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18:00 Uhr
100 Jahre Ingeborg Bachmann
Literaturgespräch und musikalische Performance | Literarisch-musikalischer Abend zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann
-
Goethe-Institut BiH, Sarajevo
- Sprache Deutsch und B/K/S
- Preis Eintritt frei
Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann, einer der bedeutendsten deutschsprachigen Autorinnen des 20. Jahrhunderts, laden das Goethe-Institut und das Österreichische Kulturforum Sarajevo zu einem Abend mit Gespräch und Musik ein.
Anlässlich des 100. Geburtstags der österreichischen Schriftstellerin Ingeborg Bachmann veranstalten das Goethe-Institut Bosnien und Herzegowina und das Österreichische Kulturforum Sarajevo am 15. Oktober 2026 um 18:00 Uhr im Goethe-Institut einen literarisch-musikalischen Abend. Prof. Dr. Vahidin Preljević und Dr. Mersiha Škrgić widmen sich im Gespräch Leben, Werk und Aktualität der Autorin, das Bachmann-Duo mit Susanne Kubelka und Dirk Schilling begleitet den Abend mit musikalischen Interventionen. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Sprache, Freiheit, Identität und der anhaltenden Relevanz von Bachmanns Werk für die Gegenwart.
Ingeborg Bachmann wurde am 25. Juni 1926 in Klagenfurt geboren und zählt zu den bedeutendsten Autorinnen des deutschsprachigen 20. Jahrhunderts. Mit 26 Jahren erhielt sie 1953 den Preis der Gruppe 47 und gehörte fortan zu den prägenden Stimmen der Nachkriegsliteratur; ihre frühen Gedichtbände gelten heute als Klassiker. Später folgten u.a. der Georg-Büchner-Preis (1964) und der Große Österreichische Staatspreis für Literatur (1968). Ihr Werk kreist um Liebe, Freiheit und die Suche nach einer eigenen Stimme als Frau in einer Nachkriegsgesellschaft, die unabhängigen Autorinnen wenig Raum ließ. Schon zu Lebzeiten wurde vieles in sie hineingelesen, ihr Werk aber entzieht sich einfachen Festlegungen. Zu ihrem 100. Geburtstag laden das Goethe-Institut und das Österreichische Kulturforum Sarajevo dazu ein, es gemeinsam neu zu entdecken.
Im Gespräch widmen sich Prof. Dr. Vahidin Preljević, Professor für deutschsprachige Literatur, der den Abend moderiert, und Dr. Mersiha Škrgić, die über Ingeborg Bachmann promoviert hat, beide an der Abteilung für Germanistik der Philosophischen Fakultät der Universität Sarajevo tätig, dem Leben, dem Werk und der Aktualität der Autorin. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Freiheit, Identität, Sprache und gesellschaftlicher Verantwortung sowie Bachmanns Rolle als unabhängige weibliche Stimme in einer von Männern dominierten Literaturlandschaft. Das Gespräch findet auf B/K/S statt.
Das Bachmann-Duo mit der Schauspielerin und Sängerin Susanne Kubelka und dem Gitarristen Dirk Schilling verdichtet Gedichte Ingeborg Bachmanns zu Songs zwischen Chanson und Avantgarde. Einflüsse aus Jazz, osteuropäischer Musik und klassischem Gesang lassen Bachmanns Verse neu erklingen; an diesem Abend begleitet das Duo das Gespräch mit musikalischen Interventionen. Die Verbindung von Wort und Musik liegt nahe: Bachmann arbeitete selbst mit dem Komponisten Hans Werner Henze zusammen, schrieb Hörspiele und Libretti und zitiert in ihrem Roman »Malina« Arnold Schönbergs »Pierrot lunaire«.
Ingeborg Bachmann (1926-1973) schrieb Lyrik, Prosa, Hörspiele, Libretti und Essays. Mit ihrem ersten Gedichtband »Die gestundete Zeit« (1953) machte sie sich als Lyrikerin der Nachkriegszeit einen Namen, 1956 folgte »Anrufung des Großen Bären«. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Preis der Gruppe 47 (1953), den Literaturpreis der Freien Hansestadt Bremen (1957), den Georg-Büchner-Preis (1964), den Großen Österreichischen Staatspreis für Literatur (1968) und den Anton-Wildgans-Preis (1971). Zu ihren bekanntesten Werken zählen der Erzählband »Das dreißigste Jahr« (1961), das Hörspiel »Der gute Gott von Manhattan« (1958) und der Roman »Malina« (1971), der als einziger Teil ihres unvollendeten »Todesarten«-Projekts zu Lebzeiten erschien. Sie starb 1973 in Rom. Der nach ihr benannte Ingeborg-Bachmann-Preis wurde 2026 zum 50. Mal in Klagenfurt vergeben.
