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Bosnien und Herzegowina

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16:00–19:00 Uhr

Swap zum Start in den Sommer

Community Event|Kleidungs- und Büchertausch mit Nähstation

  • Goethe-Institut BiH, Sarajevo

  • Sprache B/K/S
  • Preis Eintritt frei

SWAP JUNI 2026 © Goethe-Institut BiH

Im Rahmen des EUNIC-Projekts ReWeave – Slow Fashion for Shared Futures veranstalten wir am 11. Juni einen SWAP zum Start in den Sommer. Auch diesmal könnt ihr Kleider, Bücher und Accessoires tauschen. Außerdem gibt es wieder eine Nähstation. Mit diesem regelmäßigen Community-Event möchte das Goethe-Institut kreativ nachhaltigere Gewohnheiten beim Einkauf und der Nutzung von Kleidung und Büchern etablieren - mit dem Ziel den Müll zu reduzieren und der Wegwerfgesellschaft etwas entgegenzusetzen.

So funktioniert der SWAP:

Bring gut erhaltene Kleidung und/oder Bücher mit und entdecke neue Lieblingsstücke, die du gegen deine Sachen tauschen kannst!

Dabei sind folgende Regeln zu beachten:
  • Bitte pro Kategorie (Kleidung, Bücher & Accessoires) maximal 5 Teile mitbringen.
  • Es dürfen nur ausgewählte, gewaschene und gut erhaltene Kleidungsstücke mitgebracht werden.
  • Keine Kinderkleidung, Unterwäsche, Socken, Schuhe oder Bademode.
  • Bitte nur so viel mitnehmen, wie du selbst mitgebracht hast.

An unserer Kreativstation zeigt die Fashion-Expertin Džana Mirković, wie aus Stoffresten und ausgedienten Textilien einzigartiger Schmuck entstehen kann. Mit einer besonderen Upcycling-Technik verwandeln wir scheinbar wertlose Materialien in individuelle Accessoires – kreativ, nachhaltig und mit viel Raum zum Ausprobieren.

Die Teilnahme an unserem SWAP ist kostenlos.

Background:
Die Fast-Fashion-Industrie wächst rasant – und ihr Einfluss auf die Umwelt ist alarmierend. Allein im Jahr 2025 wurden rund 170 Milliarden Kubikmeter Wasser für die Produktion von Kleidung verbraucht. Etwa 35 % des Mikroplastiks in den Ozeanen stammt aus Textilien und deren Herstellung. Gleichzeitig werden Kleidungsstücke heute im Durchschnitt nur 7 bis 10 Mal getragen, bevor sie im Müll landen. Indem wir Dinge weitergeben statt wegwerfen, verlängern wir ihren Lebenszyklus und stärken gleichzeitig das gemeinschaftliche Miteinander.