch. Ein Mann, der die Gelegenheit ergriffen hat, die staatlich organisierte Militarisierung russischer Schulen zu dokumentieren. Ein Lehrer, dessen ehemalige Schüler in den Krieg gezogen sind, um gegen die Ukraine zu kämpfen. Ein Russe, der beschlossen hat, zu handeln und seine Aufzeichnungen heimlich nach Europa zu schmuggeln.