Eine gemeinsame Veranstaltung des Goethe-Instituts Bosnien und Herzegowina und des Österreichischen Kulturforums Sarajevo.
Anlässlich des 100. Geburtstags der österreichischen Schriftstellerin Ingeborg Bachmann veranstalten das Goethe-Institut Bosnien und Herzegowina und das Österreichische Kulturforum Sarajevo am 15. Oktober 2026 um 18:00 Uhr im Goethe-Institut einen literarisch-musikalischen Abend. Prof. Dr. Vahidin Preljević und Dr. Mersiha Škrgić widmen sich im Gespräch Leben, Werk und Aktualität der Autorin, das Bachmann-Duo mit Susanne Kubelka und Dirk Schilling begleitet den Abend mit musikalischen Interventionen. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Sprache, Freiheit, Identität und der anhaltenden Relevanz von Bachmanns Werk für die Gegenwart.
Ingeborg Bachmann wurde am 25. Juni 1926 in Klagenfurt geboren und zählt zu den bedeutendsten Autorinnen des deutschsprachigen 20. Jahrhunderts. Mit 26 Jahren erhielt sie 1953 den Preis der Gruppe 47 und gehörte fortan zu den prägenden Stimmen der Nachkriegsliteratur; ihre frühen Gedichtbände gelten heute als Klassiker. Später folgten u.a. der Georg-Büchner-Preis (1964) und der Große Österreichische Staatspreis für Literatur (1968). Ihr Werk kreist um Liebe, Freiheit und die Suche nach einer eigenen Stimme als Frau in einer Nachkriegsgesellschaft, die unabhängigen Autorinnen wenig Raum ließ. Schon zu Lebzeiten wurde vieles in sie hineingelesen, ihr Werk aber entzieht sich einfachen Festlegungen. Zu ihrem 100. Geburtstag laden das Goethe-Institut und das Österreichische Kulturforum Sarajevo dazu ein, es gemeinsam neu zu entdecken.
Im Gespräch widmen sich Prof. Dr. Vahidin Preljević, Professor für deutschsprachige Literatur, der den Abend moderiert, und Dr. Mersiha Škrgić, die über Ingeborg Bachmann promoviert hat, beide an der Abteilung für Germanistik der Philosophischen Fakultät der Universität Sarajevo tätig, dem Leben, dem Werk und der Aktualität der Autorin. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Freiheit, Identität, Sprache und gesellschaftlicher Verantwortung sowie Bachmanns Rolle als unabhängige weibliche Stimme in einer von Männern dominierten Literaturlandschaft. Das Gespräch findet auf B/K/S statt.
Das Bachmann-Duo mit der Schauspielerin und Sängerin Susanne Kubelka und dem Gitarristen Dirk Schilling verdichtet Gedichte Ingeborg Bachmanns zu Songs zwischen Chanson und Avantgarde. Einflüsse aus Jazz, osteuropäischer Musik und klassischem Gesang lassen Bachmanns Verse neu erklingen; an diesem Abend begleitet das Duo das Gespräch mit musikalischen Interventionen. Die Verbindung von Wort und Musik liegt nahe: Bachmann arbeitete selbst mit dem Komponisten Hans Werner Henze zusammen, schrieb Hörspiele und Libretti und zitiert in ihrem Roman »Malina« Arnold Schönbergs »Pierrot lunaire«.
Ingeborg Bachmann (1926-1973) schrieb Lyrik, Prosa, Hörspiele, Libretti und Essays. Mit ihrem ersten Gedichtband »Die gestundete Zeit« (1953) machte sie sich als Lyrikerin der Nachkriegszeit einen Namen, 1956 folgte »Anrufung des Großen Bären«. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Preis der Gruppe 47 (1953), den Literaturpreis der Freien Hansestadt Bremen (1957), den Georg-Büchner-Preis (1964), den Großen Österreichischen Staatspreis für Literatur (1968) und den Anton-Wildgans-Preis (1971). Zu ihren bekanntesten Werken zählen der Erzählband »Das dreißigste Jahr« (1961), das Hörspiel »Der gute Gott von Manhattan« (1958) und der Roman »Malina« (1971), der als einziger Teil ihres unvollendeten »Todesarten«-Projekts zu Lebzeiten erschien. Sie starb 1973 in Rom. Der nach ihr benannte Ingeborg-Bachmann-Preis wurde 2026 zum 50. Mal in Klagenfurt vergeben.
Eine gemeinsame Veranstaltung des Goethe-Instituts Bosnien und Herzegowina und des Österreichischen Kulturforums Sarajevo.
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Ort
Goethe-Institut BiH
Džidžikovac 5
71000 Sarajevo
Bosnien und Herzegowina
Džidžikovac 5
71000 Sarajevo
Bosnien und Herzegowina